Unerklärliche Schmerzen

Hallo zusammen,

Wie der Titel schon sagt möchte ich hier über Schmerzen berichten die mich mitlerweile seit etwas mehr als 9 Jahre painigen und bisher jeder Artzt mit einem unwissenden kopfkratzen beantwortet haben. (nur neben bei 9 Jahre schmerzen und folgeerkrankungen ect. und man kriegt n Behindertengrad von 20 Sauerei)

Alles began einies Morgens vor etwa 9 Jahren… Ich wurde von Schmerzen im linken Fuß (Oberer Rücken, Ferse, Archilisferse) geweckt. Ich dachte mir nicht viel dabei… ein 11 Jähriger stößt sich öfter mal irgendwo…
naja als es im Laufe des Tages nicht besser wurde fuhr meine Mutter mit mir ins Krankenhaus wo ich insgesamt 3 Mal nach Hausegeschickt wurde um dan endlich stationär eine woche an einen Antibiotika tropf gehängt zu werden, mit diagnose Osteomyelitis(was niemals sicher war), um anschließend mit noch Schmerzenden Fuß (wen auch nicht mehr so schlim) als geheilt entlassen zu werden.

Im folge von einigen Monaten wen ich mich Recht erinnere nahm es das gewohnte maß an schmerzen an. Nach vielen vielen Arzt besuchen in ganz Bayern, einer 6 Wöchigen Kur in Murnau waren die Diagnosen auf Osteomyelitis, Morbus Sudek, Archilisfersenentzündung, Psychosomatische gründe und einige mehr an die ich mich allerdings nicht mehr erinnern kann angewachsen…

aus dem einem Kind meines damaligen Alters eigenen Wiederwillen getrieben lernte ich die Schmerzen zu ertragen und begann Ärzte die meineserachtens nicht in der lage waren mir zu helfen weitestgehens zu meiden.

Jedoch seit etwa einem Jahr wurden die Schmerzen sehr viel schlimmer und weiteten sich erheblich aus, sodass mein Hausarzt (dem einzigen den ich bisher vertraue) aus mangel an möglichkeiten mir Schmerzmittel (Ipuprofen, kurz darauf Tramal Retard 100mg, jetzt Tramagit 100ml Vorratspackung) sowie Arcoxia 120mg, verschrieb was bisher so lief… jetzt da ich so gut wie resistent gegen Tramadol geworden bin, und sich die Schmerzen dadurch äußern das nicht nur der Fuß schmerzt sondern auch eine Harte stelle in der oberen Wade, einr beim aufstehen entsätzlich krachenden stelle kurz unterm knie, einem ziehenden ständigen schmerz im knie und einem etwas leichteren stechenden schmerz in der hüfte…

Die ausbreitung in letzterzeit sowie die allgemeine ratlosigkeit macht mir große sorgen da ich mit meinen 20 Jahren kurz davor stehe freiwillig ständig krücken zu benutzen bzw. in nicht allzuferner zukunft einen rollstuhl wen es sich noch weiter verschlechtern sollte…

Bisher sind ich und mein Hausarzt so verblieben das er sich in der Erlanger UniKlinik kundig macht wer für soetwas zuständig ist und mich dan dorthin überweist…

jedoch bin ich für jede idee, vermutung ect. dankbar

schonmal im vorraus dankeschön,

mfg Christian;

Hallo Christian,

aller Wahrscheinlichkeit nach bist du vor 9 Jahren, aus welchen Gründen auch immer, nicht adäquat therapiert worden, so dass sich in der Zeit deine Beschwerden chronifiziert haben, Stichwort Schmerzgedächtnis. Kommt leider nicht selten vor.

Wenn dir schon Tramadol nicht mehr hilft, solltest du unbedingt auf die Suche nach einem guten Schmerztherapeuten gehen.

Ich wünsche dir gute Besserung

Awful Annie

Hallo,

die Symptome klingen aber wie Morbus Bechterew. Hat man dahin gehend schon untersucht? Das müßte doch jedem Arzt auffallen.

Gruß Kerstin

Naja die chronifizierung ist sehr warscheinlich gegeben… allerdings die neuere rapide verschlechterung und expanzion ist sehr beängstigend…

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Also Morbus Bechterew wurde noch nie erwähnt…

wie äußert sich diese Krankeit? der Wiki eintrag ist etwas unbefriedigend für mich nicht mediziner

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Hallo Christian,

abgesehen davon, dass es sich lohnt, es noch einmal weiter untersuchen zu lassen, rein „Schulmedizinisch“, kann es sich auch lohnen, mal beim Osteopathen reinzuschauen, oder sogar bei einem Osteopathen der nach dem Fasziendistorsionsmodell arbeitet.
Auch jahrelang bestehende Schmerzen haben echte Chancen auf Linderung.
Nachdem ich nun das ganze WoE auf Fortbildung verbracht habe, sausst mir ein bißchen der Kopf vor Infos, aber soviel kann ich sagen: Probier es aus, es ist eine ernstzunehmende Idee.
www.fdm-europe.com.

