Hallo,
ein wenig genervt von meiner riesigen Kürbisfläche und dem vermutlich geringen Ertrag, den ich auf die vorrangig (fast ausschließlich) vorhandenen männlichen Blindgängerblüten zurückführe, möchte ich kommendes Jahr neben konsequentem Entspitzen auch die angeblich blütenbildungsfördernde Phospatdüngung punktuell. also für die Kürbisse)anwenden.
Es drängt sich aber der Eindruck auf als, wären Phosphordünger entweder umweltschädlich (Gewässereutrophierung), ungesund (uranverunreinigt) oder sauteuer (Guano).
Letzeres wäre das geringere Problem, wenn Guano denn des Rätsels Lösung ist.
Meine Frage: Kann man Phosphatdünger selber herstellen bzw. irgendeine Alltagssubstanz wie Holzasche für K oder Brennnesseln für N oder KAlk für Ca und Mg als P-Dünger nutzen?
Über Tipps zu unbedenklichen oder gar unkäuflichen P-Düngern freue ich mich sehr!
dalga
Hallöle…
Über Tipps zu unbedenklichen oder gar unkäuflichen P-Düngern
freue ich mich sehr!
Klar… Hühnerschei**e… oder Hühnertrockenkot genannt. Ideal für soetwas und sicher gibt es doch bei euch in der Gegend irgendjemanden mit Hühnern, oder ??
Schaust du hier:
http://www.lwk-niedersachsen.de/index.cfm/portal/pfl…
Hoffe das hilft dir…
Uli
Servus,
die Geschichte mit der Auswaschung kann man auch mit dem geraden Gegenteil angehen: Schnell verfügbares Superphosphat als Starter genau dann geben, wenn die Kerle loslegen: Die schlürfen das weg, bevor das Grundwasser was mitbekommt…
Ebenfalls richtig teuer, aber ne ganz charmante Lösung ist ein (leichter) NPK-Dünger, in dem die Nährstoffe organisch gebunden vorliegen: Da gehen sie nach und nach in die Bodenlösung, etwa so, wie sie von den Pflanzen entnommen werden. Mehr, wenns warm und feucht ist - weniger, wenns kühl und trocken ist. Aus Abfällen der Mälzerei wird in dieser Kante seit einigen Jahren (vorher kam das Zeug ins nicht mehr so gefragte Milchleistungsfutter) ein Dünger namens Maltaflor gemacht.
Schöne Grüße
MM