Unfall vor 28Jahren mit gesundheitlichen Folgen

Hallo Leute
In diesem Brief geht es um die Frage einer Entschädigung oder Schmerzensgeld nach einem Folgen schweren Unfall auf einem Schulhofgelände.
Die Geschichte reicht 28Jahre zurück. Es war der 4.10.1985 Ich war 13Jahre alt und Spielte mit meinen Freunden ca. 17Uhr auf einem offenen Schulgelände mit anschließender Turnhalle und Sportplatz. Alles öffentlich zugänglich. In der Turnhalle fand gerade der Turnunterricht eines Turnvereines statt und wir vertrieben uns die Zeit bis unsere Freunde vom Turnen kamen auf dem Sportplatz mit Spielen. Ich hatte die Idee durch die in ca. 2,5Meter hoch liegenden Fenster der Turnhalle zu sehen, wie weit unsere Freunde denn mit dem Turnen seien. Ich kletterte an einem Regen-Fallrohr welches seitlich an der Turnhalle am Haus befestigt war auf das Fensterbrett und sah durch das Fenster. Beim herunter Klettern rutschte ich aus ca. 2Meter Höhe vom Fallrohr ab und stürzte rückwärts ab. Dieser Moment änderte mein Leben.
Unfallort Beschreibung: Ca. 15cm neben dem Fallrohr befand sich ein Blitzableiter welcher mit einem ca. 170cm langen Erdspieß im Boden des Sportplatzes enden sollte. Der eigentliche Blitzableiter-Draht ist normalerweise in Höhe 170cm mit dem Erdspieß per Verschraubung verbunden. War er an dieser Turnhalle aber nicht. Die Kinder dieser Schule hatten ihn wohl aus der Wand gerissen und die Verschraubung zum Draht welcher auf das Dach führt war nicht mehr am Spieß. Der Erdspieß war in einem Winkel von ca. 5 Grad von der Wand weggebogen. Beim Rückwärts-Fall von dem Fallrohr bohrte sich der Erdspieß von hinten in das obere viertel, schräg nach oben in meinen rechten Oberschenkel, durchbohrte meine Leistengegend und endete in Bauchraum. So aufgespießt brach der Spieß seitlich weg und ich landende seitlich mit dem Spieß in mir, mit einem harten Aufprall auf der Wiese. Bei dem Aufprall brach ich mir einige Rippen und der Spieß richtete erheblichen Schaden an meinen inneren Organen an, da er wohl regelrecht in meinen Eingeweiden rührte. Ich Versuchte auf zu stehen und zog mir dabei unter Schock den Spieß aus dem Körper. Es war dunkel und ich hatte keine Ahnung was gerade passiert war. Ich ging in Richtung Schulhof und bemerkte dass es heiß in mir wird, alles gluckerte und mir wurde etwas anders. Blut lief mir in der Hose herunter in den Schuh und ich denke das war der Moment als ich die Orientierung verlor, um Hilfe schrie und mich auf den Boden legte. Meine Freunde kamen zu mir und ich kann mich daran erinnern dass ich in diesem Moment wusste, dass ich mich wohl aufgespießt hatte. Da meine Freunde in der Dunkelheit aber kein Blut sahen flehte ich sie an einen Krankenwagen zu rufen. Ich war die ganze Zeit bei Besinnung und kann mich bis zu dem Moment ca. 30Min Später im Krankenhaus erinnern als ich auf dem Röntgen Tisch das erste mal die Besinnung verlor und verzweifelt um Hilfe schrie. Verletzungen und Folgeschäden : Der Blitzableiter Zerriss mir in der Leiste meine Arteria Femoralis welche wegen meines großen Wachstumschubes unter Spannung stand und in den Bauchraum schnellte. Im Bauchraum wurden innere Organe so sehr geschädigt dass ich ein Polytrauma / Multiorganversagen/ erlitt und sofort Notoperiert werden musste. Im Endeffekt bin ich praktisch während dieser OP gestorben da meine Organe versagten. Mein Bein sollte Amputiert werden und ich wurde an die Maschinen angeschlossen da mein Herz wohl noch geschlagen hatte. Ein etwas älterer Prof. Dr. wollte wohl nicht so tatenlos zusehen und öffnete mich kurzerhand von Brust.