Gibt es eigentlich „Dimensionen der Farbe“?
Nanometer
Gibt es eigentlich „Dimensionen der Farbe“?
Nanometer
Hallo Oliver,
Aber bitte sehr:
(aus Wissenschaft aktuell):Wenn es ein kleinstes Zeitintervall gibt, dann
lässt sich auch die Lichtgeschwindigkeit nur mit einer durch
dieses Zeitintervall begrenzten Genauigkeit festlegen. Dadurch
hätten zwei Photonen niemals exakt die gleiche
Geschwindigkeit. Die Differenz wäre zwar minimal, aber über
sehr große Entfernungen müsste sie sich doch bemerkbar machen
ok, das ist didaktisch fuer den leser passend schmalspurphysikalisch geschrieben worden von journalisten. die reden aber von einer t-p unterschied. sprich t-p*c. das koennen sie aber mit keinem interferemoter der welt messen und der abstand zur quelle waere voellig egal.
ich glaube den beiden herren erst mal nicht. am ende wollen sie planckzeitleuten die gelder wegnehmen oder sie nicht verstanden
ehrlich, solche geschichten gibt es. uns hat ein klassisches neutrinophysikexperiment, eines, dessen art es schon etliche seit jahrzehnten gibt, 200 millionen dollar fuer mindestens 2 jahre weggenommen durch lobbyarbeit an geldgebende nichtphysiker (senat etc). wo unser experiment ein voellig neues fenster zur astronomie darstellt (weiter und tiefer in dichte massen) und das aussichtsreichste ist, alle sind noch im bau wie antares. baikal und amanda und antares bis dato waren nur testversuche und laufen gut, aber die fluesse sind zu niedrig, man braucht 10 jahre mit 1 kubikkilometer detektorvolumen und wir haben chancen auch magnetische monopole nachzuweisen
.
Aber wie du schon gesagt hast… abwarten, vielleicht ist die
Zeit nur feiner gequantelt als bisher angenommen.
jau, aehm, d.h. nun bin ich zu interessiert. an originalen pro- und contra-artikeln.
*noch-mal-grummel*
viele gruesse, peter
Hallo Lego,
also ich verstehe die Rechnung so:
Wenn es eine minimale Planckzeit tp gibt, dann ist unsere gute alte Schulbuchkonstante c gar keine Konstante, sondern läßt sich nur mit einer Unsicherheit angeben.
Angenommen man nimmt eine Eichteststrecke für die Lichtgeschwindigkeit von 10m. Dann gilt:
c=10m/t_10m
mit einer Unsicherheit von
dc/c=dt/t_10m=t_p/t_10m
da die minimale Zeitunsicherheit gleich der Planckzeit ist. (d steht hier für delta)
So. Wenn ich jetzt ein Beugungsexperiment mit Sternenlicht einer fernen Galaxie (3,6 Milliarden Lichtjahre) habe, folt aus:
s=c*t_galaxie
für die optische Wegdifferenz zweier Photonen:
ds/s=dc/c + dt_galxie/t_galaxie
=t_p/t_10m + t_p/t_galxie
=~ t_p/t_10m
Oder:
ds = s*t_p/t_10m
Im Falle einer s=3,6 Milliarden Lj. entfernten Galaxie bekommt man als optische Wegdifferenz:
ds=28pm
ist zwar nicht viel, sollte aber Interferenzstreifen zumindest verwaschen.
Wie gesagt ist halt nur so eine Idee wie es gemeint sein könnte.
Hier ist übrigens noch ein Artikel in diese Richtung:
>
… die Beweise erhärten sich… leider.
Grüße
Oliver
Hallo Daniel,
Anderherum zeigt und s die Quantenmechanik, dass scheinbar
alles irgendwie gequantelt ist und es somit die Analogtechnik,
mit kontinuierlichen veränderungen, eigentlich gar nicht gibt,
wenn man nur genau genug hinschaut …Die Information, alles wäre gequantelt, ist mir neu. Und mit
der Argumentation kann ich auch die Ansichten
nachvollziehen…
Mal Mikroskopisch betrachtet:
Alle Materien-Ströme sind zwangsweise gequantelt, denn mit halben Molekülen ist da nichts zu machen. Die Mengen kannst du nur in Schritten von einem Molekül verändern. Das spielt aber in der Praxis keine Rolle.
Physikalisch/Quantenmechanisch:
Jegliche Art von Strahlung besteht aus irgendwelchen Teilchen. Die Photonen sind zwar etwas schizophren, aber wenn ich immer mit so einem Affenzahn durch die Gegend rasen würde, wäre ich wohl auch etwas wirr…
Mittlerweile werden auch für alle Kräfte Teilchen postuliert; Auch die Gravitonen sind mittlerweile nicht mehr ins Reich der ScienceFiction verbannt.
