Hallo,
ein Nachbar (Versicherungsvertreter) möchte uns gerne eine Unfallversicherung verkaufen und hat uns einen Prospekt gegeben, in dem viele schlimme Sachen stehen, die einem im Alltag so passieren können.
In meinem Kollegenkreis hat fast niemand eine U.versicherung, machen die das alle falsch oder ist die Versicherung eher überflüssig. Eine BUZ haben wir zum Beispiel schon.
Wenn eine U.versicherung doch sinnvoll sein sollte, worauf sollte man dann achten? Unser Angebot beinhaltet 50000 Euro Invaliditätszahlung inkl 500% Progression, 15 Euro Krankentagegeld, 10000 Euro Todesfallsumme, sowie je 5000 Euro für kosmetische OPs bzw. Bergungskosten für rund 12 Euro monatlich bei 5 jähriger Vertagsdauer.
Vielen Dank für Tipps aller Art,
Gruß
Marc
Hallo Marc,
für manche Fälle kann eine Unfallversicherung durchaus sinnvoll sein. Ich fahre gerne Montainbike und kraxle gelegentlich in den Bergen herum, und kann einen Unfall mit Folgeschäden nicht ganz ausschließen.
Wichtig ist für mich ein gutes Bedingungswerk mit Einschlüssen wie Tierbisse, Insektenstiche bzw. Bisse (z.B. Zecken), Alkoholklausel, Lebensmittelvergiftung etc.
Auf einen Schutz gegen Unfalltod oder Krankenhaustagegeld würde ich verzichten. Zum einen sterben meines Wissens nur 3 % der Menschen in Deutschland an den Folgen eines Unfalls, der Rest stirbt wegen Krankheit oder eines natürlichen Todes.
Also besser eine Risikolebensversicherung mit Todesfallschutz über die 100 % abschießen, dann ist die Trefferwahrscheinlichkeit höher 
Krankenhaustagegeld ist vielleicht im Einzelfall ganz nett, ich spare mir aber lieber den Beitrag und lege ihn irgendwo sinnvoll an. Dann habe ich für den Notfall auch ein paar Cent über.
5 Jahresverträge finde ich nicht so toll, aber ich vermute dann bekommst Du 10 % Rabatt auf den Beitrag. Ein Makler könnte Dir vermutlich den gleichen Versicherungsschutz (oder besser) für den gleichen Beitrag mit 1 Jahresvertrag anbieten. Deshalb würde ich noch ein paar Angebote einholen, dann ist es auch für Dich einfacher die verschiedenen Bedingungen und Einschlüsse zu vergleichen.
Gruß, Micha
Hallo Marc,
In meinem Kollegenkreis hat fast niemand eine U.versicherung,
machen die das alle falsch oder ist die Versicherung eher
überflüssig. Eine BUZ haben wir zum Beispiel schon.
Erst BUZ, und dann UV, ist schon erst mal richtig.
Warum UV zusätzlich?
Gerade als „Kopf-Arbeiter“ sind viele Situationen vorstellbar, bei denen man (erheblich) körperlich beeinträchtigt ist, aber nicht BU.
Wenn eine U.versicherung doch sinnvoll sein sollte, worauf
sollte man dann achten? Unser Angebot beinhaltet 50000 Euro
Invaliditätszahlung inkl 500% Progression, 15 Euro
Krankentagegeld, 10000 Euro Todesfallsumme, sowie je 5000 Euro
für kosmetische OPs bzw. Bergungskosten für rund 12 Euro
monatlich bei 5 jähriger Vertagsdauer.
KH-Tagegeld rausnehmen - und wenn möglich die Todesfallsumme (die 10.000 sind aber bei einigen Tarifen/Gesellschaften Mindestsumme).
Simpler Grund: Wenn man bißchen mit den Todesfall- und Tagesgeld-Summen etc. rumspielen kann, sieht man, daß man z. B. für den „Unfall-Tod-Beitragsanteil“ den gleichen Versicherungsbetrag in einer Risiko-LV bekommmt. Und dort ist dann der Tod aus Krankheitsgründen inklusive, und nicht nur der Unfall-Tod abgesichert.
Insgesamt kommt mir das Angebot etwas zu teuer vor.
Bei Unfallversicherungen bestehen laut Finanztest Beitragsunterschiede bis zu 400%.
Eine (etws abgespeckte) UV mit
50000 Euro Invaliditätszahlung inkl 500% Progression, 10000 Euro Todesfallsumme, sowie je 5000 Euro für kosmetische OPs bzw. Bergungskosten + 1-Jahresvertrag + TOP-Bedingungungen
sollte für weniger als die Hälfte möglich sein.
Ist halt die Frage, wie wichtig Euch Euer Vertreter ist.
Gruesse,
Ralf
Hallo Marc,
eine ordentliche BUZ ist der Grundstein, diese leistet eine monatliche Rente bis zum vereinbarten Zeitpunkt (60-65 LJ) und hört dann auf… Die Unfallversicherung leistet unter anderem einen Einmalbetrag (umbauten Haus, Wohnung, entsprechende Autoumbauten, etc.) und man kann eine monatliche lebenslange Rente mit einschließen. Ob 1 oder 5 Jahre ist MM nicht entscheident. Wichtig ist, das du bei Neuerungen auch deinen Vertrag den verbesserten Tarifen anpassen kannst. Trotzdem würde ich schon ein Vergleichangebot einhohlen (Leistungs und Progressionsvergleich). Das kann dir jeder gute Versicherungsfuzzi machen. Wenn Kinder vorhanden sind, dann empfehle ich den Einschluß eine Kinderinvaliditätszusatzversicherung (leistet bei Kinder auch bei Krankheit und ist ähnlich wie eure BUZ).
