Unberechtigte Forderung?

Hallo zusammen ich hätte da ggern mal ein Problem…

Folgendes Senario:
Kunde bestellt einen Dienstleister zu sich um seinen Anschluss auf eine feste IP umzustellen, entsprechend seinen Server ect. einzurichten. Zudem noch seinen Mailserver (Exchange) ukzustellen.
Dies macht der Dienstleister, aber der Kunde möchte eine dem Dienstleister unbekannte Einstellung für seinen Mailserver haben. Der Diensleister teilt diese dem Kunden mit und möchte von dem Auftrag zurück treten, hat also so im Endefekt nur 50% der eigendlichen Aufgabe erfüllt.
Nun kommt es bei dem Server und dem Netzwerk des Kunden immerwieder zu sporadischen Internetabbrüchen, welche sich nicht eindeutig auf die Arbeit des Dienstleisters zurück führen lassen, aber auch nicht auf die des Providers.

Der Dienstleister wird nun nicht am folgenden Morgen, zu Dienstbeginn des Kunden, darüber informiert, sondern erst am Abend kurz vor Feierabend, das das Systemm des Kunden den ganzen Tag nicht funktioniert. Der Diensleister arbeitet nach und geht wieder nachdem das System läuft. am folge Tag das selbe spiel, also wird hier nochmal nachgearbeitet, ohne einen Fehler zu finden. Am 3. Tag selbel Spiel, wieder erst am Abend darüber benarichtigt worden das das System den ganzen Tag nicht lief. Also wir das komplette System vom Diensleister komplett neu aufgesetzt. In Rechnung wurde dann nur die ursprüngliche Arbeit (also nicht die Nacharbeit) gestellt. Zu dieser kommen noch 2 weitere Rechnungen.
Keine bezahlt der Kunde. Aus Kulanz kommt der Diensleister dem Kunden entgegen und halbiert die strittige Rechnung. Diesem willigte der Kunde ein, aber bezahlt weiterhin keine Rechnung.

Stattdessen stellt der Kunde nun Regressansprüche an den Diensleiter, darüber ca 3 Tage lang nicht gearbeitet werden konnte und somit angeblich ein extremer Schaden über mehrere Tausen Euro entstanden sein sollen.
Diese Regressanforderung stellte der Kunde allerdings erst nachdem der Diensleister seine Rechnung dem Inkasso übergeben hatte.

So nach dem ganzen Senario nun endliche meine Frage:
Kann der Kunde diese Ansprüche geltend machen? Den schließlich hat es diese, wenn sie denn überhaupt echt sind, mit verursacht, da er den Diensleister erst 24 Std später verständigt hatte.
Und wie wahrscheinlich ist das der Diensleister vor Gericht gewinnen würde.

Ich hätte immer gerne Lösungen zu Problemen. :wink: Ich finds ein lustiges Sprichwort.

Nichts destotrotz: Ich kann leider nicht weiterhelfen.

Viel erfolg weiterhin.

Hallo,

vielen Dank für Ihre Frage. Leider kann ich Ihnen in diesem Problem nicht weiterhelfen, da es sich um eine doch sehr spezifische Rechtsfrage handelt. Ich würde Ihnen empfehlen sich mit einem Rechtsberater in Verbindung zu setzen. Der wird Ihnen diese Frage umfasssender und kompetenter beantworten können.

Viele Grüße
S. Vetter

Hallo Andyhh,

sorry hatte etwas gedaurt da ich selbst Providerprobleme hatte, evtl. noch habe.
Nun zu Deiner Frage, die sehr juristisch ist und von mir in soweit beantwortet werden kann, da ich einen ähnlichen Fall mal hatte. Hier hat das Gericht zu meinen Gunsten entschieden, da es beim Kunden eine Mitwirkungspflicht sah. Eine 24-stündige später folgende Meldung eines Fehlers war in diesem Fall nicht von mir zu tragen. Da der Kunde dies viel zu spät mir mitgeteilt hat und ich somit keine Chance bekam den fehler und somit des Kunden zu minimieren. Es wäre aber sicher sinnvoll einen Rechtsanwalt der sich auch damit auskennt zu kontaktieren.

Gruß Klaus-Peter