Unter diesem Eindruck stellt sich langsam die Frage, ob ausgerechnet die Zeit eine Ausnahme ist, oder ob die ganze Quanten-Geschichte falsch ist.
Man lebt zwar gut ohne die Quantenmechanik zu verstehen, aber ohne sie könntest du das hier warscheinlich gar nicht lesen, da das BIOS deines Computers nur mit Hilfe des Tunnel-Effekts im FLASH-Speicher abgelegt werden kann.
Aber meine Phantasie lässt mich da im Stich, wenn ich mir
vorstellen soll, dass der Zeiger nicht jede Position zwischen
A und B einnimmt.
Dazu musst du dir nur die Teile deiner Uhr einmal unter einem Elektronen-Mikroskop anzuschauen. Dann wirst du deine Phantasie benötigen um zu erklären warum er sich überhaupt bewegen kann !
)
Demnach müsste es in der Praxis auch nicht zB die Menge der
reellen Zahlen geben, welche ja in unserem Falle auf einem
Intervall der Wertebreich der Geschwindigkeit und der
Bogenlänge der Zeigerbewegung wäre. (Wenn ich es recht in
Erinnerung hab, ist ein Intervall [x,x+h], h>0 auf R
überabzählbar unendlich, daher meine Annahme.)
Zahlen sind ein Hirngespinnst der Mathematiker, um Schüler um ihren Verstand zu bringen.
))
Im Ernst, du darfst nicht von den Zahlen auf Naturgesetzte schliessen !!
Ein Mathematiker kann die mit seinen Zahlen beweisen, dass du in diner Briftasche -10€ hast, aber weniger als 0€ (dann ist sie nämlich leer und weniger geht nun mal nicht) sind praktisch nich möglich.
Es scheint also -wie immer und wie oben erwähnt- ein
Unterschied in Theorie und Praxis zu sein?
Es gibt natürlich jede Menge theoretischer Effekte, welche im täglichen leben keine Auswirkungen zeigen, da die Tolleranzen aller anderen Parameter um Grössenordnungen grösser sind als diese Effekte. Ein Auto wird von 0 auf 100 km/h in x.y Sekunden beschleunigen, ob das jetzt in Nanno-Sprüngen oder kontinuierlich geschehen ist, spielt für die Betonmauer, welche dann vor diesem Fahrzeug auftaucht keine Rolle mehr.
Watt nu ??
Ich find mich damit ab, dass ich durch die Gegend hüpfe?
Und das alte Sprichwort: „die Natur macht keine Sprünge“ muss
neu überdacht werden.
MfG Peter(TOO)
P.S. Dann hüpf mal schön…
Hallo Oliver und Lego-Peter,
… die Beweise erhärten sich… leider.
Wie vertägt sich dies mit dem Doppelspalt-Experiment ??
Beim Doppelspalt-Experiment scheint ein Informationsaustausch zwischen den Photonen zu existieren und beim „Langsteckenflug“ wird angenommen das dem nicht so ist. ?!?!
Wieso kann man ausschliessen, dass sich die Photonen nicht synchronisieren und damit Plankzeit als Fehler nicht kummuliert wird sondern die Laufzeitdifferenz nur +/- 1t_p in Erscheinung tritt ?
MfG Peter(TOO)
Dazu folgendes Beispiel aus der Antike:
Es sei eine Strecke von 100 Metern. Am Start steht ein Läufer, mit 50m Vorsprung die Schnecke.
Startschuss!
Der Läufer legt die halbe strecke bis zur schnecke zurück wärend dessen kroch die Schnecke ein Stück. Bi dahin läuft der Läufter wieder die hälfte, in der Zeit kriecht die schnecke wider ein Stück usw.
Natürlich wird der läufer gewinnen, wenn man den lauf aber so beschreibt, dann scheint es so als wenn nicht.
Der Witz bei den unendlich vielen Geschwindigkeiten ist folgender:
Es gilt zwischen zwei Zeiten liegt immer noch eine dritte. Also KOntniuität der Zeit.
Und zwischen zwei geschwindigkeiten liegt ebenfalls eine dritte, sonst wären es ja nicht unendlich viele.
Deine Schilderung suggeriert, dass das Auto je Geschwindigkeit eine bestimmte endliche Zeit hätte, unendlich mal diese Zeit ist dann eine unendlich lange Zeit.
In der realität gibt es jedoch endliche Zeiten zum erreichen von 10kmh, denn jede Geschwindigkeit wird auch nur eine unendlich kurze Zeit gehalten. Die Menge der zeitstellen läßt sich abbilden auf der menge der Geschwindigkeiten. [Sie cantor]
Es handelt sich nicht um eine unendliche Länge sondern eine unendliche intergriert heit, es heißt ja nicht nach jeder Geschwindigkeiut kommt nocheine, denn nach 10kmh kommt keine, sondern zwischen wei Geschwindigkeiten liegt noch eine. Es ist eine inklusive Unendlichkeit und keine sukzessive.
