'Unfall' Preis-Leistung Relation stimmt nicht

Guten Tag, Meine Frage. Person A hat das Auto von Person B beim einparken berührt. Ein leichter Schaden in Form einer kleinen Delle und eines Kratzers liegen am gegnerischen Fahrzeug vor. A kontaktiert B und begutachtet Schaden.
B fährt am nächsten Tag zu seinem Bekannten C der eine Meisterwerkstatt betreibt und hat gefragt was es kosten würde. C meinte 1000-1200 Euro. Person D, ein bekannter von A schaute sich das ganze an (gelernter Lackierer) und meinte das sind maximal 300 Euro. So nun will A mit B verhandeln ob er die Reparatur bei D durchführen lassen kann. B will aber die Reparatur bei C durchführen lassen. So holt A einen Gutachter E zur Hand und dieser bestätigt mit einem Gutachten den Kostenvoranschlag von D. Kann B jetzt A trotzdem zwingen zu C zu fahren und es für die 1200 Euro reparieren zu lassen? Im Endeffekt war es so gesehen guter Wille von A. Also muss A bei einem so unlauteren Kostenvoranschlag das bezahlen? Ich freue mich auf baldige Antworten.
MfG Baum86

Hi,

etwas mehr Absätze würden die Lesbarkeit um einiges erhöhen. :wink:

Imho sollte A den Schaden von seiner Kfz-Versicherung regeln lassen. Um den Schadensfreiheitsrabatt zu erhalten, kann A dann den Schaden der Versicherung erstatten.

Also schnell die Versicherung verständigen, die soll einen Gutachter schicken, wenn die Differenz zwischen den Kostenvoranschlägen so hoch ist.

Q-Gruß

Okay ein paar mehr Absätze :smile:

So gesehen will A das nicht über die Versicherung klären da das Fahrzeug auf F versichert ist. Also will A das ganze ohne Versicherung klären und B hat auch kein Problem damit.
D hat sich nun das Fahrzeug angeschaut und mit 700 Euro gerechnet. Die Differenz beträgt also 500 Euro. D hat gesagt er würde es machen aber wenn B das nicht will würde er ebenfalls einen Gutachter ranholen.

Wenn der Gutachter nun sagt es sind 500 Euro kann doch A die 500 Euro auch an B zahlen und die Sache hat sich erledigt oder?

GlG

Hi,

das Problem ist die Diskrepanz zwischen den Schätzungen. Was ist wirklich notwendig um den Schaden zu beheben.

Da waren einmal im ersten Beitrag 300€ und 1200€ im Gespräch. Wie hoch hat der Gutachter geschätzt und vor allem, wer war der Gutachter, würde er z.B. von einer Versicherung anerkannt.

Wenn sich dann Laien mit dem Thema beschäftigen, ohne überhaupt realistisch den Schaden schätzen zu können, sollte die Profis die Abwicklung übernehmen. Für A, der ja den Schaden verursacht hat, wäre der Profi die Versicherung, auch wenn F der Versicherungsnehmer ist. Für unter Umständen einige 100€ können schon paar Briefe geschrieben werden. Und wie schon geschrieben, der Schaden welcher die Versicherung bezahlt, kann A der Versicherung ersetzen.

Wenn A noch einen Gutachter selber beauftragt, bleiben ihm auch die Kosten für dieses Gutachten.

Es geht ja nur darum, der Schaden soll ersetzt werden, nicht vergoldet werden. Zudem bleibt meist auch ein schaler Beigeschmack wenn die Schadenshöhe ausgehandelt wird wie auf dem Basar. Oft genug erwächst dann daraus noch ein Rechtsstreit.

Versicherungen sind für die Schadensregelung da, dafür werden auch die Prämien bezahlt, und wenn F dadurch keine Nachteile hat sollte die Leistung auch in Anspruch genommen werden.

Q-Gruß

versicherung melden. sonst obliegenheitsverletzung.
deine versicherung wird alles tun, den schaden gering wie möglich zu halten.
hauptmann