- bis Schambein. Ihm Sprang der Übeltäter wohl regelrecht entgegen. Die Arterie die normal mein Bein versorgt wurde wieder vernäht und mit mehreren Litern Bluttransfusionen wurde ich über Wasser gehalten. Da jetzt aber schon ca. 1,5h kein Blut mehr in mein Bein gepumpt worde war, war das Bein Praktisch tot. Halbwegs zusammengeflickt verbrachte ich die nächsten 10Tage an meinem Lebenserhaltenden Maschinen + Beatmung, Morphium und Bein auf der Intensivstation. Als ich aus meinem Koma erwachte waren die Schmerzen trotz Morphium unerträglich. Mir musste dann die Beatmung entfernt werden und weiter 7Tage Höllentrip mit Schmerzen und Schlaflosigkeit standen mir bevor da das Morphium abgesetzt wurde. Ich erholte mich sehr schnell und konnte schon nach ca. 5Wochen mit schwer gezeichnetem Körper, einem Gelähmten Bein und immer noch sehr Starken Schmerzen von der Normal Station entlassen werden. Das Gelähmte Bein konnte ich nach ca. einem Jahr wieder ohne Gehhilfen benutzen wobei die extreme Nervenschädigung, Bewegung des Fußes bis heute nur mit Schmerzen ermöglicht. Meinen Zehen wurden in Folgeoperationen Knochengelenke amputiert und versteift. Nerven sind bis heute tot, die Muskeln sind extrem eingeschränkt und schwach. Ein Gehen ist nur mit Schmerzen Möglich. Ich rappelte mich soweit wieder auf, schloss meine Lehre als Konstruktionsmechaniker ab und wurde dann aber in meinem 1. Gesellenjahren wegen Gesundheitlichen Problemen in Bauch und Bein Umgeschult. Leider wurde ich in das Finanzielle Abseits umgeschult und das Soziale Prozedere und Demütigung möchte ich hier gar nicht erwähnen. Ich fasste nicht wirklich in einem meiner erlernten Berufe Fuß da mir der eine Beruf Schmerzen bereitet und den Bauzeichner als Tusche-Zeichner so wie ich es gelernt hatte gar nicht mehr existierte. Keine fühlte sich Zuständig für mich da ich mit gelähmten Bein gerade mal 20% Behinderungsgrad zugesprochen bekam zählte das beim Amt als schwer vermittelbar. Im Endeffekt habe ich mich in einem Kreativen Bereich Selbstständig gemacht und komme so, ohne Amt aber mit meinen Schmerzen über die Runden. Freundin und Zwei Kinder sind seit 24 b.z.w.6/8Jahren an meiner Seite. Dieser Unfall hat einen Schweren seelischen Schaden in mir verursacht der von Todesangst, Schlafstörungen, Soziophobie Suizid-Gedanken bis zu Gedanken einer nachträglichen Amputation reichte. Zur Zeit sind die Schmerzen wieder sehr präsent und deshalb habe ich diesen Text geschrieben. Ich denke wenn dieser verdammte Blitzableiter dort nicht gewesen wäre, wäre vieles einfacher, schmerzfreier und ganz anders gelaufen… mein Fall erinnert mich sehr an den des Samuel Koch von „Wetten Dass…“ denn ich bin eigentlich ein eingeschränktes Sport-Ass und hatte noch so viel vor… Treibe aktiv Sport aber unter starken Schmerzen.
Wenn man das als Außenstehender liest, wie würdet ihr handeln. Wäre die Schule 1985 nicht schon in der Pflicht gewesen dass sich kein Kind auf dem Gelände verletzen kann??? bedenkt immer dass ich erst 13Jahre alt war und mit den Folgeschäden wohl bis an mein Lebensende klar kommen muss. Würde eine Nachträgliche Schadens oder Schmerzensgeldforderung Sinn machen um ein wenig Seelenfrieden zu finden…
Mit freundlichen Grüßen Oliver

