Unfall mit dem KFZ eines Kollegen wer muss zahlen?

Und zwar geht es darum wir waren auf dem weg zu einem lehrgang da es spät in der nacht war und er mich fragte ob ich fahren kann weil er kurz vorm einschlafen war sagte ich ja weil ich ihn so nich weiter fahren lassen wollte um beiderwillen und vorher die ganze zeit geschlafen hatte und auch fitt war… so nun das problem uns zwar ging es dann in eine rechtskurve in der ich zu weit in die linke spur kam war aber kein verkehr da wollte ich wieder ein stück rüber war aber anscheind zu ruckartig die lenkbewegung und so geschah es das ich ins rutschen kam(hatte geregnet und war glatt, tempomat war auch an bissel luxus muss man sich gönnen^^) joa und der wagen drehte sich halt hab soweit alles gemacht was ging dass nicht mehr passiert sind dann halt richtig langsam mit dem heck gegen die leitplanke(an der überhaupt nichts ist)… ja kostenvoranschlag war auch direkt da weil der mag sein auto^^ über 3000€… -.- und nu wer muss denn was tun bzw welche versicherung zahlt was… war ja nich mutwillig oder sollte ich den weiterfahren lassen und wär evtl. schlimmeres passiert??^^

danke schon mal im vorraus würd mich freuen wenn schnell was kommt…

wenndunichtnurgroßbuchstabenundsatzzeichenweglassenwürdestsondernauchdieleerzeichendannkönntemandeinentextüberhauptnichtmehrlesen.

Ich zumindest weigere mich, mich durch dieses Geschreibsel zu wühlen.

Ralph

Ich glaube, diese Frage ist im Rechtsbrett besser aufgehoben. Bitte aber die dortigen Forumsregeln beachten!

Hallo,

Wenn Dein Kollege Vollkasko hat, wird der Schaden von der Versicherung bezahlt. Natürlich geht dann seine Prämie hoch.

3000 Euro sind heftig, die Gutachter gehen grundsätzlich von einer Luxusreparatur aus, bei der die Teile ausgetauscht werden. Vielleicht macht es ein Beulendoktor deutlich preiswerter, dass es sich sogar lohnt den Schaden selber zu bezahlen.

Faierweise solltest Du Dich, um die Freundschaft zu erhalten, angemessen finanziell beteiligen (Stichwort Prämienerhöhung), schließlich war es Deine GROBE FAHRLÄSSIGKEIT die zum Umfall geführt hat.

Tipp für Dich als Führerscheinneuling:
Wenn die Straßen glatt werden ist es besser möglichst niedertourig zu fahren, um die Bremswirkung des Motors zu nutzen. Jede Straße, die glänzt, kann bei Minusgraden gefährlich glatt sein.

Achja das war keine verbindliche Rechtsberatung.
Gruß Rold

Noch ein Tipp
…in gefährlich glatten Kurven wird nicht gekuppelt oder geschalten.

Hallo,

Wenn Dein Kollege Vollkasko hat, wird der Schaden von der
Versicherung bezahlt. Natürlich geht dann seine Prämie hoch.

Hallo,
beides stimmt so pauschal nicht. Ich habe eine Vollkasko. Damit ich die Prämien aber bezahlen kann, bin ich der einzige, der das Fahrzeug fahren darf! Wenn der Kollege auch so eine Klausel hat, dann gute Nacht.
Die Prämien steigen nicht unbedingt beim 1. Mal, vorausgesetzt, der Kollege ist schon älter und hat 25%. So habe ich bei Vollkasko und Haftpflicht einen Schaden frei , ohne dass irgend etwas ansteigt.

3000 Euro sind heftig, die Gutachter gehen grundsätzlich von
einer Luxusreparatur aus, bei der die Teile ausgetauscht
werden. Vielleicht macht es ein Beulendoktor deutlich
preiswerter, dass es sich sogar lohnt den Schaden selber zu
bezahlen.

Kann ich nur zustimmen. Ich hatte selbstverschuldet zwei Riefen an der hinteren Tür: mindestens 2000 Euro, so DB. Mein Lackierer hat es für nur 500 Euro gemacht, absolut wie neu, nichts zu sehen!

MFG
Pluto

…in gefährlich glatten Kurven wird nicht gekuppelt oder
geschalten.

Nicht EINgekuppelt. Auskuppeln ist sehr wohl zu empfehlen, es macht die Räder frei von Längskräften, somit steht dann schlagartig die maximale Querbeschleunigung zur Verfügung.

