Unfallversicherung?

Hi

Für was soll eigentlich eine Unfallversicherung (allgemeine nicht Auto) gut sein?

Wenn ich ausrutsche und mir das Bein breche, dann zahlt doch die Krankenkasse die Behandlung?

Ich habe das neue ADAC-Unfallschutz-Angebot
http://www.adac.de/Versicherungen/unfallschutz/defau…
gesehen und weiss nicht ob ich das machen soll…

THX!

Leistungen
Hallo Franky

Wenn ich ausrutsche und mir das Bein breche, dann zahlt doch
die Krankenkasse die Behandlung?

Jep, des macht sie.
Hier sind aber die Zusatzleistungen interessant übrigens unter gleichem Link zu erhalten :wink:-Punkt Leistungen), die die Krankenkasse nicht bietet.
Krankenhaustagegeld, Invaliditätsrente, Todesfallkapital, Reha Maßnahmen, Serviceleistungen etc etc.

Vgl. diese mit deinen Krankenkassenleistungen.

Ob nun sinnvoll oder nicht, sollte jeder individuell entscheiden.

Gruß
der Alex

hallo Franky,
hier bringst Du verschiedenes durcheinander.
Für die heilung ist die Krankenversicherung zuständig. Für die bleibenden Schäden die Unfallversicherung.
Stell Dir mal den Extremfall vor: Du fährst Ski, stürzt und bis querschnittgelähmt. ich weiß, ein Extrembeispiel. Doch so lässt es sich am besten erklären.
Für die Heilung bis zum Krankenfahrstuhl kommt jetzt die Versicherung auf. Dann entlässt sie Dich ins „Leben“. Jetzt kommen die Kosten: Du brauchst spezielle Möbel, eine Wohnung im EG (zur Zeit wohnst Du im 5 Stock ohne Fahrstuhl). Du willst spezialisten hinzuziehen, vielleicht in den USA, Du brauchst Helfer… Das alles zahlt Dir keine Kasse.
Nun kommt die Unfallversicherung:
wenn Du ein Jahr überlebt hast (ist in allen Unfallbedingungen enthalten) bekommst Du eine hoffentlich große Summe. Damit kannst Du jetzt machen, was Du willst. Du kannst das Geld anlegen und von den Zinsen Deine mehrausgabren bezahlen, Du kannst es aber auch bei Wein, Weib und Gesang verjubeln.
So eine Unfallversicherung sollte auf alle Fälle eine Mindestauszahlung von 250.000 € bei 100% Behinderung (Gliedertaxe) gewährleisten.
Warum?
Rechne mal: Du Bekommst von Papa Staat 38 % Deines Einkommens bei 100 % Erwerbsminderung. Das reicht nicht zum Leben und nicht zum Sterben. Jetzt hast Du aber 250.000 €. Die legst Du an. Durchschnittlich rechnet man mit 6% p.a. Also sind das 1.250 € zu Deiner Staatsknete. Das reicht zwar immer noch nicht, doch wesentlich besser, als zuvor, oder? Besser ist 500.000 €. Denn wenn ich jetzt von 3.000 E Gehalt ausgehe, dann bekommst Du die risige Summe von 1.140 € Erwerbsminderungsrente. Damit kann man dann sicher in Saus und Braus leben!? Hast Du aber jetzt zusätzlich 2.500 € so sind das 3640 € zu verbrauchen. Und das sieht wohl etwas besser aus. Dazu kommt noch ein paar Euro von der Pflegeversicherung (meist Sachleistungen).
Diese Versicherungssummen kann man nur mit sog. Progressionstarifen machen. Such Dir einen mit 500% Progression. Bei der Baden-Badener. Da kostet das alles nicht so viel
grüße
Raimund