Hallo,
ich brauche für meinen vierten Jugend-Thriller (ggf. s. www.ulrikebliefert.de) eine Information bezüglich der denkbaren Folgen eines Reitunfalls:
Was für eine (Reitsport-)Verletzung könnte einem längeren Rollstuhlaufenthalt zugrunde liegen? „Idealerweise“ (nota bene: alles Fiktion!) sollte es sich dabei um eine schwere Verletzung mit zunächst nicht absehbarer, schließlich jedoch eintretender totaler Wiederherstellung bzw. Heilung handeln, bei der ggf. sogar die Kommunikationsfähigkeit temporär eingeschränkt ist.
Ich weiß, das klingt alles geradezu bösartig, aber im Buch soll eben auf diese Weise - sprich: mit dem betroffenen Jungen - ein Gegenpol zu den omnipräsenten gutaussehenden, sportlichen „Helden“ geschaffen werden.
Vielen Dank für Ihre Mühe, auch wenn Sie mir nicht weiterhelfen können! Mit den besten Grüßen:
Ulrike Bliefert
hi,
zB ein Bruch des 1. Halswirbels mit vorübergehender Tetraplegie durch einen Sturz auf den Kopf (trotz Helm!!), nur darf das Rückenmark nicht zu sehr verletzt werden…
WOW!!!
Das ging ja schnell! Vielen, herzlichen Dank! Klasse! Beste Grüße und ein schönes Wochenende! Ulrike
Hallo Ulrike,
da käme m.E. die typische Reiter-Sturzverletzung infrage: Schädel-Hirn-Trauma mit intrakranieller Blutung durch Sturz vom Pferd auf den Kopf.
Der Verletzte trübt zumeist langsam ein und es entwickelt sich im weiteren Verlauf ein Hirndrucksyndrom mit passageren, mittel-oder längerfristigen Paresen, sehr häufig Hemiparesen, sowie Dysarthrien und/oder Aphasien.
Dieses Verletzungsmuster erfordert zwingend die zeitnahe neurochirurgische Intervention mit Eröffnung des Schädels zur Stillung der Blutung, Entfernung des Hämatoms und zur Druckentlastung der Hirnschwellung.
Unbehandelt würde der Patient in ein tiefes Koma fallen, aus dem er wegen irreversibler Schäden nicht mehr aufwachen würde.
Nach erfolgter neurochirurgischer Sanierung ist nachfolgend durch ein intensives Trainingsprogramm und konsequente Beübung der beeinträchtigten bzw. ausgefallenen Funktionen langfristig die völlige oder zumindest fast vollständige Wiederherstellung des Rehabilitanten möglich.
Schöne Grüße und viel Erfolg beim Schreiben
Peter Plumanns
Hallo und vielen, herzlichen Dank! Das ist genau das, was ich brauche! Prima! Mit besetn Grüßen! Ulrike B.
Prima, das freut mich, dass ich helfen konnte, gern geschehen.
LG Peter
Hallo und vielen, herzlichen Dank! Das ist genau das, was ich
brauche! Prima! Mit besetn Grüßen! Ulrike B.
Ich hab mich mittlerweile in Sachen Paresen, Hemiparesen, Dysarthrien und Aphasien schlau gemacht. Schrecklich für die Betroffenen und ihre Angehörigen, aber großartig als Erzählstoff!
Das Buch wird wohl 2012 unter dem Titel „Eisblumensommer“ erscheinen! Nochmals beste Grüße (diesmal richtig geschrieben!) von Ulrike
Hallo Ulrike,
zunächst nochmals viel Erfolg für das neue Buch.
Wenn ich noch mit weiteren Informationen und/oder als medizinisch-literarischer Ratgeber helfen kann, bitte ich um eine Nachricht. 
Wenn ich den Tag des Erscheinens von „Eisblumensommer“ erlebe, werde ich das Werk mit großem Interesse lesen.
LG Peter
Hallo, Peter,
das ist ein wunderbares Angebot! Erstmal ist nächste Woche Expose-besprechung mit dem Verlag, und dann geht es ans Schreiben. Abgabe: September. Auf der Strecke bis dahin melde ich mich gern, wenn es an "Lennart"s Krankenhausbett und in die Reha geht, und ich nicht genau weiß, was da so vor sich geht…
Beste Grüße aus dem sonnigen Ligurien! Ulrike