Dr. Harrer dokumentiert, nach Einwilligung, seine Behandlunsergebnisse auf Video (Mit Zeit und Datumsnachweis und Langzeitbefragung, er is halt Arzt und wills genau wissen) und es ist erstaunlich, wie schnell jemand, z.b. wieder in die Hocke gehen kann, oder den Arm wieder hochheben kann, oder oder oder.
Außerdem können Dir vielleicht gute Physiotherapeuten helfen und der Arzt, den ich immer als erstes frage, der kombiniert die Schulmedizin mit Applied Kinesiology und kann mir auch gut weiterhelfen.

Alles began einies Morgens vor etwa 9 Jahren… Ich wurde von
Schmerzen im linken Fuß (Oberer Rücken, Ferse, Archilisferse)
geweckt. Ich dachte mir nicht viel dabei… ein 11 Jähriger
stößt sich öfter mal irgendwo…

So ein „Stoss“ als Initialtrauma wird auch in der Entstehung von „Fibromyalgie“ diskutiert. Ich mag das Wort immer noch nicht. Möchte es für das Unwort des Jahres vorschlagen und die Beschwerden lieber offen und einzeln benennen. Z.b. für so ein Initialtrauma könnte es heißen: Dekompensierter Zustand nach Supinationstrauma (Umknicken) des linken Fußes mit … Verklebungen, der Wadenmuskulatur u.s.w. u.s.f.
Was ich damit sagen wollte: Es ist also genauso möglich, wie Du es beschreibst.

Eine adäquate Behandlung für Gelenkschmerzen kann so aussehen, dass der eine Arzt (mit Kinesiology) rausfindet, ob irgendwelche Erreger mit Schuld sind. Es gibt einige, die Gelenkschmerzen machen, und was sonst noch nicht stimmt und ein Osteopath die Schmerzen behandelt.

Wenn es einem dann besser geht, muss man schauen, wo man im Alltag evtl immer wieder auslösende Faktoren findet und was man evtl mit Sport oder einem bewegten Alltag für sich tun kann.

Gruß
Kathy

Hallo Kathy,

Osteopathen, FDM, Kinesiologie sind dinge die zum einen ein gewissens vertraun sowie glaube nötig, sowie sehr oft einen entsprechend dicken Geldbeutel, was ich ehrlich gesagt beides bisher nicht besitze. Ich möchte damit nicht sagen das das alles nicht helfen kann, jedoch nach einigen sitzungen bei der besten Osteopathin/Pysotherapeutin in der Gegend die schon vielen meiner verwanden/bekannten geholfen hat, hat sich herraus gestellt das die übungen und methoden mir nichts als weitere Schmerzen bereitet haben.

Hallo Christian,

schade, vor allem da Osteopathie (leider, zum Glück) keine einheitliche Methode ist, sondern noch von jedem mit anderem Schwerpunkt ausgeübt wird.
Das Besondere an der Unterform FDM (kennst Du es denn schon?) ist, dass Du bestimmst, was behandelt wird.
Ein des FDM kundiger Osteopath fragt Dich genau nach Deinen Beschwerden und behandelt genau die. Er geht davon aus, dass eigentlich Du der Experte für Deinen Körper bist und für Deine Beschwerden. Dazu beobachtet er genau Deine Körpersprache und kann so auch Rückschlüsse machen in Bezug auf Unfallhergänge und warum Dir dieses, jenes und welches nicht geholfen hat oder warum du wann Schmerzen hast u.s.w.
Der normale Osteopath beschäftigt sich viel mit weiter entfernt liegenden Schmerzursachen, was auch wichtig ist, aber auch nicht jedem hilft.
Wäre spannend, das mal im Detail zu hören.
Kannst mich auch gerne anmailen.
Auch ich kann nicht jedem helfen. Doch wenn ich das könnte, bräucht ich wohl eh nicht mehr arbeiten.
Und auch ich habe zu unterschiedlichen Kollegen unterschiedlich Vertrauen, genauso wie bei normalen Ärzten und ich denke, dass das auch ein Behandlungsergebnis mitbestimmt.

Was das Geld angeht, ist das auch bei mir leidiges Thema und kann nur sagen, dass es nicht allzu teuer sein muss und wenn Du eh wenig Geld hast, Du es prima bei der Steuer mit angeben kannst. Je mehr Du verdienst, desto mehr musst Du eh davon selber tragen.
Da ich wirklich Zeiten mit wenig Geld kenne, also sagen wir mal grob, dass es dann noch deutlich weniger als Harz 4 ist, kann ich Dir sagen: Wenn Du wirklich Hilfe brauchst und dann findest, dann geht das mit dem Geld auf einmal und dann stellst Du fest, dass manche Hilfe für gar nicht so viel Geld zu haben ist! Vorher muss man sich leider mit den Methoden auseinandersetzen und die passende Kombi für sich selbst finden.
Ach ja, und wenn Du noch eine Zusatzversicherung bekommst, solltest Du bald eine abschließen, am besten auch mit Zahlungen für Behandlungen bei nur privat zugelassenen Ärzten und Zähne und Brille u.s.w.u.s.f.
Je mehr Du an Diagnosen bekommst, also auch die, die vielleicht gar nicht stimmen, wie in der Vergangenheit, desto unwahrscheinlicher nehmen sie Dich an.

Gruß
Kathy