Ich bin gestern an einem Schild vorbeigekommen, auf dem stand:
„Bei Schnee und Eisglätte wird dieser Weg nicht geräumt und gestreut“
Hmmm, wenn ich das jetzt logisch zerpflücke, dann bedeutet dies doch: Wenn Schnee liegt und zugleich Eisglätte vorhanden ist, dann wird dieser Weg zwar nicht geräumt aber gestreut.
Meiner Meinung nach müssten in der Aufschrift des Schildes beide „und“ durch „oder“ ersetzt werden, damit dort das steht, was der Autor mir eigentlich mitteilen wollte.
„Bei Schnee und Eisglätte wird dieser Weg nicht geräumt und
gestreut“
Hmmm, wenn ich das jetzt logisch zerpflücke, dann bedeutet
dies doch: Wenn Schnee liegt und zugleich Eisglätte vorhanden
ist, dann wird dieser Weg zwar nicht geräumt aber gestreut.
nö! logisch zerpflückt bedeutet dieser hinweis, daß nur bei gleichzeitigem auftreten von schnee und eis der weg weder geräumt noch gestreut wird. streng genommen könntest du für körperliche schäden, die durch auftreten nur eines dieser umstände hervorgerufen werden, den grundstückseigentümer haftbar machen (aber vergiß es! juristen habens nicht mit der logik
nö! logisch zerpflückt bedeutet dieser hinweis, daß nur bei
gleichzeitigem auftreten von schnee und eis der weg
weder geräumt noch gestreut wird. streng genommen könntest du
für körperliche schäden, die durch auftreten nur eines dieser
umstände hervorgerufen werden, den grundstückseigentümer
haftbar machen (aber vergiß es! juristen habens nicht mit der
logik
Also beim letzten Satz bin ich mir nicht so sicher, ich las vor kurzem, daß in Neuseeland unbeabsichtigt die Prohibition eingeführt wurde, obwohl man nur Exzesse verbieten wollte.
Es wurde nämlich verboten „Alkohol in der Öffentlichkeit mitzuführen ODER zu konsumieren“ Eigentlich hätte es UND heißen sollen. Würde aber nicht exekutiert und bal behoben.
„Bei Schnee und Eisglätte wird dieser Weg nicht geräumt und
gestreut“
In 2 Fällen, nämlich in Fall eins: Schnee, UND AUCH im Fall zwei: Eisglätte, geschieht folgendes mit diesem Weg nicht: Er wird geräumt und gestreut.
Fußnote: Die Beiden Fälle schließen einander nicht aus.
Was du meinst(?):
Bei entweder Schnee oder Eis, aber nicht bei beidem gleichzeitig, wird der Weg geräumt aber nicht gestreut, oder umgekehrt gestreut aber nicht geräumt.
oder frei nach Humpty Dumpty:
Wenn ich etwas sage, dann bedeutet es genau das, was ich meine.
Und wenn wir schon bei korrektem Deutsch sind, was soll bitteschön zäh u heißen?
IF schnee AND eis {
EXIT
} ELSE {
räumen
streuen
}
D. h. es wird nur geräumt und gestreut, wenn nicht gleichzeitig sowohl Schnee liegt und dazu auch noch der Weg vereist ist. Was in anderen Fällen passiert, ist nicht definiert.
So ähnlich dachte ich auch. Nur bindet „nicht“ in der Logik ja stärker als „und“ oder „oder“. Deswegen dachte ich Folgendes:
IF "schnee" AND "eis" THEN
BEGIN
nicht "räumen"
"streuen"
END
Dass das Schild nur eine Aussage darüber trifft, was passiert, wenn sowohl „Schnee“ als auch „Eis“ vorhanden sind, steht aber außer Frage. Da sind wir uns einig
Schilder!
Im Dorf XY sollte ein Schild aufgestellt werden, das das Freilaufen von Hunden verbietet. Und es sollte streng formuliert sein. Also schrieb man:
„Wer seinen Hund frei laufen lässt, wird erschossen!“
Die Sekretärin wies darauf hin, dass der Text falsch verstanden werden könnte. Also schrieb man:
„Wer seinen Hund frei laufen lässt, wird erschossen! Der Hund!“
Das ist kein Witz, sondern Bürokratendeutsch!
