Hallo,
ohne Monatliche Rente:
wenn ich die Grundsumme von 100.000 auf 80.000 reduziere
halbiert sich der Beitrag. Das würde ja Sinn machen.
entschuldige, wenn ich widerspreche. Aber das sich der Beitrag gleich halbiert, wenn die Grundinvaliditätssumme von 100.000 auf 80.000 Euro reduziert wird und alles andere bleibt, kann ich nicht glauben. Rechne bitte vorsichtshalber noch einmal nach!
wir haben jetzt 100.000 mit 350% und monatl. Rente von 1000€
und zahlen 600,00
Das ist natürlich deutlich zu viel!
braucht man denn die Monatliche Rente unbedingt ???
wenn man im Falle eines schweren Unfalls 80.000 - 280.000
bekommt dann kommt es doch auf die 1000,00 im Monat auch nicht
mehr an.
Naja, es ist schon ein Unterschied, ob ich im Falle einer z.B. 50%igen Invalidität infolge eines Unfalls einmalig 80.000 Euro bekomme oder zusätzlich noch monatlich 1000 Euro dazu.
Aber in einem solchen Fall könnte auch ein heftiger Streit darüber entstehen, ob die Invalidität nun 49% oder 50% beträgt. Die monatliche Rente gibt es bei den meisten Versicherern nämlich erst ab 50%-iger Invalidität - dann aber in voller Höhe.
Also wenn Ihr zukünftig auf die monatliche Unfallrente verzichten wollt, dann kann ich dies verstehen. Aber dann würde ich - sofern Ihr keine BU-Versicherung habt und auch keine abschließen wollt oder könnt - keinesfalls noch die Grundinvaliditätssumme reduzieren sondern zum Ausgleich eher erhöhen!
Bei Vereinbarung einer Grundinvaliditätssumme von z.B. 150.000 Euro mit 350% Progression kämen
zur Auszahlung und der Beitrag dürfte nach meinen Schätzungen mit knapp 300 Euro immer noch deutlich unter dem bisherigen Beitrag liegen.
Bedenke, im Falle eines Falles müßte von der einmaligen Versicherungsleistung eventuell ein behindertengerechter Umbau des Hauses und vielleicht auch des Autos erfolgen. Und die Erträge aus dem dann noch verbleibenden Kapital müßten zusammen mit eventuell anderen monatlichen Einnahmen ausreichen, um die Lebenshaltungskosten zu decken. Wären da 80.000 Euro Grundinvaliditätssumme mit 350% Progression ausreichend? Diese Frage könnt aber nur Ihr selbst beantworten.
Ich hoffe, hiermit ein paar Anregungen gegeben zu haben.
Mit freundlichen Grüßen
Gerd