Unfallversicherung

Hallo

ich habe eine Unfallversicherung und meine PArtnerin auch.
Zusammen gibt das eine gaaaanz schöne Summe im Jahr.

Gibt es bei Unfallversicherung auch so was wie PArtnertarif oder sogar Familien-Versicherung ?
wir werden sowieso bald heiraten.

Günstiger Anbieter ?

vielen Danke

Hallo,

es gibt bei einigen Gesellschaften Familientarife, bei denen ab der 2. versicherten Person Nachlässe eingeräumt werden.

mfg
Mario

Hallo

ich habe eine Unfallversicherung und meine PArtnerin auch.
Zusammen gibt das eine gaaaanz schöne Summe im Jahr.

Gibt es bei Unfallversicherung auch so was wie PArtnertarif
oder sogar Familien-Versicherung ?
wir werden sowieso bald heiraten.

Evtl. ist ja einer der Partne im öffentlichen Dienst tätig, viele Versicherer bieten entsprechnde Nachlässe.

Darf ich Fragen wie viel Sie bei welchen Leistungen zahlen?

Normalerweise sollte eine „Partnertarif“ nicht viel Nachlass bringen, da jedes Risiko isoliert besteht und meines Erachtens keine großen Synergieeffekte durch die Partnerversicheurng entstehen.

Normalerweise sollte eine „Partnertarif“ nicht viel Nachlass
bringen, da jedes Risiko isoliert besteht und meines Erachtens
keine großen Synergieeffekte durch die Partnerversicheurng
entstehen.

Falsch!
Es sind zwischen 10 und 30% Familiennachlas auf die Tarifbeiträge
ab der 2. Person im Vertrag.

Da sieht man dann was vorher als „Gewinnspanne“ mit drin war!

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo,

ich habe eine Unfallversicherung und meine PArtnerin auch.
Zusammen gibt das eine gaaaanz schöne Summe im Jahr.

Gibt es bei Unfallversicherung auch so was wie PArtnertarif
oder sogar Familien-Versicherung ?
wir werden sowieso bald heiraten.

aus den anderen Antworten hast Du ja schon gesehen, daß es Gesellschaften gibt, die bei mehreren zu versichernden Personen Rabatte gewähren.

Aber verliere bei der Rabattsuche nicht die Übersicht!

Ein KFZ-Mechaniker z.B. zahlt für eine Unfallversicherung mit guten Versicherungebedingungen bei 100.000 Euro Grundinvaliditätssumme und 350% Progression je nach Wahl der Versicherungsgesellschaft/des Tarifs zwischen 100 Euro und 350 Euro pro Jahr. Was würden da 10% oder auch 30% Rabatt von einem nur durchschnittlichen Anbieter bringen?

Also besser unter „Unfallversicherungen berechnen“ googeln und dann generell einmal Beiträge und Versicherungsbedingungen aktueller Tarife vergleichen. Das dürfte effektiver sein.

Mit freundlichem Gruß

Gerd

Hallo,

Also besser unter „Unfallversicherungen berechnen“ googeln :

…wo dann u.a. die Seite von Herrn Kemnitz angezeigt wird :wink:

Augenzwinkernde Grüße
(ein Schelm, wer Arges denkt)
Frank Hackenbruch

Also besser unter „Unfallversicherungen berechnen“ googeln und
dann generell einmal Beiträge und Versicherungsbedingungen
aktueller Tarife vergleichen. Das dürfte effektiver sein.

Guter Versuch:wink:

Man sollte natürlich bedenken, dass man bei der beworbenen Homepage keinen Makrüberblick erhält, sondern nur die Gesellschaften sieht, die Herr K. mutmaßlich anbietet.

Frage
Hallo,

Man sollte natürlich bedenken, dass man bei der beworbenen
Homepage keinen Makrüberblick erhält, sondern nur die
Gesellschaften sieht, die Herr K. mutmaßlich anbietet.

richtig, es gibt viele Online-Vergleiche zur privaten Unfallversicherung, die wesentlich mehr Tarife bzw. Gesellschaften auflisten. Aber bei all diesen, mir bekannten Vergleichen kann der Nutzer nicht seinen Beruf angeben, sondern muß sich für eine Berufsgruppe „A“ oder „B“ entscheiden. Und der durchschnittliche Nutzer kann nicht wissen, ob er z.B. als Friseur, Goldschmied oder KFZ-Mechaniker die Berufsgruppe „A“ oder „B“ eingeben sollte.

Hinzu kommt, daß die Versicherungsgesellschaften selbst keine einheitliche Berufsgruppeneinteilung haben, deshalb kann die Eingabe einer Berufsgruppe durch den Nutzer zu größeren Fehlern beim Vergleich führen.

Leider kenne ich keinen anderen Vergleich, der den Beitrag anhand des konkret ausgeübten Berufes ermittelt - lasse mich aber gern korrigieren!

Und was ist nun besser für einen Markt überblick - Eine Tabelle mit 100 Tarifen, von denen u.U. die eigentlich preiswertesten falsch berechnet werden, oder eine kleinere Auswahl auf Basis korrekter Eingabe und Zuordnung des ausgeübten Berufes?

