Unfallversicherung, Frage zu Details

Hallo,

ich spiele mit dem Gedanken mir eine Unfallversicherung zuzulegen.
Habe mich auch schon ein wenig belesen und nun wollte ich mir online ein Testangebot machen lassen und bin schon auf die ersten Fragen gestoßen.
Habe gemerkt, dass man das theoretische Wissen doch icht so einfach in die Praxis übertragen kann.

ganz allgemein ohne unbedingt auf eine konkrete Situation einzugehen, sollte man sich mit diesen Punkten eine Versicherung zulegen oder sind einige Allgemein als Nmachteilig für den Kunden anzusehen:

  1. Invaliditätsleistung mit Superprogression 500 %:
  2. 100.000 € (Höchstleistung bei Vollinvalidität: 500.000 €)
  3. Gewünschte Invaliditätsleistung: 30.000 bis 160.000€: habe 100.000€ gewählt
    Progrssionsleistung: 500%

Jährliche Anpassung von Leistung und Beitrag (Dynamik): nein

243€ Jahresbeitrag bei Gefahrengruppe B

Junge Leute und Hausfrauen
sollten sich mit mindestens 200.000 Euro versichern, möglichst mit Progression, die etwas mehr Beitrag kostet

-habe ich diese Aussage mit oben gewählterKonfiguration beachtet?

Durch die Vereinbarung einer „Progression“ steigen die Versicherungsleistungen bei höheren Invaliditätsgraden progressiv an, in der Regel ab 25 Prozent Invalidität bis zu 225 Prozent (bei 100 Prozent Unfallinvalidität). Wer also 200.000 Euro Invaliditäts-Grundsumme versichert hat und durch einen Unfall Vollinvalide wird, würde dann 450.000 Euro erhalten (was einer monatlichen Rente von vielleicht 2.500 Euro entsprechen würde).

wurde der ebend beschriebene Punkt auch in dem Angebot berücksichtigt?

Vielen Dank, falls sich jemannd die Mühe machen sollte mir darauf mit einem Link oder einer Info zu antworten.

Grüße, Matthias

Hallo Matthias,

Hallo,

ich spiele mit dem Gedanken mir eine Unfallversicherung
zuzulegen.

Grundsätzlich ein guter Gedanke (*Subjektiv-Sicht*)

Habe mich auch schon ein wenig belesen und nun wollte ich mir
online ein Testangebot machen lassen und bin schon auf die
ersten Fragen gestoßen.
Habe gemerkt, dass man das theoretische Wissen doch icht so
einfach in die Praxis übertragen kann.

ganz allgemein ohne unbedingt auf eine konkrete Situation
einzugehen, sollte man sich mit diesen Punkten eine
Versicherung zulegen oder sind einige Allgemein als
Nmachteilig für den Kunden anzusehen:

  1. Invaliditätsleistung mit Superprogression 500 %:
  2. 100.000 € (Höchstleistung bei Vollinvalidität: 500.000 €)
  3. Gewünschte Invaliditätsleistung: 30.000 bis 160.000€: habe
    100.000€ gewählt

Gibt es für die gewählte Summe einen konkreten Grund/eine konkrete Bedarfsberechnung? Grundsätzlich hängt die Summe nach oben von deinen pers. Verhältnissen ab, nach unten sollten aus meiner Sicht 50 Tsd. nicht unterschritten werden (egal bei welcher Progression)

Progrssionsleistung: 500%

Jährliche Anpassung von Leistung und Beitrag (Dynamik): nein

243€ Jahresbeitrag bei Gefahrengruppe B

Ein Beitrag lässt sich nur mit weiteren Infos bewerten (Bedingungen?, weitere Leistungen?, Ein-/Ausschlüsse?, etc.), daher: no comment

Junge Leute und Hausfrauen
sollten sich mit mindestens 200.000 Euro versichern, möglichst
mit Progression, die etwas mehr Beitrag kostet

-habe ich diese Aussage mit oben gewählterKonfiguration
beachtet?

Verstehe ich nicht ganz: oben wird die Möglichkeit gegeben, in einem Bereich zwischen 30 und 160 tsd. zu wählen und jetzt werden mind. 200tsd. empfohlen? Oder gelten die Grenzen nur für Gefahrengruppe B? Und wer hat die 200tsd. empfohlen und warum? Warum nur bei Jungen Leute und Hausfrauen?
Bitte weitere Infos, die Antworten sind eh schon am Rande der „Glaskugel-Guckerei“.