Tipp für Dich als Führerscheinneuling:
Wenn die Straßen glatt werden ist es besser möglichst
niedertourig zu fahren, um die Bremswirkung des Motors zu
nutzen.

Sehr unglücklich ausgedrückt.
Die Bremswirkung des Motors ist bei hohen Drehzahlen im niedrigen Gang größer.
Aber es geht hier eher darum, die möglichen, vom Motor ausgehenden Beschleunigungen zu reduzieren.
Ein ruckartiges vom Gas gehen im 2. Gang bei 50km/h bremst stark und kann den Abflug bedeuten, das selbe im 4.Gang ist weniger dramatisch.

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Hallo Xstrom,

es geht um eine sehr wichtige Sache, darum frage ich noch einmal nach, weil ich es nicht verstanden habe.

Ok, das Auto möchte aufgrund seiner Masseträgheit in der Kurve eigentlich gerade weiterfahren.
Zum Lenken werden die Vorderräder schräg gestellt, die Reibungskraft erhöht sich in linearer Richtung, weil das Reifenprofil nun schräg zur Bewegungsrichtung steht und erniedrigt sich die eingeschlagene Richtung, dadurch entsteht eine seitliche Kraft, die der linearen trägheitsbedingten Bewegung entgegenwirkt.

Zusätzlich findet bei Fahrzeugen mit Frontantrieb durch den Motor eine seitliche Beschleunigung statt.
Alle Kräfte müssen sich im Gleichgewicht befinden, damit das Fahrzeug nicht aus seinem vorgegebenen Kurs ausbricht. Vor allem plötzliche Änderungen der Kräfte sind, wie der Fragesteller am eigenen Leib verspürt hat, schwer zu kontrollieren bzw. auszugleichen.

Auf die Reibungskräfte, die im Winter über die Fläche betrachtet, sehr uneinheitlich sein können, hat man als Fahrer keinen Einfluss (man kann sich nur vorausschauend die Straße ansehen), sehr wohl über das Gaspedal auf die seitliche Beschleunigung.

Bedeutet ein Auskuppeln nicht einen Kontrollverlust?

Wie gesagt es geht mir nicht ums Rechthaben sondern darum, sicher mit dem Auto durch den Winter zu kommen.

Gruß Rold

Moin,

es geht um eine sehr wichtige Sache, darum frage ich noch
einmal nach, weil ich es nicht verstanden habe.

Bedeutet ein Auskuppeln nicht einen Kontrollverlust?

Nein, probier es mal bei einem Fahrsicherheittraining aus !

Ob Front- oder Heckantrieb ist hier bei erstmal egal.

Wie gesagt es geht mir nicht ums Rechthaben sondern darum,
sicher mit dem Auto durch den Winter zu kommen.

Gruß Rold

mfg
W.
P.S. Hab schon das ADAC Aufbau-Training besucht. http://www.fsz-hannover.de/fst_pkw.php
Macht Spaß und man lernt sein Fahrzeug zu beherrschen.

Würden wir in einer Runde am Lagerfeuer sitzen und du würdest die Story erzählen, würde man dir sicherlich bis zum Ende zuhören. Aber einen solchen Text „geschriebenwiegesagt“ bis zum Ende durchzulesen ist anstrengend. Zu anstrengend für Leute, die hier völlig freiwillig und ohne Zwang lesen und antworten - oder wie bei deinem Text - völlig ohne Konsequenzen (außer für dich) aussteigen und nicht antworten.

…und Dein Text, ohne Rücksicht auf Absätze, ist besser…?

Spare Dir doch einfach die oberlehrerhaften Kommentare und lies den nächsten Artikel, wenn Du nicht antworten magst.

M.

Hallo!

Nachdem Du nun wertvolle Tips zur Fahrtechnik erhalten hast, möchte ich nur auf einen Punkt eingehen, um Dir bei der beantwortung der eigentlichen Frage zu helfen:

Und zwar geht es darum wir waren auf dem weg zu einem lehrgang

Das allein halte ich bereits für prüfenswert, denn wenn die Fahrt dienstlich angeordnet war, könnte der Arbeitsgeber in der Haftung stehen.

Möglicherweise macht es Sinn darüber nachzudenken, ob man bei der Verfassung des Unfallberichtes erwähnen sollte, dass man bei Glätte mit aktiviertem Tempomaten in eine Kurve fuhr. Aber das bleibt selbstverständlich dem Unfallverursacher überlassen, ich kann keine Rechtsberatung geben. Bin ja auch kein Jurist.

M.