Undichte Decke

Hallo,
Ich habe mit ein Paar anderen Leuten vor kurzem einen Proberaum angemietet. Er befinditet sich in einem alten Keller (evtl ehemaliger Luftschutzkeller). Nachdem wir den Raum gemietet hatten regnete es stark und wasser brach in einem kleinen nebenraum (30m²), der aber offen zum eigentlichen raum mit 100 m² ist. zuerst dichteten wir den Stellen die wir sofort erkennen konnten mit bauschaum ab, aber nach einem weiteren regenguss brach weiter wasser ein, wenn auch nicht mehr so viel. jetzt haben wir auf dem hof, der über dem nebenraum ist die risse um boden abgedichtet (auch mit bauschaun und Acryl) und jetzt kommt die eigentliche frage: denkt ihr es wird halten ? oder verwittert das mit der zeit ? Und wie bekommen wir den Raum jetzt am schnellsten trocken, da die Luftfeuchte zu hoch ist ?

Hallo Heinrich,

das mit dem Bauschaum kannst Du getrost vergessen.
Wenn abgedichtet wird, muß das dort passieren, wo das Waser in die Mauer kommt, alles andere ist nutzlos.

Gandalf

Murks.
Hallo,

ziemlicher Murks, den ihr da gemacht habt.

Um sinnvolle Tips zu geben, müsste man die Lage genau kennen.

Gruss,
TR

Hallo!

Also wie ich das verstehe, läuft das Wasser durch Risse in der Decke des Nebenraumes. Und diese Decke / Risse sind von oben zugänglich, also der Boden des Hofes.

Richtig so?

Wenn ja:

Macht Die Risse und deren Umgebung mit einem Hochdruckreiniger sauber.
Trocknen lassen.
Dann so 30 cm breit über den Riss mit einer Vorgrundierung streichen,
trocknen lassen, und Bitumenspachtenmasse mit einer Zahnkelle auftragen.
Danach mit einer Glättkelle glattstreichen.
Solche Materialien verwenden, mit denen die Bauarbeiter Kellerwände aussen abdichten.

Ev. noch Armierungsgewebe mit einspachteln, und wenn das Zeug nicht UV-Beständig ist, das mit Schiefersplitt vom Dachdecker bestreuen.
Dazu wäre eine Beratung im guten Fachhandel sinnvoll,
Das ist alles nicht sehr teuer, und gibt es auch in kleinen Gebinden zu kaufen.
So bekommt man das erstmal 100%ig dicht, solange nichts durch den ev. porösen Beton sickert, dann müsste man die komplette Fläche so behandeln.

Die einmal eingedrungene Feuchtigkeit bekommt man schlecht raus,
erstmal so weit wie möglich mit Lappen aufsaugen,
und dann hilft nur Lüften.
Ev. mit einem Gebläse,
aber nur dann,
wenn es aussen kälter ist, als in dem Bunker.
Das würde im Winter gut funktionieren, aber im Sommer ehr noch feuchter werden.

Oder so einen Luftentfeuchter reinstellen. Hab aber keine Erfahrung damit.

Den Raum mit Elektroheizern aufzuheizen, und dann immer zu lüften wäre auch Wahnsinn.
Wenn man das mit so einer Gaskanone aufheizt, hat man wieder Unmengen Kondenswasser aus den Abgasen drin, da wird das dann auch ehr feuchter.

Man könnte zwar auch so eine Dieselheizkanone reinstellen, da müssen dann aber auch die wasserdampfhaltigen Abgase irgendwie herausgeleitet werden. Leider wird das nichts werden, weil diese Geräte an einem langen Abgasrohr zu Funktionsstörungen neigen.