Dies ist eine ernsthaft gemeinte Frage und über Antworten würde ich mich freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Gerd

Aloa,

Habe mal ein paar Online Berechnungen durchgeführt.

ohne Monatliche Rente:
wenn ich die Grundsumme von 100.000 auf 80.000 reduziere halbiert sich der Beitrag. Das würde ja Sinn machen.

wir haben jetzt 100.000 mit 350% und monatl. Rente von 1000€ und zahlen 600,00
bei 80.000 mit 350% ohne monatl. Rente nur 160,00

Das sind 75% weniger. das hört sich gut an.

braucht man denn die Monatliche Rente unbedingt ???
wenn man im Falle eines schweren Unfalls 80.000 - 280.000 bekommt dann kommt es doch auf die 1000,00 im Monat auch nicht mehr an.

Haus ist durch Wegfall des Verdienst nicht gefährdet!

Danke
Gruss.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Aloa,

braucht man denn die Monatliche Rente unbedingt ???

Das kommt darauf an. Wie bist Du/seid Ihr abgesichert, wenn Ihr nicht mehr berufstätig sein könnt ? Etwa 25 % aller Arbeitnehmer werden BU, nur ein Bruchteil davon (ca. 6 %) durch einen Unfall. Erste Wahl wäre also eine BU-Versicherung. Wer die nicht bekommt (oder nicht bezahlen kann) könnte an eine Unfallrente denken. Aber die Rente ist sicherlich kein absolutes Muß.

Haus ist durch Wegfall des Verdienst nicht gefährdet!

Und wovon würdest Du im Ernstfall leben ?

Man kann/muß sich nicht gegen alles versichern. Jeder muß für sich entscheiden, welche Risiken er versichert und welche er selber trägt.

Hallo,

ohne Monatliche Rente:
wenn ich die Grundsumme von 100.000 auf 80.000 reduziere
halbiert sich der Beitrag. Das würde ja Sinn machen.

entschuldige, wenn ich widerspreche. Aber das sich der Beitrag gleich halbiert, wenn die Grundinvaliditätssumme von 100.000 auf 80.000 Euro reduziert wird und alles andere bleibt, kann ich nicht glauben. Rechne bitte vorsichtshalber noch einmal nach!

wir haben jetzt 100.000 mit 350% und monatl. Rente von 1000€
und zahlen 600,00

Das ist natürlich deutlich zu viel!

braucht man denn die Monatliche Rente unbedingt ???
wenn man im Falle eines schweren Unfalls 80.000 - 280.000
bekommt dann kommt es doch auf die 1000,00 im Monat auch nicht
mehr an.

Naja, es ist schon ein Unterschied, ob ich im Falle einer z.B. 50%igen Invalidität infolge eines Unfalls einmalig 80.000 Euro bekomme oder zusätzlich noch monatlich 1000 Euro dazu.

Aber in einem solchen Fall könnte auch ein heftiger Streit darüber entstehen, ob die Invalidität nun 49% oder 50% beträgt. Die monatliche Rente gibt es bei den meisten Versicherern nämlich erst ab 50%-iger Invalidität - dann aber in voller Höhe.

Also wenn Ihr zukünftig auf die monatliche Unfallrente verzichten wollt, dann kann ich dies verstehen. Aber dann würde ich - sofern Ihr keine BU-Versicherung habt und auch keine abschließen wollt oder könnt - keinesfalls noch die Grundinvaliditätssumme reduzieren sondern zum Ausgleich eher erhöhen!

Bei Vereinbarung einer Grundinvaliditätssumme von z.B. 150.000 Euro mit 350% Progression kämen

  • im Falle einer 50%-igen Unfallinvalidität dann immerhin schon 150.000 Euro und

  • im Falle einer 100%-igen Unfallinvalidität 350.000 Euro

zur Auszahlung und der Beitrag dürfte nach meinen Schätzungen mit knapp 300 Euro immer noch deutlich unter dem bisherigen Beitrag liegen.

Bedenke, im Falle eines Falles müßte von der einmaligen Versicherungsleistung eventuell ein behindertengerechter Umbau des Hauses und vielleicht auch des Autos erfolgen. Und die Erträge aus dem dann noch verbleibenden Kapital müßten zusammen mit eventuell anderen monatlichen Einnahmen ausreichen, um die Lebenshaltungskosten zu decken. Wären da 80.000 Euro Grundinvaliditätssumme mit 350% Progression ausreichend? Diese Frage könnt aber nur Ihr selbst beantworten.

Ich hoffe, hiermit ein paar Anregungen gegeben zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

Gerd

Hallo,

mein Ansatz: eine Einmalzahlung aus einer Unfallversicherung deckt nur irgendwelche Einmalkosten, die nach einem Unfall enstehen können. Da hilft auch durchaus die Krankenkasse oder Berufsgenossenschaft (die aber nur bei einem Unfall in Verbindung mit der Arbeit), aber es reicht meist nicht, da doch erhebliche Kosten aufkommen können, je nach Unfall.
Wie Nordlicht absolut richtig darstellt, kann eine Unfallversicherung nicht eine längere Arbeitsunfähigkeit oder Berufsunfähigkeit abdecken, da (rein statistisch gesehen) ein Unfall als Ursache für eine Berufsunfähigkeit nur sehr selten vorkommt.
Hm, mir fällt einfach kein bildlicher Vergleich ein, um das darzustellen…hat jemand eine Idee? :smile:)

Grüße

Laber