Oma und Opa wollen ihren 3 Enkeln etwas gutes tun und überlegen sich wie.
Angelegt werden sollen für die nächsten Jahre so etwa 50 Euro pro Kind.
Die Beraterin von der Dresdner möchte ihnen eine Unfallversicherung mit Prämienrückgewähr (UPR) mit Laufzeit von 12 Jahren verkaufen. Wegen Steuerersparnis (deswegen es natürlich ganz dringend…). Die Idee ist das Oma und Opa Versicherungsnehmer sind und die Beiträge absetzen können, begünstigte Personen sind dann die Kids.
Was meint ihr? Sind sie damit gut beraten oder was würdet ihr machen? Unfallversicherung ist ja schön, aber die kriegt man ja auch so. Wie sieht es mit der Rendite insgesamt aus.
Die Enkelchen freuen sich (in 12 Jahren
) über eure Anlagetips.
Hallo,
bitte nicht!!! Keine UPR und schon gar nicht von der Allianz (=Dresdner Bank)…
Legaler Betrug, bzw. für Kinder halb-legaler Betrug… Unbedingt Unfall (die bei Kindern absolut Sinn macht) vom Sparen trennen!!!
Gute Lösung: Risiko-Unfallversicherung kombiniert mit einer „Berufsunfähigkeitsversicherung“ für Kinder… Zahlen i.d. R. ab einer 50%igen Invalidität ne Rente…
Gruß Matthias
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Hallo Mathias,
die Idee der Großeltern ist etwas Geld für die Enkel zur Seite zu legen - also suchen sie jetzt im Prinzip einfach die Anlage mit der besten Rendite (unter Berücksichtigung der Sicherheit). Die Unfallversicherung ist ein kleines Extra.
Der Vorteil soll ja sein, das die (Spar-)beiträge über den Umweg Unfallversicherung von der Einkommenssteuer abgesetzt werden können und dadurch etwa 30% mehr zum Einzahlen zur Verfügung stehen.
Macht da so eine UPR nicht doch Sinn?
Oder vielleicht lieber eine Lebensversicherung?
Gibt es für UPR bessere Anbieter als die Allianz?
Entschuldigt bitte meine vielen Fragen…
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Hallo Jochen,
dann sollten aber zumindest auch die Kinder versicherte Personen werden, da diese einen geringeren Risikobeitrag in aller Regel haben, wie die Großeltern. Die Folge wäre eine höhere Sparleistung innerhalb des Vertrages.
Gruß
Marco
Hi Jojo,
die Idee der Großeltern ist etwas Geld für die Enkel zur Seite
zu legen - also suchen sie jetzt im Prinzip einfach die Anlage
mit der besten Rendite (unter Berücksichtigung der
Sicherheit).
Unter Renditeaspekten ist die UPR das denkbar schlechteste Produkt (mehr als 2,5% p.a. werdens selten)
Die Unfallversicherung ist ein kleines Extra.
Bei einer Unfallversicherung sollte das Augenmerk auf die Invaliditätsleistung gelegt werden und nicht auf nette Spielereien.
Der Vorteil soll ja sein, das die (Spar-)beiträge über den
Umweg Unfallversicherung von der Einkommenssteuer abgesetzt
werden können und dadurch etwa 30% mehr zum Einzahlen zur
Verfügung stehen.
Macht da so eine UPR nicht doch Sinn?
Bist Du Dir sicher, daß das überhaupt noch geht. Nicht, daß die Freibeträge schon ausgeschöpft sind. IMHO muß dann auch VN = VP sein. Bin ich mir aber nicht sicher.
Oder vielleicht lieber eine Lebensversicherung?
Wenn dann als Ausbildungsversicherung. Hat den Vorteil, daß der Opa die versicherte Person ist und falls Ihm was passiert zahlt die Versicherung die Beiträge weiter und bei Ablauf an den Enkel aus. Wird aber schwierig aufgrund des Alters des Opa´s. 1. teuer, 2. Gesundheitsfragen.
Gibt es für UPR bessere Anbieter als die Allianz?
Kann ich leider nicht sagen. Mir fehlt dazu der Marküberblick. Allerdings empfehle ich auch eine Kombination aus Risikounfall und Sparprodukt, wie Bausparer, Fonds oder LV. Die Rendite ist in allen Fällen besser.
SnakeShit
Hallo Snake,
bitte korrigiere mich, aber ist es nicht so, dass bei einer LV immer die VP das maßgebliche Risiko ist?
Gruß
Marco
PS: Das mit der Beitragsbefreiung gilt glaube auch nur bei Abschluss des VN unter 55, oder?
Hallo Jochen !
Ich persönlich halte von einer UPR generell nichts. Ist quasi eine Kopplung zwischen Unfallversicherung und Lebensversicherung. Beispiel: normale Risiko-Unfallversicherung kostet 15 EUR monatlich, das Risiko ist abgedeckt, es gibt kein Geld zurück. Bei jährlicher Vertragsdauer hast du jedes Jahr die Möglichkeit, den Versicherungsschutz zu verändern oder ggf. den Versicherer zu wechseln. Einzahlung 2.700.- EUR, Auszahlung Null.
Die UPR kostet 40 EUR monatlich, in 15 Jahren zahlst du 7.200.- EUR ein und kriegst z.B. 7.200.- EUR Auszahlung versprochen. Wenn … ja wenn der Versicherer sein Versprechen halten kann. Vertraglich garantierte Summen und mögliche Auszahlung mit eventuellen Überschüssen sind ein Unterschied. Bekannte von mir hatten für ihren Sohn eine UPR bei einer Gesellschaft, die mit „A“ anfängt. Nach 5 Jahren kam ein lapidarer Brief, dass die Überschüsse gesenkt wurden und die voraussichtliche Auszahlung nach Ablauf ca. 40 % niedriger als ursprünglich genannt erfolgen wird.
Schließt du o.g. Unfallversicherung separat mit 15 EUR monatlich ab, hast du ggü. der UPR 25.- EUR monatlich übrig. Sparst du diese separat als Geldanlage, kommst du bei einer vernünftigen Anlage nach 15 Jahren auch auf 7.200.- EUR Auszahlsumme, hast auch zwischendurch jederzeit Zugriff auf dein Sparguthaben und kannst, wie schon gesagt, bei Bedarf den Versicherer jährlich wechseln.
Ich plädiere dafür, Geldanlage und Versicherungsschutz zu trennen.
Bei der Versicherung sind die Bedingungen, d.h. das, was mitversichert ist, wichtig. Und da gibt es durchaus bessere Gesellschaften, als die dir angebotene.
Viele Grüße
Uwe
Hi Marco
bitte korrigiere mich, aber ist es nicht so, dass bei einer LV
immer die VP das maßgebliche Risiko ist?
Korrekt, aber bei der Ausbildungsversicherung ist in diesem Fall der Opa die VP. Sinn und Zweck der Übung ist, daß das Kind und dessen Ausbildung abgesichert ist falls demjenigen, der das Kind unterhält was zustößt.
PS: Das mit der Beitragsbefreiung gilt glaube auch nur bei
Abschluss des VN unter 55, oder?
Boah, bin ich leider überfragt. Arbeite seit mittlerweile 2 Jahren ausschließlich in KFZ. Da verblödet man langsam. Aber ich hab grad in meinem Lehrbuch geschaut und nix drüber gefunden. Kann sein daß das einige VR so versichern, halte ich aber für unwahrscheinlich, da das Risiko ja im Beitrag mit berücksichtigt ist.