Wenn du den Sinn hinter einer UV erkennen willst, schau dir die Leistungen der BG an (wenn du Arbeitnehmer bist):
http://www.hvbg.de/d/pages/versich/index.html
Bei privaten Unfällen gibt es garnichts!! Dann kommt nur die EU Rente zum tragen.
Kurz gesagt UV ist und bleibt ein wichtiges Thema der persönlichen Absicherung.
Von was ich nicht begeistert bin, ist die Unfall mit Beitragsrückgewähr. Ist mir persönlich zu unflexibel. Wurde aber hier nicht gefragt.
So und nun viel Spaß bei deiner Wahl.
Gruß
Martin
auch mein Senf dazu…
Hallo Marc,
zu den klugen Worten meiner Vorgänger.
Lass den ganzen Schnickschnack weg und erhöhe die simme auf 100.000 und 500 oder gar 1000 % Progression.
Denn nicht die kleine Unfälle sind das unangenehme, sondern die großen!
Wenn der kleine Finger fehlt, bekommst Du gerade mal 10 % der Grundversicherungssumme. Ist auch richtig so. Denn das ist ein… na, sagen wir mal kosmetischen Problem.
Doch wenn Du Vollinvalide bist (Blind, Querschn. gel., beide Arme weg…) dann brauchst Du richtig dick Kohle. Denn Nächstenliebe muss bezahlt werden, die gibt´s nicht kostenlos.
Die anderen leistungen bekommst du sicher bei anderen Gesellschaften günstiger und besser.
Ein Tipp: nimm die Baden-Badener: preiswert und gut.
Grüße
Raimund
Hallo Micha,
5 Jahresverträge finde ich nicht so toll, aber ich vermute
dann bekommst Du 10 % Rabatt auf den Beitrag. Ein Makler
könnte Dir vermutlich den gleichen Versicherungsschutz (oder
besser) für den gleichen Beitrag mit 1 Jahresvertrag anbieten.
Du unterschätzt die Leistungsfähigkeit des Maklers.
Ich will nicht unken… aber 12 * 12 = 144 Euro p.a.
50000 Euro Invaliditätszahlung (500% Progression)
15 Euro Krankentagegeld
10000 Euro Todesfallsumme
sowie je 5000 Euro für kosmetische OPs bzw. Bergungskosten
sagen wir mal Tod kostet 5 Euro p.a. (netto) und Bergungskosten sind bei guten Verträgen mit 10.000 ebenso versichert wie Kosmetische OP und noch nen bisschen Kurleistungen. Beitragsfrei.
Wenn ich jetzt 144 - 16 % Steuer großzügiger Weise rechne, sind das ca. 124 Euro - 5 Euro für den Tod = 120 Euro
bei 50.000 kostet das Teil 2,4%o … also ehrlich gesagt… das find ich schon fast Wucher 
Gruß
Marco
PS: Und da ist der Rabatt noch nicht berücksichtigt 
Hallo Marc,
der Dir angebotene Versicherungsschutz ist mit Sicherheit viel zu teuer, es sei denn in dem Vertrag sind Leistungen enthalten, die hier wahrscheinlich noch keiner kennt.
Eine Progression von über 350% halte ich für blödsinnig und gefährlich. Wenn man sich die gängigen Progressionsstufen anschaut, gibt es bei den höheren Stufen in der Regel enorme Unterschiede in der Versicherungsleistung, wenn man z.B. statt 89% zu 90% Invalide wäre und statt 89.000 Euro bei 89% Invalidität 180.000 Euro bei 90% Inv. bekommt, obwohl der Geldbedarf doch fast identisch ist. Der Versicherer würde im Schadenfall alles daran setzen Dich unter die 90% zu drücken.
Du darfst auch nicht davon ausgehen, dass Du nach Statistik verunfallst, sondern alle schweren Unfälle sollten wenn, dann auch vernünftig abgedeckt sein.
Erhöhe also besser die Invaliditätsgrundsumme!
Gruß
Ralf
Ich kann Dir gerne mal einen Vergleich zumailen.
ein Nachbar (Versicherungsvertreter) möchte uns gerne eine
Unfallversicherung verkaufen und hat uns einen Prospekt
gegeben, in dem viele schlimme Sachen stehen, die einem im
Alltag so passieren können.
In meinem Kollegenkreis hat fast niemand eine U.versicherung,
machen die das alle falsch oder ist die Versicherung eher
überflüssig. Eine BUZ haben wir zum Beispiel schon.
Wenn eine U.versicherung doch sinnvoll sein sollte, worauf
sollte man dann achten? Unser Angebot beinhaltet 50000 Euro
Invaliditätszahlung inkl 500% Progression, 15 Euro
Krankentagegeld, 10000 Euro Todesfallsumme, sowie je 5000 Euro
für kosmetische OPs bzw. Bergungskosten für rund 12 Euro
monatlich bei 5 jähriger Vertagsdauer.
Vielen Dank für Tipps aller Art,
Gruß
Marc