Unfallschaden Astra

Hallo zusammen !

Leider bin ich beim Abbiegen meinem, doch plötzlich stehenbleibenden, Vordermann aufgefahren. An meinem Auto ist nichts, nur seine lackierte Stoßstange ist durch meinen Nummernschildhalter eingerissen. Ein paar Tage später erhalte ich nun die Info von Ihm das die Kosten so bei ca. 900 Euro liegen würden plus Leihwagen für 2 Tage. Kann sowas wirklich so teuer sein ?
Hatte gehofft das ohne Versicherung zahlen zu können.
Ach ja handelt sich bei dem Wagen nicht um einen Luxuswagen sondern um einen einfachen Opel Astra Fließheck.

Danke für Eure Antworten.
Gruß Ralf

Hallo zusammen !

nur seine lackierte Stoßstange ist durch meinen
Nummernschildhalter eingerissen.

Je nach Stundensatz der Reparaturwerkstatt sind Kosten zwischen 600 und 700 Euro realistisch. Das gilt für die Erneuerung der Stoßstange und des darunterliegenden Aufpralldämpfers. Sollte aber das Heckblech auch noch beschädigt sein, wird die Sache natürlich noch teurer. Das Problem ist, daß der sichtbare Schaden nicht immer der tatsächliche ist.

Grüße

Winfried

Hallo Ralf !

Leider bin ich beim Abbiegen meinem, doch plötzlich
stehenbleibenden, Vordermann aufgefahren. An meinem Auto ist
nichts, nur seine lackierte Stoßstange ist durch meinen
Nummernschildhalter eingerissen. Ein paar Tage später erhalte
ich nun die Info von Ihm das die Kosten so bei ca. 900 Euro
liegen würden plus Leihwagen für 2 Tage. Kann sowas wirklich
so teuer sein ?

Meine Erfahrung:
Das Dumme ist, daß bisher alle Werkstätten unter der Stoßstange einen Lackschaden gefunden haben, der natürlich lackiert werden muß! Das war bei unsrem Mazda so, dem einer hintenreingerauscht ist und auch bei dem Jetta, den meine Freundin mal auf die Hörner genommen hat - da waren es 2000 DM - beim Mazda, der auffuhr war das Standlicht"glas" kaputt und der Kotflügel minimal eingedellt). Der letzte Schaden liegt übrigens schon ca. 5 Jahre zurück und die Werkstätten sind in der Zwischenzeit nicht billiger geworden :wink:.

Take it easy!

Grüße
HylTox

Hallo zusammen !

Moin,

Leider bin ich beim Abbiegen meinem, doch plötzlich
stehenbleibenden, Vordermann aufgefahren. An meinem Auto ist
nichts, nur seine lackierte Stoßstange ist durch meinen
Nummernschildhalter eingerissen. Ein paar Tage später erhalte
ich nun die Info von Ihm das die Kosten so bei ca. 900 Euro
liegen würden plus Leihwagen für 2 Tage. Kann sowas wirklich
so teuer sein ?

Sowas aehnliches ist mir auch mal passiert (ich war der Vordermann). Aufprallgeschwindigkeit des Polos hinter mir: knapp ueber Schrittgeschwindikeit, war auch am verzoegern. Sichtbare Beschaedigungen: ein Paar Kratzer an meiner unlackierten Stossstange, Nummernschild leicht verbogen, Nummernschildbeleuchtung kaputt. Fahrt in die naechste Werkstatt: oh, schaun Sie mal, Kofferraumbodenblech (oder so) hat sich verzogen. Alles in einem: 1300 Euro Schaden bei einem Unfall nach dem ich der Unfallgegnerin angeboten habe gegen die Bezahlung von 50 Euro fuer Nummernschild + Birne fuer die Beleuchtung die Sache zu vergessen (ein Glueck dass sie nicht darauf eingegangen ist *g*).

Hatte gehofft das ohne Versicherung zahlen zu können.
Ach ja handelt sich bei dem Wagen nicht um einen Luxuswagen
sondern um einen einfachen Opel Astra Fließheck.

Hier poppeliger Ford Fiesta Bj. 1997. Karosseriearbeiten sind halt extremst teuer.

Danke für Eure Antworten.
Gruß Ralf

Gruss
Paul

HAllo

Vielen Dank für Eure Antworten.

Dann werde ich wohl doch besser die Versicherung einschalten.

So ein M…dann gehts wieder nach oben mit der Prämie.

Trotzdem euch allen ein schönes, hoffentlich unfallfreies WE.

Gruß
Ralf

Hallo
die Abwicklung solcher (Bagatell)-Schäden aus leichten Karambulagen ist wahrhaftig ein Ärgernis, wodurch die Versicherungsprämien unnötig hochgetrieben werden.
Hätte Dein Vordermann selber den Schaden an seiner Kiste produziert (z.B. beim Rangieren einen Poller übersehen), dann hätte er wohl keine 900-Euro-Reparatur in Auftrag gegeben, vielleicht sogar überhaupt nichts gemacht.
Wenn dein Kollisionspartner ganz besonders „schlau“ ist, dann lässt er den Schaden begutachten und die in der Regel üppig geschätzte Summe sich auszahlen, fährt aber so weiter. So wie es vor einiger Zeit meiner Tochter erging : beim Ausparken leicht gegen den Stoßfänger des Nachbarn gerumpelt, optisch kaum etwas zu sehen außer dem zerbrochenen Plastikhalter der Kennzeichenbeleuchtung. Geschätzter Schaden : DM 3500 (wegen Blech- und Lackierarbeiten).
Da der Nachbar nicht der Auto-Freak ist, der zu seiner Selbstbestätigung einen absolut makellosen fahrbaren Untersatz benötigt, hat er sich die 3500 Mark als „Geschenk“ seines Nachbarn sofort von unserer Versicherung auszahlen lassen und beließ es bei der minimalen Delle unter dem Stoßfänger. Lediglich den Plastikhalter schraubte er sich neu an. Unsere Versicherung hat uns natürlich sofort höher eingestuft. Seitdem wird er von uns nicht mehr ganz so freundlich gegrüßt. Er ließ sich auch auf keine Diskussion ein.