Ich…

der ganzen sermon sinnlos. FAQ:1129 gilt auch für dich.

und wenn du nicht lernst, was ein absatz ist, wird dir auch beim nächsten versuch niemand antworten. sowas kann man nicht lesen!

Hallo!

Sicher ist man schwer verletzt worden  und hat Dauerschäden davongetragen.
Die Beschreibung klingt schrecklich, man wünscht das keinem.

Nur, warum fragt man nach 28 Jahren ( ich glaub es ja gar nicht !) ob hier Haftung besteht oder Schmerzensgeld hätten gezahlt werden müssen.
Man darf doch annnehmen ein 13-jähriger Junge hat Eltern, die nach dem Unfall gerufen wurden und sich nach Genesung um Haftungsfragen hätten kümmern können(sollen,müssen).
Was der dann einmal 18-jährige sogar selbst hätte in Angriff nehmen können !

Wäre der Spieß (wohl Erdeinführungsstange gemeint) da nicht abgebogen gestanden dann wäre nichts passiert.
Mag sein.

Wäre man da nicht geklettert und hätte die lose Stange als mögliche Gefahr beim Hinaufsteigen beachtet, dann wäre nichts passiert.

Man vermutet ja offenbar zurecht, die Stange ist mutwillig beschädigt und abgebogen worden.
Kann sogar beim Raufklettern passiert sein, wenn man sich statt am dicken Regenrohr am viel besser greifbarem Blitzableiterdraht (8 -10 mm ) festhielte. Dabei könnte man selbst den Draht von der Stange abgerissen haben
Muss das die Schule(Hausmeister etwa) regelmäßig prüfen ?   Sicherlich, nur in welchem Turnus.
Blitzschutzüberprüfung findet üblich in 2-4 Jahren-Turnus statt.

Und darf man die Beschädigung/Manipulation dann der Schule anlasten, weil sie die unbekannte Gefahrenquelle nicht beseitigt hatte ?

Ich will das hier nicht abschließend bewerten, aber selbst wenn der Unfall damals formell aufgenommen wurden und Spuren am Unfallort dokumentiert wurden (Polizei ?) dann sehe ich nach dieser langen Zeit schwarz.

Man wird den Geschädigten m.E. zu recht fragen, warum er erst jetzt Ansprüche stellt.

MfG
duck313

Na klar gab es Eltern, die sich aber nicht kümmerten… soll vor kommen.

Seelische schäden treten so oft erst nach vielen Jahren ein, wenn man an einem gewissen Punkt angekommen ist( so sieht man es selbst in aktuellen Fernsehsendungen ).

Dieser Erdspieß wurde so im Unfallbericht erwähnt und vor dem Klettern war die einbetonierte Halterung des Spiesses schon aus dem Beton gerissen! dafür gäbe es heute noch eine Hand voll Zeugen. Unter Anderen meine Schwester und Freunde.

Noch in den folgenden Wochen wurde der gesammte Blitzableiter demontiert und an einer anderen stelle neu Montiert. Die Spuren am Haus sind heute noch offensichtlich! Es wurde nie ein Unfallhergang aufgenommen. Vor der Spießverletzung steht Bei einem Privatem Unfall… Kletterte, Sturzte, Spießverletzung. Dass es genau so passiert ist und der Blitzableiter dort vorher schon abgerissen war ist ein nicht weg zu lügener Fakt. Ich bin da ja nicht mit 42J sondern mit 13J hoch geklettert…

Heute wird jede Behörde verklagt wenn der Sand auf dem Spielplatz bei einem Sturz zu hart war.

Es war 1985, ich 13J und der Schulhof offen… Jeder würde sich irgendwann mal die Frage stellen ob sich Kinder beim Klettern auf einem Sportplatz Aufspiessen dürfen oder ob es einfach so hin genommen werden soll…

habe es rein kopiert und wollte dann die Absätze und alles Andere neu machen…ist hier ja wohl nicht möglich oder!?

Hallo!

Es ist aber immer noch nicht klar, warum man Ansprüche nicht viel früher erhoben hat.
Als man volljährig wurde oder in den Jahren danach.

Und was einen hindert, die vermeintlichen/tatsächlichen Ansprüche jetzt noch zu erheben.

Dass es nun schwieriger wird, je länger der Vorfall zurückliegt, weiß man hoffentlich selbst.

Dort wo man verbotenerweise(besser nicht vorgesehen) herumkletterte war ja sicherlich kein Sportplatz oder Spielplatz. Folglich kann dort auch eine Gefahrenquelle länger unentdeckt bleiben.

