Und wer hat (und wird) die kassieren?

29.12.2002 20:16 Uhr
7000 Milliarden Dollar an der Wall Street vernichtet
Nach 2000 und 2001 ist der Dow Jones nun auch 2002 deutlich gefallen. Durch den heftigsten Einbruch der Wallstreet seit den späten 30er Jahren haben Anleger innerhalb der letzten drei Jahren eine Summe von 7000 Milliarden Dollar verloren.
Seit dem 1. Januar 2002 ist der US-Index um 17,14 Prozent gesunken, im Vergleich zu seinem Hoch am Jahresanfang 2000 ca. 29 Prozent.
Quelle: http://www.manager-magazin.de

Grüße
Raimund

Hallo Raimund,

meiner Meinung nach diejenigen, die die Preise erst stark nach oben getrieben haben und dann rechtzeitig vor den anderen verkauft haben.

Grüsse

Sven

also Insider?! o.w.T.
.

wer soll was kassieren?

7000 Milliarden Dollar an der Wall Street vernichtet

Die etwa? Das kassiert doch keiner, das ist einfach nur weg.

gesunken, im Vergleich zu seinem Hoch am Jahresanfang 2000 ca.
29 Prozent.

Das sind die Amis ja gut weggekommen. Bei uns war es deutlich mehr.

Gruß
Christian

hallo christian,
nicht ganz richtig.
Bei Aktiengeschäften gibt es immer 2 Partner: der, der verliert und der, der gewinnt.
Es ist wie das physikalische Gesetz der Energieerhaltung: nicht kann verwchwinden.
Grüße
Raimund

Tag,

nicht ganz richtig.
Bei Aktiengeschäften gibt es immer 2 Partner: der, der
verliert und der, der gewinnt.

das ist leider totaler Humbug, wird aber immer wieder als Stammtischargument gegen „die da oben“ verwendet. In dem Augenblick, in dem Deine Aktien an Wert verlieren, gewinnt keiner.

Du wirst ja auch nicht behaupten, daß irgendjemand gewinnt, wenn Dir eine wertvolle Vase runterfällt.

Gruß
Christian

P.S.

Es ist wie das physikalische Gesetz der Energieerhaltung:
nicht kann verwchwinden.

Dann überleg Dir mal, wer gewonnen hat, als der ganze Boom mit den Telephonkarten zusammengeklappt ist.

Geld verschwindet nicht (außer in der Waschmaschine oder wenn die EZB das will), Wert schon.

hallo christian,
nicht ganz richtig.
Bei Aktiengeschäften gibt es immer 2 Partner: der, der
verliert und der, der gewinnt.

Das ist richtig, aber:

von einer firma gibt es z.b. 1000000 Aktien.

davon werden 500000 für den Einstandspreis gekauft oder übernommen oder in der Firma gehalten und nicht mehr gehandelt.
500000 werden an der Börse gezockt und treiben den Kurs von z.b. 100 euro auf 5000 Euro.

„Alle“ Aktien haben einen Wertzuwachs auf 5000 Euro.

dann wird runtergezockt auf 110 Euro alle aktien haben einen Verlust auf 110 Euro. Die Zocker die bei 5000 kauften haben 4890 Euro verloren, die die bei 100 kaufen haben 10 euro Gewinn.

der Börsenwert des Unternhemens ist allerdings von 5 Milliarden euro wieder auf 110 Millionen Euro gesunken. Verluste wurden nur dort gemacht, wo die Aktien zu mehr als 110 Euro gekauft wurden; das aber auch nur buchtechnisch bzw. nur dann wenn sie zu einem niedrigeren Preis verkauft wurden als sie gekauft wurden.

Also kassiert haben da die wenigsten etwas.

Es ist wie das physikalische Gesetz der Energieerhaltung:
nicht kann verwchwinden.

Geld ist keine energie!

gruss
winkel

Hallo Raimund,

soweit würde ich noch nichtmal gehen, zumal Insider wohl eher daran verdienen, dass sie eine interne Info bereits vor den anderen haben und kurzfristig kaufen bzw. verkaufen.

Verdient hat wohl eher derjenige, der frühzeitig in den Markt gegangen ist und rechtzeitig (also vor 03/2000), evtl. auch unter Verzicht auf die letzten x% wieder ausgestiegen ist.

Verlierer sind wohl diejenigen, welche zuletzt eingestiegen und nicht mehr ausgestiegen sind.

Allerdings gab es selbstverständlich keine „Umverteilung“ und der physikalische Satz der Energieerhaltung trifft garantiert auch nicht zu.

Grüsse

Sven