Fritz
Also, Ihr Mathematiker & Logiker, es handelt sich hier um die Beschriftung eines Schildes, nicht um ein Raetsel!
Ist halt einfach falsch formuliert, und muesste halt heissen:
‚Bei Schnee und Eisglaette wird dieser Weg weder geraeumt noch gestreut‘.
Oder wenn das den Logikern noch nicht reicht:
‚Weder bei Schnee noch bei Eisglaette wird dieser Weg geraeumt oder gestreut‘,
was Du Dir aber hoffentlich auch nicht auf einem Schild vorstellen kannst!
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
… und gemeint war:
Hier wird geräumt, wenn weder Schnee noch Eis liegt. Dann tun wir uns nämlich leichter, dann brauchen wir nicht zu räumen. Wenn Schnee und / oder Eis liegt - wer soll das denn verbindlich entscheiden, Schnee könnte unter dem Eis sein oder umgekehrt oder was, wenn’s friert und schneit und wieder schneit und regnet und dann friert - dann räumen wir sowieso nicht. Wegen weil da haben wir keine Handhabe.
Gruß Ralf
ps: In den fünfziger Jahren war an jedem Lastenaufzug zu lesen: „Das Befördern von Personen in Aufzügen, in denen das Befördern von Personen verboten ist, ist nicht gestattet“.
„Bei Schnee und Eisglätte wird dieser Weg nicht geräumt und
gestreut“
Wenn ich mir also die Haxen breche, weil ich auf dem Weg ausrutsche, muss der Wegbesitzer zahlen. Also hätte er das Schild auch gleich weglassen können.
Oder wenn das den Logikern noch nicht reicht:
‚Weder bei Schnee noch bei Eisglaette wird dieser Weg geraeumt
oder gestreut‘,
Ja, warum schreibt man das dann nicht?
was Du Dir aber hoffentlich auch nicht auf einem Schild
vorstellen kannst!
Lieber was langes Richtiges als was kurzes Falsches
Oder wenn das den Logikern noch nicht reicht:
‚Weder bei Schnee noch bei Eisglaette wird dieser Weg geraeumt
oder gestreut‘,
Ja, warum schreibt man das dann nicht?
Lieber was langes Richtiges als was kurzes Falsches
…Tja, denke mal, dass der Durchschnitt der Bevoelkerung dann noch verwirrter als vorher dastehen wuerde…
Keep it simple, so even an idiot can understand it…
Of course then you get simple and wrong, not simple and right,
und darin liegt ja wohl das Problem…
Oh nein…
…er stellt das Schild ja gerade deshalb hin, damit er nicht zahlen muss, wenn jemand hinfällt. Stünde es nicht da, wäre er ja haftpflichtig, wenn die Schuhe der Fußgänger auf dem Eis nicht mehr haften
„Bei Schnee und Eisglätte wird dieser Weg nicht geräumt und
gestreut“
Liegt kein Schnee, und ist es auch nicht eisglatt, wird der Weg geräumt oder gestreut (oder beides, für die Nichtlogiker unter uns …).
Liegt Schnee, ist es aber nicht glatt, wird geräumt, gestreut oder beides oder gar nix (unentscheidbar); der gleiche Fall gilt bei Eisglätte, wenn kein Schnee liegt.
Liegt Schnee bei gleichzeitiger Eisglätte, wird der Weg a) weder geräumt noch gestreut; b) geräumt, aber nicht gestreut; c) gestreut, aber nicht geräumt.
Logische Verneinung des Ursprungssatzes : Es ist möglich, daß weder bei Schnee noch bei Eisglätte keine Streuung oder wahlweise keine Räumung dieses Weges nicht erfolgt;
was die Schlußfolgerung zuläßt, daß der Verfasser des Textes möglicherweise keine Ahnung von Wetter und/oder deutscher Sprache und/oder eine gewaltige Meise hat …
Select Case
Case (NOT Schnee) AND (NOT Eis)
Räumen
Streuen
Case (NOT Schnee) AND Eis
Räumen
Streuen
Case Schnee AND (NOT Eis)
Räumen
Streuen
End Select