Wie schon gesagt, es käme auf das Verschulden der Schule an. Musste sie den Schaden erkennen ? Muss das Außengelände regelmäßig auf Schäden abgesucht werden ?
Ist das unterblieben ?

Das man nach den Unfall den Schaden behob ist doch wohl klar, daraus kann man nichts ableiten.

MfG
duck313

Hi,

so ganz werde ich aus der Geschichte nicht schlau, zumal sie so unstrukturiert geschrieben wurde, das man sie eigentlich nur überfliegen kann.

Wenn ich das richtig verstanden habe, kam der Unfall zustande, weil man ein Fallrohr hinaufkletterte und abstürzte.

So ohne weiteres kann ich da kein Fremdverschulden erkennen, ein Fallrohr ist nun mal nicht zum klettern da.

Ob da überhaupt ein Fremdverschulden vorlag, mag ich nicht beurteilen, das kommt auf den damaligen Stand der Technik an.

Zudem dürfte der Anspruch auf Schmerzensgeld mittlerweile verjährt sein:

http://www.anwalt.de/rechtstipps/wann-verjaehrt-ein-…

Wer kam denn damals für die Kosten auf? Wurde der Unfall der BG gemeldet?

Für seelische Schäden sollte man einen Therapeuten aufsuchen.

Warum kann man seinen erlernten Beruf nicht ausüben?

Wurde schon ein Antrag auf Verschlimmerung gestellt?

Gruß
Tina

Na klar gab es Eltern, die sich aber nicht kümmerten… soll
vor kommen.

Oder könnte es sein, das schlicht kein Schmerzensgeldanspruch bestand?

Seelische schäden treten so oft erst nach vielen Jahren ein,
wenn man an einem gewissen Punkt angekommen ist( so sieht man
es selbst in aktuellen Fernsehsendungen ).

? Nach 30 Jahren? Mir ist zwar bekannt das eine PTBS/PTSD erst nach Wochen auftreten und sich lange Jahre „halten“ kann. Das aber eine PTBS/PTSD erst nach 30 Jahren auftritt finde ich ungewöhnlich.

Kann es sein, das Du Dich da ein bisschen „hineinsteigerst“? Gehst Du zu einem Therapeuten?

Dieser Erdspieß wurde so im Unfallbericht erwähnt und vor dem
Klettern war die einbetonierte Halterung des Spiesses schon
aus dem Beton gerissen! dafür gäbe es heute noch eine Hand
voll Zeugen. Unter Anderen meine Schwester und Freunde.

Nach Deiner Schilderung von oben war es dunkel. Die Frage ist also, haben sie es wirklich so gesehen oder „meinen“ sie es so gesehen zu haben. Manchmal spielt das Gedächtnis einem den einen oder anderen Streich. Ich finde es ungewöhnlich, wenn Kinder diese Gefahrenquelle vorher schon wahrgenommen haben.

Noch in den folgenden Wochen wurde der gesammte Blitzableiter
demontiert und an einer anderen stelle neu Montiert. Die
Spuren am Haus sind heute noch offensichtlich! Es wurde nie
ein Unfallhergang aufgenommen. Vor der Spießverletzung steht

Das kann ja durchaus sein, nur sehe ich da noch immer kein Verschulden, bzw. Schuldanerkenntnis. Vielleicht wollte man einfach sicher gehen, das so etwas nicht mehr vorkommen kann. Wie gesagt, ein Fallrohr ist nicht zum Klettern gedacht und man kann auch nicht auf alle Unwägbarkeiten Rücksicht nehmen.

Bei einem Privatem Unfall… Kletterte, Sturzte,
Spießverletzung. Dass es genau so passiert ist und der
Blitzableiter dort vorher schon abgerissen war ist ein nicht
weg zu lügener Fakt. Ich bin da ja nicht mit 42J sondern mit
13J hoch geklettert…

Den Unfallvorgang bestreitet ja niemand, nur das ein Fremdverschulden vorliegt, ist nicht klar. Vielleicht sollte man zumindest ein eigenes Mitverschulden in Betracht ziehen, denn wie Duck schon sagte, wäre man nicht hinaufgeklettert…

Heute wird jede Behörde verklagt wenn der Sand auf dem
Spielplatz bei einem Sturz zu hart war.

Ein Spielplatz, ist ja zum spielen da. Aber hier handelt es sich um ein Fallrohr, das nicht dazu da ist, erklettert zu werden.

