nun habe ich auch mal eine Frage zu einer mir unbekannten Pflanze die in unserem Garten wächst. Und zwar habe ich diese aus meinem Beet am Haus herausgenommen wo sich immer allerlei an mehr oder weniger unbekannten Gewächsen aussät. Wahrscheinlich von den Vögeln verbreitet.
Ich stecke zwar gerne alles mögliche an Kernen in den Boden in der Hoffnung es wächst etwas, aber dieses Gewächs sieht mir an Hand der Früchte schon nicht nach irgendwas an Kernen aus.
Vielleicht könnt ihr weiterhelfen ob die Pflanze bleiben darf oder nicht:
welche von den mehreren Pflanzen, die volkstümlich „Korallenbeere“ genannt werden, meinst Du?
Die gezeigte Pflanze ist wohl Frangula Alnus - aber von Dir wüßte ich gerne, welche „Korallenbeere“ Du meinst: Der Unterschied zur gezeigten Pflanze ließe sich dann leichter beschreiben.
ich bin von Symphoricarpos orbiculatus ausgegangen,weil im zweiten Ursprungsbild die Beeren aussehen als seien sie noch nicht reif.
Den Faulbaum habe ich ganz anders in Erinnerung.So kann man sich täuschen.
hier ist vor allem die typische Anordnung der Blüten- und später Fruchtstände ein markanter Unterschied, von denen der Name „Korallenstrauch“ abgeleitet ist.
Aber auch die Blattform ist markant.
(zum Trost: Schau mal ins Biobrett, wo ich mich kürzlich mit einem unbedachten Schnellschuss granatenmäßig blamiert habe…)
schlafen konnte ich prima, aber wenn man handwerklich sauber eine Pflanze bestimmen will, geht das los mit:
Wasserpfl. mit schwimmend. oder untergetauchten Blätt.
Pfl. (wenigstens zur Blütezeit) ohne grüne Blätt.
Pfl. mit grünen Blätt.
Holzgewächse
Kräuter
Blätt. durch tiefere Einschnitte (od. Ausbuchtungen) gelappt od. aus mehrer. Blättch. zusammenges.
blätt. ganzrand. od. nur mit ganz seichten Einschnitten am Rande
usw. usw.
Ich denke mit Vergnügen daran, wie ich vor ungefähr vierzig Jahren das erste Mal auf diese Weise bis zum Chrysosplenium alternifolium vorgedrungen war und sah: Es funktioniert!; heute erkenne ich Steinbrechgewächse „nach Gefühl“ und kann dann gleich schon die Familie aufschlagen und dort weitermachen.
Seither habe ich mir zwar oft Gedanken darüber gemacht, wie es wohl kommt, dass man öfter mal Pflanzen, die man „kennt“ allein schon am Habitus viel leichter und schneller unterscheiden und erkennen kann, als nach der Systematik von Schmeil/Fitschens Flora, aber sie eben bloß eindeutig bestimmen kann, wenn man stur nach der Systematik vorgeht.
Aber bin bei allem dann doch immer wieder im Kreis zurückgekommen zu der Binsenweisheit „Schmeil rulez!“
danke für eure vielen Antworten und ich nun endlich weiss was da wächst, nur was mache ich nun mit den Pflanzen. Da wo sie stehen würden sie viel zu groß werden.
Die Frage wäre nun ob wir die Pflanzen auf eine Wiesen umsetzen können, wo früher eine kleine Tannenschonung war wo Weihnachsbäumchen gezogen wurden. Ist zwar schon einige Jahre her, aber so richtig wachsen will da immer noch nichts, außer Grünsaat, Lupinen usw. Da könnten die Pflanze wachsen und wir hätten weniger zu mähen so mit den Jahren