Eine Fa. sendet eine Rechnung, über Leistungen (Mobilfunk, die ca. 10 JAhre zurückliegen. Der Empfänger ist sich völlig sicher, diese Leistungen von dieser Fa. nie bezogen zu haben (er hatte damals gar kein Handy) und legt die Rg. beiseite, reagiert nicht. Die Rg. besagt, er möge zunächst 100 Euro bezaheln. Wochen später erhält er dazu ein Schreiben vom Amtsgericht mit Vollstreckungsbescheid, es geht um einen Betrag über 5000 Euro.
Ich habe über ähnliche Fälle schon gelesen, weiß aber nicht mehr wann und wo.
Unter welchen Stichworten kann man sich zu derlei Vorkommnissen schlau machen?
Eine Fa. sendet eine Rechnung, über Leistungen (Mobilfunk, die
ca. 10 JAhre zurückliegen. Der Empfänger ist sich völlig
sicher, diese Leistungen von dieser Fa. nie bezogen zu haben
(er hatte damals gar kein Handy) und legt die Rg. beiseite,
reagiert nicht. Die Rg. besagt, er möge zunächst 100 Euro
bezaheln.
Wenn es sich um 10 Jahre zurückliegende Leistungen handelt, die nicht tituliert sind, kann man natürlich an Verjährung denken.
Wochen später erhält er dazu ein Schreiben vom
Amtsgericht mit Vollstreckungsbescheid, es geht um einen
Betrag über 5000 Euro.
Bei Post vom Gericht unbedingt reagieren. Das hätte man bereits beim Mahnbescheid machen müssen, wenn die zugrundeliegende Rechnung nicht berechtigt ist. Sich einen Titel, sei er auch noch so ungerechtfertigt, vom Hals zu schaffen, ist äußerst schwierig und nicht immer möglich.
Eine Fa. sendet eine Rechnung, über Leistungen (Mobilfunk, die
ca. 10 JAhre zurückliegen.
Rechnungen schicken kann ich auch:wink:. Was wichtig ist: Ist damals überhaupt ein Vertragsverhältnis zustande gekommen? Gibt es denn einen Vertrag zwischen dem Mobilfunkprovider und dem vermeintlichen Kunden?
Die Rg. besagt, er möge zunächst 100 Euro
bezaheln. Wochen später erhält er dazu ein Schreiben vom
Amtsgericht mit Vollstreckungsbescheid, es geht um einen
Betrag über 5000 Euro.
Erst 100 und dann 5000? Kein Mahnbescheid? Oder verstehe ich was falsch?
Jetzt wäre ein guter Zeitpunkt, sich einen Anwalt zu besorgen.
Unter welchen Stichworten kann man sich zu derlei
Vorkommnissen schlau machen?
„Rechtsanwalt“ und Wohnort.
Wie könnte man in einem solchen fall reagieren?
Richtig oder falsch. Letzteres wäre zB, nichts zu tun. Die optimale Lösung: Einspruch einlegen und - ganz wichtig - einstweilige Einstellung der Zwangsvollstreckung beantragen.
Eine Fa. sendet eine Rechnung, über Leistungen (Mobilfunk, die
ca. 10 JAhre zurückliegen. Der Empfänger ist sich völlig
sicher, diese Leistungen von dieser Fa. nie bezogen zu haben
(er hatte damals gar kein Handy) und legt die Rg. beiseite,
reagiert nicht. Die Rg. besagt, er möge zunächst 100 Euro
bezaheln. Wochen später erhält er dazu ein Schreiben vom
Amtsgericht mit Vollstreckungsbescheid, es geht um einen
Betrag über 5000 Euro.
Wochen später erhöht sich die einstmalige Forderung von 100€ um bis zu 5000 € ???
Hast du dich vertippt?
Hatte auch mal einen Fall da verlangte man von mir die Zahlung einer CD die ich nie erhielt oder gar bestellt hatte. Innerhalb von 4 Jahren erhöhte sich der Betrag von 17 € bis zu über 100 €.
Immer wieder bekam ich Schreiben mit den Vermerken wie „zugelassen am Amtsgericht Furzhausen“ usw. Aber es juckte mich nicht. Die landeten alle im Mülleimer, wo sie auch hingehörten.
Dann kamen Anrufe von dubiosen Eintreibern die mir mit Anzeige und Gericht drohten. Die bettelte ich förmlich an, endlich juristisch zu reagieren, damit ich darauf eingehen kann. Denn irgendwelche Forderungen in den Raum stellen kann jeder. Auf so etwas reagiert nicht einmal einer unserer Meerschweinchen.
Dann kamen Anrufe von dubiosen Eintreibern die mir mit Anzeige
und Gericht drohten.
…
Auf so etwas reagiert nicht einmal einer unserer Meerschweinchen.
Im ersten Beitrag stand aber: Wochen später erhält er dazu ein Schreiben vom Amtsgericht mit Vollstreckungsbescheid
Da sollte auch eines deiner Meerschweinchen reagieren.
Im ersten Beitrag stand aber: Wochen später erhält er dazu ein Schreiben vom Amtsgericht
mit Vollstreckungsbescheid
Da sollte auch eines deiner Meerschweinchen reagieren.
Dem kann sie, auch ohne Begründung, widersprechen. Soweit ich weiss ist es nur ein Häckchen oder so.
Aber davon abgesehen ist die ganze Geschichte irgendwie undurchschaubar. Wie kann sich 100 Euro innerhalb einiger Wochen in 5000 verwandeln? Und wenn die fiktive Person zur besagten Zeit (vor 10 Jahren) kein Handy hatte, wie kann sich die Firma dann ihres Anspruchs sicher sein?
Es gibt ja schon komische Geschichten in dieser Welt. Wie zum Beispiel Firmen die Todesanzeigen lesen und anschliessend den Angehörigen Rechnungen schicken, für Waren die der Verblichene angeblich bezogen haben soll. Nur für die Angehörigen leider nicht mehr nachvollziehbar usw.
Viele Fragen und keine Reaktion der fragenden Person