Es war 1985, ich 13J und der Schulhof offen… Jeder würde
sich irgendwann mal die Frage stellen ob sich Kinder beim
Klettern auf einem Sportplatz Aufspiessen dürfen oder ob es
einfach so hin genommen werden soll…

Ich denke Du steigerst Dich da in etwas herein. Ein Schulhof ist nicht per se Spielplatz, ein Fallrohr kein Klettergerüst. Daher hinkt Dein Vergleich. Man kann auch nicht alle Bäume fällen, weil es Kinder gibt die dort hinaufklettern und stürzen und sich schwer oder gar tödlich verletzen.

Manchmal muß man akzeptieren, das ein Unfall ein Unfall ist und man vielleicht selbst die ganze oder zumindest einen Teil der Verantwortung für den Unfall trägt.

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Beratung bei Anwalt und Psychologe
Hallo,

nach so vielen Jahren sollte dein Ziel eigentlich sein, mit dem Unfall abzuschließen und dein Leben zu leben. Traurigerweise mit Einschränkungen, ja, aber auch du könntest nach vorn sehen.

Offensichtlich sind aber für dich im Moment zu viele Fragen offen, um abschließen zu können. Ich finde, du solltest dringend sowohl Rechtsberatung als auch Psychotherapie suchen. Nur in einer Therapie kannst du herausfinden, ob du wirklich nach 28 Jahren noch die Schuldfrage klären willst, und ob und wie du deinen Frieden machen kannst mit dem Unfall.

Nur ein Anwalt kann dir sagen, ob es überhaupt möglich ist, nach so langer Zeit noch jemanden verantwortlich zu machen.
Ein Forum ist dafür ganz sicher nicht der richtige Platz, da ist eher mit neuen (seelischen) Verletzungen zu rechnen.

Viel Erfolg und viel Kraft wünscht Bixie

Hallo,

nach so vielen Jahren sollte dein Ziel eigentlich sein, mit
dem Unfall abzuschließen und dein Leben zu leben.

Hi,

mit einem traumatischen Unfallgeschehen wird man nie abschließen können. Es wird einem ein Leben lang begleiten, erst recht wenn man durch die Unfallfolgen beeinträchtigt ist.

Man kann aber lernen zu akzeptieren, das ein Unfall ein Unfall ist, nicht zwingend Dritte daran Schuld sind und das der Unfall teil des eigenen Lebens ist.

Es wird immer wieder Träume geben, in denen man das Unfallgeschehen wieder erlebt, Situationen, in denen man sich unwohl fühlt und letztlich sind es die Dinge, die man nicht mehr normal machen kann, die an den Unfall immer wieder erinnern werden.

Traurigerweise mit Einschränkungen, ja, aber auch du könntest
nach vorn sehen.

Das muß er, irgendwann. Nur wenn er lernt den Unfall als nicht änderbaren Teil seines Lebens zu akzeptieren, wird er das irgendwann können.

Und manchmal gehört dazu auch, sich einzugestehen, das man selbst auch Verantwortung hat.

dringend sowohl Rechtsberatung als auch Psychotherapie suchen.
Nur in einer Therapie kannst du herausfinden, ob du wirklich
nach 28 Jahren noch die Schuldfrage klären willst, und ob und
wie du deinen Frieden machen kannst mit dem Unfall.

Solange er an dieser Schuldfrage hängt, wird er nicht abschließen können. Eine Therapie sehe ich als zwingende Maßnahme an.

Nur ein Anwalt kann dir sagen, ob es überhaupt möglich ist,
nach so langer Zeit noch jemanden verantwortlich zu machen.

Das ist richtig.

Ein Forum ist dafür ganz sicher nicht der richtige Platz, da
ist eher mit neuen (seelischen) Verletzungen zu rechnen.

Warum?

