...und schon wieder eine Blasenentzündung?

Hallo liebe Wissende, und mal wieder eine Frage von mir.
Anfang 2010 wurde vom Hausarzt Blut im Urin festgestellt, ohne nachfolgende Behandlung. Hatte mich zwar gewundert, war aber mit einem Tumor abgelenkt. Und zu diesem Zeitpunkt hatte ich noch meine Gebärmutter (Entnahme Juli 2010 zusammen mit beiden Eierstöcken + 2 verwachsenen Myomen) und ich wurde nur gefragt, wann meine Periode dran ist. Im Herbst 2010 bekam ich Antibiotika wegen Problemen beim urinieren, Entzündung. Bei der OP im Juli wurde ein Nerv verletzt, dadurch sind Taubheitsgefühl und Brennen im linken Oberschenkel und Genitalbereich immer noch nichts aussergewöhnliches, die danach vorhandenen Blasenprobleme haben sich gebessert, deshalb fand ich es nicht ungewöhnlich. Mitte Januar 2011 hatte ich wieder eine Blasenentzündung, bekam wieder Antibiotika (mit sehr unangenehmen Nebenwirkungen, trotzdem die 5 Tage durchgehalten). Es ist noch nicht in Ordnung, seit ca. 3 Wochen - und nur Abends - brennt es wieder, manchmal nur ganz schwach. Leichter Schmerz um die Blase, selten rechtsseitig ein stärkerer. Zum Arzt gehen, ist klar, aber schon wieder Antibiotika? Mitsamt Nebenwirkungen wie Angstzustände, Schlaf erst bei totaler Erschöpfung? Habe schon Rheuma in mein Leben eingebaut und vor einem Jahr einen Neuroendokrinen Tumor verkraften müssen, Halswirbel liegen blank (momentan Physiotherapie) und gerade erst im Fitnessstudio angemeldet für Muskelaufbau, ansonsten wird operiert (lt. Orthopäde). Das Mass ist momentan voll, mehr will ich nicht akzeptieren!!! Deshalb scheue ich den Gang zum Hausarzt, ich möchte einfach mal keine neue Diagnose erfahren. Im Grunde erahne ich Eure Antworten…, einen lieben Gruss sendet BGGMW

Hallo,

tja, der Gang zum Arzt ist unvermeidbar. Diesmal solltest du darauf bestehen, dass Bakterienkulturen angesetzt und veschiedene Antibiotika auf ihre Wirksamkeit gegen deine Keime überprüft werden, damit du nun hoffentlich ein Medikament bekommst, dass deine Untermieter entgültig kalt macht. Nebenwirkungen hin oder her, Hauptsache weg mit den Biestern.

Gute Besserung
Barbara

Hallo Barbara,
mit der „Bitte um Bakterienkulturen für den Einsatz einer gezielten Medizin“ werde ich mich auf den Weg machen.
Danke von Gerlinde

Hi,

Das Mass ist momentan voll, mehr
will ich nicht akzeptieren!!! Deshalb scheue ich den Gang zum
Hausarzt, ich möchte einfach mal keine neue Diagnose erfahren.

Das Gefühl kenne ich gut. Ich ignoriere gerade einen erneuten veränderten Lymphknoten nach meinem Brustkrebs, weil ich keine Lust drauf habe, dass alle wieder nur an mir rumtatschen, mich mit Chemie befeuern, müsste für eine Entnahme Marcumar runterfahren, wieder täglich spritzen etc. etc. …

Dennoch: Mit Blase ist nicht zu spaßen. Und ich würde an Deiner Stelle mal einen Fach arzt, nämlich einen Urologen und nicht den Hausarzt aufsuchen.

Gruß,
Anja

Hallo Anja,

nach der OP wurde ich von der Gynäkologin betreut, die Blasenbeschwerden könnten ein halbes Jahr oder vieeel länger andauern. Das hat wahrscheinlich nichts mit der Entzündung zu tun, die war schon früher da, mal mehr (erst dann gings zum Arzt - man geht ja ausser von einem zum nächsten auch noch arbeiten, das lässt sich sehr schwer planen), mal weniger.
Noch ein neuer Arzt - der Urologe? Da sitzen bestimmt viele Männer rum, fühl mich dort etwas fehl am Platz (ist wahrscheinlich altersbedingt, diese Einstellung) :wink:.

Das Gefühl kenne ich gut. Ich ignoriere gerade einen erneuten
veränderten Lymphknoten nach meinem Brustkrebs, weil ich keine
Lust drauf habe, dass alle wieder nur an mir rumtatschen, mich
mit Chemie befeuern, müsste für eine Entnahme Marcumar
runterfahren, wieder täglich spritzen etc. etc. …

Und dass Du gerade den Kopf in den Sand steckst…, gib Dir einen Ruck!!!
Tu etwas, denn aus meiner Erfahrung weiss ich, dass ich noch lebe, oder mein Leben verlängert habe, weil ich sofort reagiert habe und der Tumor noch recht klein war, keine Metastasen gebildet hat. Den ersten Schritt, eine Darmspiegelung, hatte ich mir selber verordnet, nicht der Arzt, dort wurde nur ein Reizdarm diagnostiziert. Man ist immer für sich selbst verantwortlich, kann nicht alles an die Ärzte abgeben.

Danke für Deine Antwort, alles Gute für Dich, Gerlinde

Hallo

Noch ein neuer Arzt - der Urologe?

Die gibt’s auch in weiblich.

Da sitzen bestimmt viele Männer rum, fühl mich dort etwas fehl am Platz (ist wahrscheinlich altersbedingt, diese Einstellung) :wink:.

Bitte glaub’s mir, auch Frauen sitzen beim Urologen rum. Meine Mama ist Dauergast und auch ich hab da schon mal in den Zeitungen geblättert. Und überhaupt, Facharzt ist Facharzt.

LG Barbara