Hallo.
Seit einigen Jahren wächst bei uns im Garten eine Pflanze, die ich nicht einordnen kann. Sie wächst auch wild in der Umgebung. Dort wird sie ca. 30 cm hoch, im Garten mit gärtnerischer Pflege bis ca. 60 cm hoch. Sie blüht jetzt im Frühsommer, auch später aber dann spärlicher. Strenge Fröste, auch Kahlfröste machen ihr nichts aus. Trockenheiten übersteht die Pflanze problemlos. Die Wurzeln ähneln denen von Löwenzahn, aber grösser, fast wie mittelgrosse Schwarzwurzeln. Sie sind gummiartig und als Pfahlwurzel ausgebildet.
http://www.abload.de/img/036nout7.jpg
Kennt jemand diese Pflanze?
Danke
Gruss Peter
Herzlichen Glückwunsch!
Tante Google bietet als erstes sämtliche Links zu Lobliedern auf die zweifellos vorhandenen Heilwirkungen der Pflanze und was man alles an gesunder Pflanzenjauche für den Garten machen kann … verrät aber nicht, wer Beinwellwurzeln durch Ausgraben verletzt, kriegt aus jedem Teilstück eine neue Pflanze. Das KANN, muss aber nicht lästig werden.
viele grüße
Geli
Tante Google bietet als erstes sämtliche Links zu Lobliedern
auf die zweifellos vorhandenen Heilwirkungen der Pflanze
Wobei man aber darauf achten Muss, dass man selbstgeernteten Beinwell nicht innerlich (z.B. als Tee getrunken) anwenden sollte, da seine Inhaltsstoffe wie Alkaloide u.a. leberschädigend wirken können. Äußerlich angewandt kein Problem, als Jauche im Garten sowieso nicht.
Wer Beinwell auch innerlich nehmen will, besorge sich die entsprechenden Präparate in der Apotheke. Es gibt nämlich auch alkaloidfreie Züchtungen dieser Pflanze, aus denen medizinische Produkte hergestellt werden dürfen.
Unsere Vorfahren haben Beinwell in allen Variationen angewandt. Sie wußten aber nichts von der auf Dauer schädigenden Wirkung bei innerer Anwendung, hatten kaum Alternativen und haben das Alter, in denen die Leberschädigung zum Tode geführt hätte, oft genug wegen anderer Unpässlichkeiten nicht erreicht.
Trotzdem viel Spaß mit dem Kräutlein.
LG Barbara