Gruß
Tina

Nein hereinsteigen ist eine im Internet weit verbreitete Unterstellung. Es sind echt wirklich böse Verletzungen und Narben. Man kann damit klar kommen aber wer sie nicht trägt weis nicht wie es ist wenn man so lange Zeit auf einem zerstörtem Fuß läuft und denkt… Ok! Muss ich mit klar kommen. Ab einembestimmten Alter ist irgendwann der Punkt gekommen dass man sich durch diese Schmerzen den Rücken kaput gehumpelt hat, das Sprunggelenk, im Eimer ist und plötzlich immer mehr Folgeschäden durch Veränderungen der Knochen sehnen und folgeverletzungen der zergehende auftreten. Bis vor 1-2 Jahren war es einfach nur ein Scheiss unfall nur sind mir bei einer Rippenfell Entzündung mal kompetente Ärzte über den Weg gelaufen die mir gesagt haben dass das operiert werden müsste und ob es denn eine Versicherung gibt die mir bei Invalidität etwas zählt… Ich solle mich kümmern bevor 30jahre um sind denn dann werden Akten vernichtet. Darum geht es.

Nein hereinsteigen ist eine im Internet weit verbreitete
Unterstellung. Es sind echt wirklich böse Verletzungen und
Narben. Man kann damit klar kommen aber wer sie nicht trägt
weis nicht wie es ist wenn man so lange Zeit auf einem

Du irrst.

zerstörtem Fuß läuft und denkt… Ok! Muss ich mit klar
kommen.

Auch hier irrst Du.

gekommen dass man sich durch diese Schmerzen den Rücken kaput
gehumpelt hat, das Sprunggelenk, im Eimer ist und plötzlich
immer mehr Folgeschäden durch Veränderungen der Knochen sehnen
und folgeverletzungen der zergehende auftreten.

Mal abgesehen davon, das ich jetzt nicht ganz verstehe was Du meinst, was machst Du um Folgeschäden zu minimieren, bzw. die Auswirkungen des Unfalls zu verlangsamen?

Bis vor 1-2

Jahren war es einfach nur ein Scheiss unfall nur sind mir bei
einer Rippenfell Entzündung mal kompetente Ärzte über den Weg
gelaufen die mir gesagt haben dass das operiert werden müsste
und ob es denn eine Versicherung gibt die mir bei Invalidität
etwas zählt… Ich solle mich kümmern bevor 30jahre um sind
denn dann werden Akten vernichtet. Darum geht es.

Es wäre hilfreich, wenn Du die gestellten Fragen beantworten würdest, anstatt mir zu unterstellen, ich wüßte nicht was es heißt mit Verletzungen, Narben und Folgeschäden leben zu müssen…

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Danke Tina,
Vielen Menschen siehst du diese innere Unruhe nach so einem Vorfall nicht an und wenn man mich persönlich kennen würde dann würde man sagen was „willst du eigentlich“. Bin gerade dabei meinen Schwarzgurt in KravMaga zu machen und ich bin auch nicht son armes Krankes hässliches Würmchen das den ganzen Tag PS zockt und nur rum heult.
Verletzten kann mich wohl verbal niemand!
Man sollte nur mal versuchen absolut sachlich an diese Sache heran zu gehen.
Warum sprechen manche Missbrauchsopfer erst nach 30 Jahren über ihre seelisch Unruhe!!! Weil es wie hier beschrieben genug idioten gibt die den Schaden nur noch vergrößern.
Es ist irgendwann der Punkt gekommen dass man sich damit abfindet und dann kommt der Punkt wo man denkt… Warum soll ich damit leben… Welcher Penner hat mir diese Lanze doch sozusagen eingerichtet.

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Verletzten kann mich wohl verbal niemand!

Wer möchte das denn?

Man sollte nur mal versuchen absolut sachlich an diese Sache
heran zu gehen.

Das versuche ich, in dem ich Dir aufzeige, das es im Bereich des Möglichen liegt, das kein Fremdverschulden vorliegt.

Warum sprechen manche Missbrauchsopfer erst nach 30 Jahren
über ihre seelisch Unruhe!!! Weil es wie hier beschrieben
genug idioten gibt die den Schaden nur noch vergrößern.

Du bist kein Missbrauchsopfer, Du hattest einen Unfall. Zwischen einem Unfall und einem Missbrauch liegen Welten.

Es ist irgendwann der Punkt gekommen dass man sich damit
abfindet und dann kommt der Punkt wo man denkt… Warum soll
ich damit leben… Welcher Penner hat mir diese Lanze doch
sozusagen eingerichtet.

Vielleicht Du selbst? Hast Du niemals daran gedacht, das Du zumindest ein Mitverschulden hast?

Und warum beantwortest Du die gestellten Fragen nicht?

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