Es ist wirklich ein Ärgernis, dass solche Bagatell-Schäden, um die man sich bei Selbstverursachung nicht kümmern würde, von den Haftpflichtversicherungen klaglos ausgezahlt werden, dass damit viele sich unverhältnismäßig bereichern. Sei es Fahrzeughalter oder Werkstätten.
Eigentlich ist hier der Gesetzgeber mit einer Festlegung gefordert, dass jeder mit seiner Teilnahme am Straßenverkehr - wegen der allgemeinen und unvermeidlichen Betriebsgefahr - in Kauf nimmt, derartiges selber zu tragen (ggfls selber zu versichern).

Gruß
Karl-H.
.

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Hallo

Moin,

Hätte Dein Vordermann selber den Schaden an seiner Kiste
produziert (z.B. beim Rangieren einen Poller übersehen), dann
hätte er wohl keine 900-Euro-Reparatur in Auftrag gegeben,
vielleicht sogar überhaupt nichts gemacht.

Was sein gutes Recht ist.

Wenn dein Kollisionspartner ganz besonders „schlau“ ist, dann
lässt er den Schaden begutachten und die in der Regel üppig
geschätzte Summe sich auszahlen, fährt aber so weiter.

Was sein gutes Recht ist.

So wie
es vor einiger Zeit meiner Tochter erging : beim Ausparken
leicht gegen den Stoßfänger des Nachbarn gerumpelt, optisch
kaum etwas zu sehen außer dem zerbrochenen Plastikhalter der
Kennzeichenbeleuchtung. Geschätzter Schaden : DM 3500 (wegen
Blech- und Lackierarbeiten).
Da der Nachbar nicht der Auto-Freak ist, der zu seiner
Selbstbestätigung einen absolut makellosen fahrbaren Untersatz
benötigt, hat er sich die 3500 Mark als „Geschenk“ seines
Nachbarn sofort von unserer Versicherung auszahlen lassen und
beließ es bei der minimalen Delle unter dem Stoßfänger.
Lediglich den Plastikhalter schraubte er sich neu an.

Was sein gutes Recht ist. (Was willst Du eigentlich aussagen?).

Unsere
Versicherung hat uns natürlich sofort höher eingestuft.
Seitdem wird er von uns nicht mehr ganz so freundlich gegrüßt.
Er ließ sich auch auf keine Diskussion ein.

Warum sollte er auch?

Es ist wirklich ein Ärgernis, dass solche Bagatell-Schäden, um

Bagatelle endet irgendwo bei 25 Euro.

die man sich bei Selbstverursachung nicht kümmern würde, von
den Haftpflichtversicherungen klaglos ausgezahlt werden, dass
damit viele sich unverhältnismäßig bereichern. Sei es
Fahrzeughalter oder Werkstätten.

Warum sollte man? Sieh es mal anders:
Ich fahr ein Auto mit dem Wiederverkaufswert von sagen wir mal 5000 Euro. So einer rauscht mir an der Ampel hinten rein. Schadensumme 1000 Euro. Die verbogene Kofferraumbodenplatte oder was auch immer ist mir egal. Was mir nicht egal ist: das Auto ist nicht mehr unfallfrei, d.h. weniger wert als es vor dem Unfall war. Nun habe ich die Wahl: ich lasse das Auto fuer 1000 Euro fachkundig reparieren, dann ist der Wert des Fahrzeugs wieder so wie vor dem Unfall oder ich lasse es sein. Im zweiten Fall habe ich nun anstelle eines Wagens fuer 5000 Euro einen fuer 4000 Euro. Wieso sollte ich das hinnehmen nur weil jemand nicht rechtzeitig bremsen kann? Dafuer dass die Werkstatt fuer die Schadensreparatur nun so viel verlangt, kann ich ja am Ende auch nichts.

Eigentlich ist hier der Gesetzgeber mit einer Festlegung
gefordert, dass jeder mit seiner Teilnahme am Straßenverkehr -
wegen der allgemeinen und unvermeidlichen Betriebsgefahr - in
Kauf nimmt, derartiges selber zu tragen (ggfls selber zu
versichern).

Der Gesetzgeber hat seine Pflicht getan: KFZ-Haftpflicht existiert und ist zwingend vorgeschrieben. Genau deswegen weil man es niemandem zumuten kann, Schaeden die durch den Betrieb eines Fahrzeugs entstehen koennen aus eigener Tasche zu bezahlen. Wer den Schaden verursacht hat loehnt dafuer mit hoeheren Versicherungsbeitraegen. Und das ist auch gut so.

Gruß
Karl-H.

Gruss
Paul