Hallo,
ich suche die Herkunft eines Spruches, der im Grunde ziemlich banal ist, der aber auch eine literarische Vorlage haben könnte, die ich nicht kenne. Der Spruch lautet:
„Wer die Liebe geplanzt in die Menschenbrust, hat das Meiste/Beste getan für die Lebenslust. Wer die Liebe gepflanzt in das Menschenherz, hat das Meiste/Beste getan für den Liebesschmerz/Lebensschmerz.“
Es kann sein, dass der Spruch etwas abweicht, daher die Varianten.
Weiß jemand, von wem dieser Spruch (in dieser oder einer ähnlichen Form) stammt oder wo er auftaucht?
Herzliche Grüße
Thomas Miller
Hallo,
ich suche die Herkunft eines Spruches, der im Grunde ziemlich
banal ist, der aber auch eine literarische Vorlage haben
könnte, die ich nicht kenne. Der Spruch lautet:
„Wer die Liebe geplanzt in die Menschenbrust, hat das
Meiste/Beste getan für die Lebenslust. Wer die Liebe gepflanzt
in das Menschenherz, hat das Meiste/Beste getan für den
Liebesschmerz/Lebensschmerz.“
Hedwig Courths-Mahler vielleicht? *fg*
Was liest du denn so lieber Thomas?
gespannte Grüße
Junktor
Hallo,
„Wer die Liebe geplanzt in die Menschenbrust, hat das
Meiste/Beste getan für die Lebenslust. Wer die Liebe gepflanzt
in das Menschenherz, hat das Meiste/Beste getan für den
Liebesschmerz/Lebensschmerz.“
Hedwig Courths-Mahler vielleicht? *fg*
Was liest du denn so lieber Thomas?
der gute Mann, der diesen Text im Jahre 1900 als Schluss eines Liederzyklus in ironischer Brechung (Text und Musik „passen“ überhaupt nicht zueinander, sondern stehen einander diametral gegenüber) komponiert hat, hieß Leander Schlegel und lebte von 1844 bis 1913.
Vielleicht entschuldigt ihn - falls der Text von ihm selbst stammen sollte - die Tatsache, dass er Niederländer war. 
Was liest du denn so lieber Thomas?
Naja, ich lese Courths-Mahler nicht regelmäßig *g*, du aber wohl auch nicht, denn ich denke, dass der Text für sie untypisch wäre, meinst du nicht? Ich kann mir jedenfalls einen solchen Satz in ihren Büchern nicht denken, weil ihm die Unmittelbarkeit fehlt, die ihre Texte trotz aller Trivialität auszeichnet *hüstl* bzw. ausmacht. 
Herzliche Grüße
Thomas