Hallo Ihr alle…
vielleicht hat ja der eine oder andere meinen Unfall und
meine Operationen bezüglich meines zertrümmerten Knies mit
bekommen.
(Befund: Tibiakopfimpressionsfraktur, Meniskusabriss, Kreuzbänderanriss, Rekonstruktion mit Beckenkamm und Osteosynthetischer Versorgung )
Tja, nun steht bald die Untersuchung für die Unfallversicherung an und mir stellen sich da einige Fragen:
also, es heißt ja, dass nach dem jetzigen Befund beurteilt wird.
Wie sieht es aus, wenn ich jetzt zur Zeit z.B. laufen kann
( ca. 15 min., dann ist Schluß ), beugen kann ( über 90 Grad ,
nur stehen - auf der Stelle - kann ich so gut wie nicht, das tut
nach kurzer Zeit ( 1 Minute ) schon weh.
Aber der Tibiakopf mit einer Stufe nach der Rekonstruktion
zusammengewachsen ist…
Der Knorpel an einer Stelle 3./4: Grades geschädigt ist ( wohl aber Altschaden durch nicht erkannte Beinfehlstellung )…
Der Knorpel an der Rekonstruktionsstelle entlang komplett gebrochen ist…
In sich Einbrüche hat…
Schäden 2./3. Grades hat…
und nicht mehr mit dem Knochen verbunden ist…(also frei „herum-
schwimmt“ und jederzeit nekrotisch werden kann oder sich Teile lösen und dadurch ein freier Gelenkkörper entstehen kann )…
und die durch den Unfall bedingte Knorpelgeschichte wohl nicht
operabel ist ( kein Operateur zu finden!alle sagen, da kommt man nicht dran zum Operieren
)…
Kann die Versicherung dann jetzt einfach sagen…keine Einschränkung vorhanden? Weil ich ja laufen und bewegen kann?
Obwohl ich spätestens mittelfristig
auf eine Knie-TEP zusteuer ( wenn ich Pech habe sogar sehr schnell ) ??
Oder muss das berücksichtigt werden?
Hat da einer von Euch Erfahrung mit? Weiß einer von Euch, wie sowas beurteilt wird? Die Versicherung gibt mir auf meine Fragen hin keine Antwort. Sie teilten mir nur nach zweimaliger schriftlicher Anfrage mit, dass 70% der Versicherungssumme anfallen, wenn das Bein ganz ab oder völlig unbrauchbar ist. Das wollte ich garnicht wissen, mich interessierte eher die Grundlage, nach der beurteilt wird ( Ermessen des Arztes oder irgendwelche Listen…oder so ). Aber: Schweigen im Walde!
Zumal ich kurz vor dem Unfall gekündigt habe. Aber der Unfall lag noch innerhalb des Versicherungszeitraumes.
Ich gehe also nicht davon aus, dass die Vers. sich kulant zeigen wird. Sie ist mir von vielen sogar als sehr „unkulant“ *g, tolles Wort* bezeichnet worden.
Würde mich interessieren, ob jemand von Euch schon mal so eine
Beurteilung und Entscheidung „über sich ergehen lassen musste“
und wie es ausgegangen ist!
GERNE AUCH PER E-MAIL!!
Schönen Sonntag allen
Ute
)