Im Arbeitsvertrag steht die Klausel „Die ersten 6 Monate des Anstellungsverhältnisses gelten als Probezeit. Während der Probezeit können beide Parteien den Anstellungsvertrag mit einer Frist von vier Wochen zum 15. eines Monats oder zum Monatsende kündigen.“
Beginn der Anstellung war der 01.03., Ende der Probezeit ist somit 31.08. KORREKT?
Die nächsten Kündigunsgtermine in der Probezeit wären:
02.08. (Freitag) zum 31.08. (Samstag)
16.08. (Freitag) zum 15.08. (Sonntag)
30.08. (Freitag) zum 30.09. (weil 31.08. = Samstag = letzter Tag der Probezeit)
KORREKT?
Beginn der Anstellung war der 01.03., Ende der Probezeit
ist somit 31.08. KORREKT?
– Korrekt.
Die nächsten Kündigunsgtermine in der Probezeit wären:
02.08. (Freitag) zum 31.08. (Samstag)
– Jein. Theoretisch der 03.08. soweit ein Zugang am Samstag stattfinden kann.
16.08. (Freitag) zum 15.08. (Sonntag)
– siehe oben. Theoretisch der 18.08. soweit ein Zugang am Sonntag stattfinden kann.
30.08. (Freitag) zum 30.09. (weil 31.08. = Samstag =
letzter Tag der Probezeit)
– siehe oben. Theoretisch der 31.08. soweit ein Zugang am Samstag stattfinden kann.
„Auf den letzten Drücker“ kündigen ist übrigens selten zu empfehlen. Nichts spricht gegen eine frühzeitige Kü. Du könntest z.B. ja auch schon morgen zum 31.08. kündigen. Solltest Du wirklich am letztmöglichen Tag kündigen wollen: unbedingt persönliche Übergabe (ist das mit Abstand Verlässlichste). Ansonsten ist noch das Einwurf-Einschreiben relativ sicher. Vom normalen Einschreibebrief ist dringenst abzuraten!
„Auf den letzten Drücker“ kündigen ist übrigens selten zu
empfehlen. Nichts spricht gegen eine frühzeitige Kü.
*lach* Also ich hab „seinerzeit“ auch am letztmöglichen Tag gekündigt, einfach um diese unangenehme Zeit zwischen Kündigung und wirklich-weg-sein so kurz wie möglich zu halten. Aber besonders nett und fair isses natürlich nicht
unbedingt persönliche Übergabe (ist das mit Abstand
Verlässlichste).
Und jetzt kommt’s: Laß Dir unbedingt vor Deinen Augen nen Eingangsstempel mit Datum auf den Wisch machen!!!
Ich würde mir wahrscheinlich zudem noch einen Zettel im Sinne von „Die Kündigung von Herrn xxx zum … am … habe ich erhalten. Datum-und-Unterschrift Scheffe“ unterschreiben lassen.
Bei mir wär das um ein Haar schief gegangen, weil Scheffe plötzlich meinte, die Kündigung sei einen Tag zu spät eingetroffen und deswegen würde er mich nicht gehen lassen! Er hat dann zwar eingesehen, daß ich in diesem Fall nicht einer seiner motiviertesten Mitarbeiter wäre und ich konnte trotzdem so wie geplant und gekündigt gehen, aber das muß ja nicht sein
ja, danke erstmal für die Auskunft, ich wollte einfach nur sicher gehen und wissen, wieviel „Spielraum“ ich habe.
Wenn es möglich ist, möchte ich auch nicht auf den letzten Drücker kündigen, die Fristen sind eh schon kurz und der AG hat kaum eine Chance, innerhalb von 4 Wochen Ersatz zu finden, das ist schon klar. Andererseits hat Petzi recht, diese Zeitspanne zwischen Kündigung und letztem Arbeitstag ist irgendwie unangenehm. Aber da muß man wohl durch.
Ich ziehe auch eine persönliche Kündigung vor, um dem Chef Auge in Auge sagen zu können, warum ich gehe. Wird auch nicht leicht, denn ich habe ganz sicher meine Gründe, aus dieser Firma in der Probezeit wegzugehen (hätte ich bei Einstellung auch nicht gedacht, daß ich mich getäuscht habe, aber nun ja, dafür ist die "Probe"zeit ja auch da), ich weiß aber jetzt schon, daß mein Chef das ganz anders sehen wird (Verständnislosigkeit, „wir haben in Sie investiert“, „wenn wir das von Anfang an gewußt hätten“… usw.). Aber diese Einstellung (die auch generell da ist) ist einer Gründe, warum ich gehen möchte. Aber vielleicht irre ich mich ja auch…