Hi Martin!
Danke für diese Antwort!!! Sonst hab ich ja auch (fast) alles verstanden, es wirkte alles aber ien wenig wie Ausweichantwort. Für mich also irgendwie unbrauchbar. Mal sehen, ob ich das jetz vor meiner Klasse auch so gut erklären kann…
thx&mfg
frolic
hallo oliver,
ich habe ne weile keine zeit gehabt wegen renovierung und verreisen ueber wochenende laenger vor 10 tagen, da habe ich dir nur ein sternchen verpasst, der schuft war ich, aehm ja andere kleinere postings von mir in der zwischenzeit fand ich wichtiger 
also ich verstehe die Rechnung so:
Wenn es eine minimale Planckzeit tp gibt, dann ist unsere gute
alte Schulbuchkonstante c gar keine Konstante, sondern läßt
sich nur mit einer Unsicherheit angeben.
Angenommen man nimmt eine Eichteststrecke für die
Lichtgeschwindigkeit von 10m. Dann gilt:c=10m/t_10m
mit einer Unsicherheit von
dc/c=dt/t_10m=t_p/t_10m
da die minimale Zeitunsicherheit gleich der Planckzeit ist. (d
steht hier für delta)So. Wenn ich jetzt ein Beugungsexperiment mit Sternenlicht
einer fernen Galaxie (3,6 Milliarden Lichtjahre) habe, folt
aus:s=c*t_galaxie
für die optische Wegdifferenz zweier Photonen:
ds/s=dc/c + dt_galxie/t_galaxie
=t_p/t_10m + t_p/t_galxie
=~ t_p/t_10m
hmmm, ist nicht hier dc/c und t_p/t_irgendwas ueberbestimmt? sprich du kannst die unsicherheit in t_p nur einmal anbringen?
weiter finde ich dc/c auf 10 meter bezogen rein willkuerlich bzgl. der wegstrecke.
Oder:
ds = s*t_p/t_10m
Im Falle einer s=3,6 Milliarden Lj. entfernten Galaxie bekommt
man als optische Wegdifferenz:ds=28pm
denn mit einer zeit von t_10nm kaeme man auf groessere differenzen.
„Forschungsergebnisse am 10. April im Fachblatt
„Astrophysical Journal Letters“.“
Fluktuationen auf der Planck-Skala auskommen. (wsa030401rk1)
… die Beweise erhärten sich… leider.
hmpf habe es auch nicht gepackt mir den artikel zu besorgen, muss zur biblio,
viele gruesse, peter
Hallo Peter-Goetz,
Wie vertägt sich dies mit dem Doppelspalt-Experiment ??
Beim Doppelspalt-Experiment scheint ein Informationsaustausch
zwischen den Photonen zu existieren und beim „Langsteckenflug“
wird angenommen das dem nicht so ist. ?!?!
naja, nein, du kannst einzelne photonen losschicken, so einzeln, dass das naechste erst erzeugt und auf die reise geschickt wird, wenn das vorhergehende laengst da ist. es kommt trotzdem zu beugungsmuster. also existiert kein info-austausch. jedes einzelne „beugt mit sich selbst“ als welle und mit statistischem charakter.
Wieso kann man ausschliessen, dass sich die Photonen nicht
synchronisieren und damit Plankzeit als Fehler nicht
kummuliert wird sondern die Laufzeitdifferenz nur +/- 1t_p in
Erscheinung tritt ?
genau das ist meine ueberlegung zur planckzeit und laufzeitunterschieden, wenn ich nur nicht so faul waere und die originalveroeffentlichungen laengst in der hand haette wie die herren ueberlegt haben.
viele gruesse, peter
Hallo Lego,
wie gesagt, das war nur ein Vorschlag
ds/s=dc/c + dt_galxie/t_galaxie
=t_p/t_10m + t_p/t_galxie
=~ t_p/t_10m
hmmm, ist nicht hier dc/c und t_p/t_irgendwas ueberbestimmt?
sprich du kannst die unsicherheit in t_p nur einmal anbringen?
ja hast recht, aber wie du in Zeile 3 siehst wurde t_p/t_irgendwas sowieso vernachlässigt. Von daher…
weiter finde ich dc/c auf 10 meter bezogen rein willkuerlich
bzgl. der wegstrecke.
Ja ist willkürlich, aber irgendwie musste der Wert von c so wie er heute in allen Büchern steht ja herkommen, also geeicht werden und ich dachte 10m sind so typische Laborwerte, es kommt ja auch nur auf die Größenordnung an.
Oder:
ds = s*t_p/t_10m
Im Falle einer s=3,6 Milliarden Lj. entfernten Galaxie bekommt
man als optische Wegdifferenz:ds=28pm
Naja, wenn ich mehr weiß ruf ich wieder an…
Gruß
Oliver