Hallo.
Schon seit längerem stelle ich fest, daß ich mich in einigen Gegenden in meiner Region äußerst ungern aufhalte. Selbst wenn ich sie nur durchquert habe, insbesondere auf dem Heimweg, drückt der Anblick meine Stimmung. Naturgemäß wird dieser Eindruck verstärkt, wenn schon die Abenddämmerung eingebrochen ist. Ich meide diese Landstriche deshalb, nehme auch manchmal Umwege in Kauf, um bestimmte Strecken nicht fahren, bewstimmte Orte nicht passieren zu müssen.
Die Ursachen dieser Erscheinung habe ich noch nciht ermitteln können. Die erste, naheliegende Annahme wäre natürlich, daß man einen bestimmten Ort, eine bestimmte Gegend mit irgendwelchen unangenehmen Erlebnissen in Zusammenhang bringt. Das aber scheint hier nicht der Fall zu sein, ich habe schon in diese Richtung nachgedacht und erinnere mich an nichts entsprechendes. Die Wahrscheinlichkeit spricht auch dagegen, weil es sich um Gegenden handelt, in die ich schon immer nur eher selten einmal gelangt bin.
Diese vergleichsweise Fremdheit schließe ich also Ursache ebenso aus, denn es gibt andere Landstriche, auf die dasselbe zutrifft und die ich sporadisch eigens aufsuche, um sie wieder einmal gesehen zu haben.
Mich interssiert jetzt, ob einige von euch das beschriebene Phänomen von sich selbst kennen und gegebenenfalls, welche Ursachen dafür ihr festgestellt habt. Vielleicht gibt es ähnliches auch bei einigen, die in einer grüßen Stadt oder einem Gallungsgebiet leben und sich nur selten außerhalb davon aufhalten. Meidet ihr bestimmte Städte oder Stadtviertel, ohne daß ihr dafür greifbare Beweggründe (sozialer Brennpunkt) nennen könnt?
Welche Bedingungen führen dazu, daß man gegen eine bestmmte Umgebung eine Abneigung entwickelt, wenn man auch keine konkrete Erklärung dafür hat?
Grüße
Ostlandreiter