Das einzig realistische wäre,
wenn Ihr Euch vom nächsten Dorfschmied einen grossen Korb aus Armierungseisen bauen lasst, den dort reinstellt, mit Koks füllt,
und mit einem Gasbrenner unten anzündet.
Der Koks verbrennt im Gegensatz zu anderen Brennstoffen ohne Wasser abzugeben.
Das könnte man mit einem kleinem Lüfter auch noch etwas beschleunigen.
Und dann müsste man mit einem grossen Gebläse in dem Raum die Luft austauschen.
Es ist aber auch wiederum lebensgefährlich, den Raum zu betreten, wenn da kein Luftsauerstoff vorhanden ist, weil der Koks ev. alles verbrannt haben könnte.
Also wenn ihr sowas versucht, dann nur, wenn ihr einen Feuerwehrmann oder Taucher in der Truppe habt, der das überblicken kann, und mit seiner Druckluftathmungsanlage den Raum betritt, um nach dem rechten zu sehen.
Alles andere wäre Selbstmord. Es gab durch solche oder ähnliche Sachen schon genug tödliche Unfälle.
Also keine Athemschutzfilter oder so, die bringen da garnichts,
sondern Maske und Druckluftflaschen auf dem Rücken.

Grüße, Steffen!

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Hallo Heinrich,

Ich habe mit ein Paar anderen Leuten vor kurzem einen
Proberaum angemietet.

Ich würde mit dem Problem zum Vermieter gehen. Dafür ist er zuständig, nicht ihr!

Grüße von
Tinchen

Hallo Tinchen!

Grundsätzlich ist das ja richtig,
ABER:
Die Truppe wird sicher nicht viel bezahlen, und für kleines Geld auch kein besseres Objekt bekommen. Der Lärm halt…
Wenn die Leute dann den Vermieter noch zu umfangreichen Bauarbeiten drängen,
werden sie ganz schnell zu Strassenmusikanten.

Grüße, Steffen!

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Hallo Steffen,

Grundsätzlich ist das ja richtig,
ABER:
Die Truppe wird sicher nicht viel bezahlen, und für kleines
Geld auch kein besseres Objekt bekommen. Der Lärm halt…
Wenn die Leute dann den Vermieter noch zu umfangreichen
Bauarbeiten drängen,
werden sie ganz schnell zu Strassenmusikanten.

Einverstanden.
Aber wenn ich mir vorstelle, ich wäre der Vermieter und hier wird ohne Rücksprache mit Bauschaum und Silikon rumgepfuscht… boah! Da wäre ich mächtig stinkig! Schließlich ginge es ja um die Bausubstanz, die durch laienhafte „Reparaturen“ weiter geschädigt wird.

Auf jeden Fall würde ich den Vermieter mal darauf hinweisen. Wenn er dann selber nix machen will kann man immer noch weitersehen. Ok so?

Grüße von
Tinchen

Aber wenn ich mir vorstelle, ich wäre der Vermieter und hier
wird ohne Rücksprache mit Bauschaum und Silikon
rumgepfuscht… boah! Da wäre ich mächtig stinkig! Schließlich
ginge es ja um die Bausubstanz, die durch laienhafte
„Reparaturen“ weiter geschädigt wird.

Hallo!

Auf jeden Fall würde ich den Vermieter mal darauf hinweisen.
Wenn er dann selber nix machen will kann man immer noch
weitersehen. Ok so?

Ja, so in etwa.
Was mir an der ganzen Sache nicht gefällt:
Das ist also ein alter Bunker, mindestens 70 Jahre alt,
mit Rissen in der Decke, wo es massiv durchregnet.

Normalerweise gehört da ein Bauzaun aufgestellt, mit dem Schild:
„Betreten verboten, Einsturzgefahr“.
Und von unten mit Balken abgestützt,
damit es nicht wirklich mal passiert.
Oder noch besser, die Trennwand zumauern, und gleich abreissen und verfüllen.

(Sei froh, dass ich nicht Dein Mann bin, ich würde Dich in den Wahnsinn treiben mit meiner Besserwisserei)

Grüße, Steffen!

Hallo Steffen,

Normalerweise gehört da ein Bauzaun aufgestellt, mit dem
Schild:
„Betreten verboten, Einsturzgefahr“.
Und von unten mit Balken abgestützt,
damit es nicht wirklich mal passiert.
Oder noch besser, die Trennwand zumauern, und gleich abreissen
und verfüllen.

Kommt sicher auf den Zustand drauf an, aber bei größeren Rissen auf jeden Fall!

(Sei froh, dass ich nicht Dein Mann bin, ich würde Dich in den
Wahnsinn treiben mit meiner Besserwisserei)

*hihihi*
Oder ich dich… :smile:))

Grüße von
Tinchen