Hi!
…unter Anrechnung seines Resturlaubs…
Das kann man eigentlich nur als bezahlt Freistellung
interpretieren!
Seh ich auch so.
Dann verstehe ich diesen Kommentar von Dir nicht
Sorry, aber bisher ging aus dem Thread eben nicht deutlich hervor, ob der AG nun bis zum Ende der Kündigungszeit den Lohn weiterhin bezahlt, oder nicht. Hier hieß es nur „freigestellt…“.
Er hat nicht geschwiegen! Er war es, der den Mund aufgemacht
hat!
Er schrieb von „ungewolltem unbefristetem Arbeitsverhältnis“.
Ungewollt von welcher Seite?
Offensichtlich zumindest von Seite AG
Nachdem lt. Marcos Aussage, der Betrieb sich Marco wohl nicht
mehr leisten können wird, ist ( unbesehen von evtl. anderen
Gründen )die Kündigung wohl verständlich.
Wenn es dem Betrieb so mies geht, sollte er sich zumindest solch einen personalpolitischen Fehltritt nicht erlauben! Wenn ein AG zu blöde ist, sich in die arbeitsrechtichen Grundsätze enzulesen, dann muss er halt damit leben.
Ausserdem ist kein Betrieb verpflichtet, Lehrlinge zu
übernehmen.
Er hat es nun mal gemacht! Ob bewusst oder unbewusst ist erst mal irrelevant.
Wie schon gesagt, Marco würde ja bereits mündlich erklärt, er
würde nicht übernommen werden. Paragraphen hin oder her, ich
hätte mich nach solcher Aussage um einen neuen Job bemüht.
Woher weißt Du, dass er es nicht getan hat?
Ich bin nur deshalb selbständig, weil ich trotz guter Ausbildung und einer reichen Menge an Berufserfahrung seit sieben Monaten keinen Job bekomme! Wenn ich mir überlege, wie schwer es ein Berufseinsteiger dann haben muss/kann…
Natürlich, ob die Kündigung ( wie sie formuliert ist und nach
Prüfung der Kündigungsfrist ) rechtmäßig ist, kann nur der
Richter entscheiden. Und Du als Selbständiger weißt, dass der
AG IMMER zahlen muss.
Sorry, aber der letzte Satz ist zum einen sehr polemisch, zum anderen einfach nur Blödsinn!
Ja, wer weiß. Ich bleibe bei meinem Standpunkt, dass dies der
gerade und meist sinnvollere Weg ist. Arbeitsgerichte zu
bemühen steht einem danach ja immernoch offen.
Wie gesagt: Ich kenne die Leute in dem Unternehmen nicht! Aber wenn schon ein Mitarbeiter derart offen ist, mir als AG einen meiner Fehler offen zu legen, dann würde ich von mir aus ein Gespräch suchen und eine Auflösung anstreben. Eine Kündigung rauszuschicken halte ich für den denkbar unkommunikativsten Weg!
Und ich bin jetzt auch mal nicht derart vermessen, zu behaupten, dass Marco es mit Absicht getan hat! Vielleicht hat er erst hinterher rausgefunden, dass ein Ausbildungsvertrag eben nicht mit Zeitablauf, sondern mit Bestehen der Prüfung endet?!
Grüße
Guido