Durch die Vereinbarung einer „Progression“ steigen die
Versicherungsleistungen bei höheren Invaliditätsgraden
progressiv an, in der Regel ab 25 Prozent Invalidität bis zu
225 Prozent (bei 100 Prozent Unfallinvalidität). Wer also
200.000 Euro Invaliditäts-Grundsumme versichert hat und durch
einen Unfall Vollinvalide wird, würde dann 450.000 Euro
erhalten (was einer monatlichen Rente von vielleicht 2.500
Euro entsprechen würde).

Das würde einer Verzinsung von ca. 6,65% entsprechen!! Zumindest momentan eine gewagte Aussage, finde ich. Oder ist eine entsprechende Rente garantiert/mitversichert?

wurde der ebend beschriebene Punkt auch in dem Angebot
berücksichtigt?

Wenn ich´s richtig verstanden habe: ja, nur halt statt mit 225 % mit 500% Progression (im genannten Bsp entspräche das einer Max.-Leistung von 1 Mio. bei 100% Invalidität, beim Angebot mit 100tsd. Grundsumme entsprechend 500tsd. max.)

Viele Grüße
Frank Hackenbruch

Vielen Dank, falls sich jemannd die Mühe machen sollte mir
darauf mit einem Link oder einer Info zu antworten.

Grüße, Matthias

Hallo Matthias,

ich antworte etwas spät, vielleicht hilft es Dir trotzdem noch.

  1. Invaliditätsleistung mit Superprogression 500 %:
  2. 100.000 € (Höchstleistung bei Vollinvalidität: 500.000 €)
  3. Gewünschte Invaliditätsleistung: 30.000 bis 160.000€: habe
    100.000€ gewählt
    Progrssionsleistung: 500%

Wenn Du für den Fall einer Vollinvalidität 500.000 Euro benötigst, ist das OK. Ich würde aber zusätzlich noch 10.000 bis 20.000 Euro Todesfall-Leistung vereinbaren. Denn bis zur Höhe der Todesfall-Leistung wird bei schweren Unfällen ein Vorschuß gezahlt, wenn noch nicht feststeht, wie hoch der Invaliditätsgrad nach Abschluß der Behandlungen sein wird. Und es könnte ja sein, daß man im Falle eines Falles auf diesen Vorschuß angewiesen ist.

243€ Jahresbeitrag bei Gefahrengruppe B

Die berufliche Tätigkeit wird von den Versicherungsgesellschaften sehr unterschiedlich eingestuft. Wenn Du nicht gerade Bergmann oder Gerüstbauer bist, kannst Du mit großer Wahrscheinlichkeit auch einen Versicherer finden, der Deinen Beruf der günstigeren Berufsgruppe „A“ zuordnet. Dann dürfte sich der Jahresbeitrag auch bei guten Versicherungsbedingungen und gleichen Versicherungssummen etwa halbieren. Nutze also einen Online-Vergleich, der Dich nicht nach der Berufs- bzw. Risikogruppe fragt, sondern nach Deinem ausgeübten Beruf!

Alles andere hat Frank schon beantwortet.

Viele Grüße

Gerd

Hallo,

ich arbeite für eine Versicherungsgesellschaft, die in der Unfallversicherung beispielsweise keine Gefahrengruppen hat. Dadurch kann sich der Beitrag auch bei einem Berufswechsel nicht ändern.

Hast du schonmal nach so einer Versicherung geschaut? Ich kann dir an der Stelle auch gerne ein Angebot machen…

Gruß
Jürgen

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Hallo,

Hallo,

ich arbeite für eine Versicherungsgesellschaft, die in der
Unfallversicherung beispielsweise keine Gefahrengruppen hat.
Dadurch kann sich der Beitrag auch bei einem Berufswechsel
nicht ändern.

Gut und schön, aber leider ist das alleine ja nicht das einzige Kriterium nach der sich eine gute Unfallversicherung bemisst.
Da sind ja nun mal etliche Punkte zu klären:

  • Progressionsstaffel?
  • verbesserte Gliedertaxe?
  • erweiterter Unfallbegriff?
  • VP-Altersgrenze?
  • Mitwirkungsanteil von Vorschädigungen?
  • „Immun-Klausel“?
  • verbesserte Meldefristen?
  • etc.
  • etc.

Hast du schonmal nach so einer Versicherung geschaut? Ich kann
dir an der Stelle auch gerne ein Angebot machen…

DAS könnten viele hier. Aber genau DAS ist nicht Aufgabe dieses Forums.

Gruß
Jürgen

Grüße
Frank Hackenbruch