Vorhin sahen wir beim Spaziergang Massen von Sammelfrüchten im trockenen Kraut liegen. Sie hatten mal etwa die Größe und Form einer Walnuss, sind aber jetzt federleicht und zerfallen bei der geringsten Berührung in maiskorngroße, ebenfalls federleichte Samen.
Standort : Ufersaum zwischen Weiden und Hasel.
Ich in gespannt, ob es jemand erkennt.
Kann beides nicht sein, das Ufer ist steinig und trocken, Fliegenfallen wachsen aber nur in dauerfeuchtem Boden. Begleitpflanzen sind Brennessel, Brombeeren, Goldrute, Gräser und Ähnliches.
Die Früchte von Schwertlilien sehen in der Tat ähnlich aus, öffnen sich aber schon im Herbst und haben viel kleinere Samen. Diese liegen als geschlossene „Ballons“ auf dem Boden und zerfallen bei der kleinsten Berührung. Außerdem wollen es Schwerlilien auch eher feucht.
Übrigens sieht man auf Bild 1 auch die Pflanze, dünne, graue Stängel. Das unbekannte Kraut wird wohl nicht höher als etwa einen Meter.
Inzwischen hab ich es 'rausgekriegt, es ist die Osterluzei (Aristolochia clematitis). Die ist eigentlich im Mittelmeerraum heimisch, kommt aber in wärmeren Gegenden verwildert vor.
Mensch Jochen das ist ja toll!
Ich hatte gesucht und gesucht!Wie sieht die Pflanze den aus? Hast Du vielelicht ein Bild? Ich konnte sie im Moment nirgends finden.
Grüße!
He Johnny!
Tolle Bilder!
Schmeiß das (also diese Osterluzeisamen) mal nicht so einfach weg, vielleicht wächst da ja doch was drauss, wenn Du das mal in einen Blumentopf tust!
Gruß