Liebe Hardwarekundige,
eigentlich bin ich mit meinem jetzt drei Jahre alten, durchschnittlich häufig genutzten Medion-Notebook ganz zufrieden, auch der Akku zeigt bislang noch keine nennenswerten Verfallserscheinungen – offenbar gehe ich richtig damit um. Allerdings gibt es von Anfang an eine Macke, die sich doch in der Praxis als etwas nervig erwiesen hat. Vielleicht gibt es dafür eine Lösung?
Problem: Ab und an weigert sich das Notebook – völlig unabhängig vom tatsächlichen Ladezustand des Akkus, durchaus auch bei 100% – hochzufahren, wenn keine Verbindung zum Stromnetz besteht. Ist diese dann hergestellt, kann ich das Notebook problemlos starten und dann sofort auch wieder mit Akku arbeiten.
Das ist deswegen so nervtötend, weil ich mich auf diesem Wege auch unterwegs nie darauf verlassen kann, ob ich für die nächste Benutzung jetzt doch wieder (und sei es nur kurz) einen Stromanschluß brauche oder nicht: ich möchte mich darauf verlassen können, daß bei vollem Akku der Rechner auch in jedem Fall anspringt.
Ich habe bereits diverse naheliegende Tricks versucht – z.B. den Rechner nicht heruntergefahren, wenn der Stromanschluß noch bestand, weil ich dachte, daß das Notebook beim Wiedereinschalten immer zunächst den vorherigen Versorgungsstatus ‚vorzufinden‘ erwartet und nicht ‚umspringt‘. Macht aber keinen Unterschied. Auch das Kriterium, wie lange das Notebook vorher nicht benutzt wurde, ist offenbar nicht relevant.
Ist das eine bekannte Standardmacke mancher Notebooks oder gibt es irgendeine Methode oder Systemeinstellung, mittels derer ich dieses Startproblem pädagogisch sanft ausbügeln kann?
Es dankt & grüßt
der Pengoblin