Hallo Masch,
also ich mache keine Werbung. Da eine Werbung besagen würde, dass ich ja sage macht es bei mir. Braucht ihr nicht gibt genug andere. Gute und weniger Gute. Im Übrigen genau wie bei Versicherungsberatern, Einfirmenvertretern und Mehrfachagenten auch.
Unterm Strich ist doch ein Kunde der hier eine Frage stellt immer in der Situation das ihm jeder irgendwas erzählt und das für die allumfassende Wahrheit hält. Ich habe mich vielleicht etwas missverständlich ausgedrückt, aber ein Einfirmenvertreter, der einen 3-Jahresvertrag abschliesst bekommt für die vollen drei Jahre eine erhöhte Abschlussprovision und dann in den folgenden Jahren eine (im Vergleich zum Makler) geringere Betreuungsprovision. Das ist nicht gelogen das ist Fakt, in meinem Beitrag habe ich extra darauf hingewiesen, dass es nicht so verstanden werden soll, dass Makler auf drei Jahre gesehen weniger Geld verdienen. Ist aber offenkundig bei dir anders angekommen, daher stelle ich das gerne nochmal klar.
Welcher Vertriebsweg teurer oder günstiger ist ist denkeich nicht Bestandteil der Diskussion, aber hierzu sei eins angemerkt: Wenn man nur Geld bekommt wenn man was leistet, dann darf es auch mehr sein. Aber ehe du dich aufregst und das als Lüge hinstellst, ist es einfach Fakt das in der breiten Masse in der Ausschließlichkeit ein anderer Support dahinter steht und daher auch andere Kostenbestandteile anfallen unabhängig davon, ob jemand was leistet oder nicht (natürlich macht eine Gesellschaft das ohne Gegenleistung nicht lange mit).
Das die HUK sich Geddanken darüber macht ob sie mit Maklern zusammenarbeitet habe ich nicht gelesen, vielleicht kannst du mir ja sagen wo das steht. Das fände ich sehr nett. Aber das sie sich neuerdings ohnehin Gedanken darüber macht, find ich schon erstaunlich, da das ja nie zur Diskussion stand nach meinem Kenntnisstand. Ich habe die Pressemitteilungen wie gesagt nicht gelesen, aber da du ja auf Kosten eines Vertriebswegs eingehst nehme ich an, dass die Verwaltungskosten angesprochen werden. Natürlich erzeugen Makler Verwaltungskosten, die auch dort stehen wo sie hingehören (zumindest in großen Teilen), aber wenn ich die Krankenversicherung des besagten Unternehmens anschaue, dann stelle ich mir die Frage: Mögen die Verwaltungskosten? Ich denke nicht, da sie ja derzeit keine eigenen Mitarbeiter beschäftigt. Wir können die Kostenthematik gerne aufmachen, aber dann am besten per Mail, da diese Einzelbemerkungen keinen wirklich weiterbringen.
Die Rabatte, die ich genannt habe sind die tatsächliche Range. Wir haben keine 90% Rabatt. Zynismus hilft bei der Frage, was Sonderkonzepte (Rahmenvereinbarungen) sind, nicht weiter.
Die Rabatte werden auf Prämienseite verhandelt, bei uns findet keine individuelle Rabattierung statt. Wenn ich keinen Rabatt verhandel dann muss ich mit den normalen Prämien am Markt meine Kunden beglücken. Geht doch auch, aber mit Rabatten geht es einfacher.
Wo du meine Visitenkarte ansprichst, vielleicht magst du ja auch was zu deiner Expertise erzählen. Nur damit die Leser auch einschätzen können, welch subjektiver Färbung deine Äußerungen unterliegen könnten.
Eins ist aber doch das wichtigste, egal ob ich 10€ oder 20€ mehr oder weniger bezahle, die Hauptsache ist doch das ich einen guten Berater habe, der die richtigen Leistungen ausgewählt hat. Über die Qualität der Beratung sagt der Status (Einfirmenvertreter, Mehrfachagent, Makler oder Versicherungsberater) überhaupt nichts aus. Ein Makler kann nur eine völlig andere Sicht auf die Dinge haben, dass muss aber nicht sein. Ich kenne Einfirmenvertreter die den Markt besser kennen als Maklerkollegen. Aber das gibt es in allen Branchen.
Die Makler sind keine besseren Menschen und auch dort gibt es Profitgeier, aber Makler sind auch keine schlechteren Menschen. Oder wollen wir uns jetzt über Fernsehreparaturdienste, Ärzte, Kfz-Mechaniker und alle anderen nicht genannten Branchen unterhalten und dort mal nachschauen was da hinter den Kulissen abgeht?
Gruß Volker