Hi verstitas,
Wo bitte ist in der Definition Cantors ein Widerspruch.
Der Beweis Cantors, wie ich ihn kenne:
Wenn es möglich ist, aus den beiden Mengen Zahlenpaare zu bilden, so dass keine Zahl ohne Partner aus der anderen Menge bleibt, umgekehrt aber auch keine Zahl mehr als einen Partner aus der anderen Menge hat, dann sind beide Mengen exakt gleich groß. Seine Lösung der Paarbildung: 1-2, 2-4, 3-6, 4-8, … Diese Zuordnung ist eindeutig und es bleibt keine Zahl ohne Partner. Auf ähnliche Weise zeigte Cantor, dass die scheinbar sehr viel größere Menge aller Brüche – die rationalen Zahlen – auch aleph null Elemente hat.
das ist die Definition für eine abzählbar unendliche Menge.
Wo ist da der widerspruch in sich?
Auf der gleichen Basis konnte er belegen, daß die Menge der reelen und komplexen Zahlen (die gleichmächtig sind!) eine andere Mächtigkeit haben, daß sie überabzählbar unendlich sind.
Er nannte diese Mächtigkeit Aleph eins.
Cantor setzt bei seinem Beweis nur voraus, daß die Menge der
natürlichen Zahlen unendlich ist und das war schon vor ihm
(weitestgehend) als Lehrmeinung akzeptiert.
Ja! Und genau das sollte ein Wissenschaftler nicht tun.
Häää?!
ein Wissenschaftler baut immer auf bestehenden Ergebnissen auf.
Nur weil es vielleicht Deiner Meinung nicht entspricht, kannst DU Basisprinzipien der Wissenschaft doch nicht in Frage stellen.
Nur
weil es eine allgem. akkzeptierte Lehrmeinung ist muss sie
noch lange nicht richtig sein… sonst würden wir immer noch
glauben, dass die Erde eine Scheibe ist…
Das die Menge der natürlichen Zahlen unbegrenzt und somit unendlich ist, läßt sich aus elementaren Grundsätzen der Mathematik ableiten und wer die anzweifelt muß so ziemlich das gesamte Gebäude der Mathematik in Zweifel ziehen.
Ich halte mich da wie immer an Aristoteles (u.a.) er versuchte
nicht allgemein anerkannte Lehrmeinung sinnlos zu kopieren,
sondern er versuchte, rein auf seiner Beobachtungsbasis Dinge
zu beschreiben / beweisen.
Nur zu, wenn DU dann aber so vorgehst wie hier, hab ich zu den Ergebnissen allerdings kein besonders hohes Vertrauen 
Und Axiome wie z.B. von Euklid VIII: „Das Ganze ist größer als
sein Teil.“ sollten immer Grundlage aller wissenschaftlichen
Erläuterungen sein… denn sonst ist es keine wiss.
Erläuterung sondern „Faselei“.
Wie denn jetzt?
Entweder es werden Axiome/Bewweise zugelassen oder nicht.
Gandalf