Unfallvs. mit Beitragsrückgewähr

Hi!

Jemand hat eine Unfallversicherung mit Beitragsrückgewähr (z.b. UPR von der A.) und die Möglichkeit die Versicherung in eine Kapitalversicherung umzuwandeln.

Ist das Vor- oder Nachteilhaft? Wird bei solchen Produkten überhaupt viel angespart? Soll angeblich beitragsfrei weiterlaufen (Bis zur Rente? Alter der Person: w: 35, m: 49). Angenommen da sind jetzt ein paar hundert (oder tausend?) Euro Guthaben, vermehrt sich das wirklich noch enorm?

Läuft glaube ich seit ´92 mit monatlichen Beiträgen von roundabout 50,- € für drei Familienmitglieder.

Danke im Vorraus
und
Grüße

Oliver

Hi,
was du vermutlich meinst, ist die beitragsfreie Kapitalversicherung. Ist zwar dann nix versichert, aber egal.

Nachdem jetzt 11 Jahre eingezahlt sind und ab dem 12. Jahr Auszahlungen steuerfrei sind, lohnt es sich sicherlich allemal dieses Jahr so oder so noch durchzuhalten. Es fehlen allerdings von dir ein paar Angaben, z.b. Höhe der beitragsfreien Kapitalversicherung und der Rückkaufswert in der vergleichenden Betrachtung.

Ganz ganz ganz grob kannst du sagen, dass rund 4/5 des Beitrags überhaupt nur in den Sparanteil kommen, der Rest geht für das Unfallrisiko und diverse Kosten drauf. Insgesamt betrachtet gibt es bessere Formen ein Kapital anzusparen, aber das wäre ein Thema vor 11 Jahren gewesen…

Gruß
Andreas

Hi!

Jemand hat eine Unfallversicherung mit Beitragsrückgewähr
(z.b. UPR von der A.) und die Möglichkeit die Versicherung in
eine Kapitalversicherung umzuwandeln.

Ist das Vor- oder Nachteilhaft? Wird bei solchen Produkten
überhaupt viel angespart? Soll angeblich beitragsfrei
weiterlaufen (Bis zur Rente? Alter der Person: w: 35, m: 49).
Angenommen da sind jetzt ein paar hundert (oder tausend?) Euro
Guthaben, vermehrt sich das wirklich noch enorm?

Läuft glaube ich seit ´92 mit monatlichen Beiträgen von
roundabout 50,- ? für drei Familienmitglieder.

Danke im Vorraus
und
Grüße

Oliver

Hi,
was du vermutlich meinst, ist die beitragsfreie
Kapitalversicherung. Ist zwar dann nix versichert, aber egal.

genau diese.

Nachdem jetzt 11 Jahre eingezahlt sind und ab dem 12. Jahr
Auszahlungen steuerfrei sind, lohnt es sich sicherlich allemal
dieses Jahr so oder so noch durchzuhalten. Es fehlen
allerdings von dir ein paar Angaben, z.b. Höhe der
beitragsfreien Kapitalversicherung und der Rückkaufswert in
der vergleichenden Betrachtung.

habe ich nicht, müsste man halt anfragen.

Kannst du mir das näher erklären? Angenommen es sind jetzt 6.600 € an Beiträgen eingezahlt und da ist ein Guthaben von summe X (was schätzt du wieviel angespart sein könnte wenn 80% vom Beitrag angespart werden?), liegt das Kapital dann da rum und wird ein wenig verzinst? Glaube kaum das Beitragsfrei weiterlaufen bedeutet, dass die Gesellschaft dort weiterhin 50 Steine jeden Monat einzahlt, oder habe ich da einen Denkfehler?

Also beitragsfrei stellen und Geld nach einem Jahr rausziehen!?

Ganz ganz ganz grob kannst du sagen, dass rund 4/5 des
Beitrags überhaupt nur in den Sparanteil kommen, der Rest geht
für das Unfallrisiko und diverse Kosten drauf.

Insgesamt

betrachtet gibt es bessere Formen ein Kapital anzusparen, aber
das wäre ein Thema vor 11 Jahren gewesen…

ist richtig. Deswegen denken die Personen darüber nach dieses Geld (also die 50 € mtl.) in einen Sparplan oder Rente einzuzahlen. Was ist besser bei der „kurzen“ Laufzeit von 16 bzw. 30 Jahren?

Hallo Oliver,

ruf bei der All… an und frag nach folgenden Werten, die Dir auch schriftlich mitgeteilt werden sollten:

  1. Höhe des augenblicklichen Rückkaufswertes. Den steuerpflichtigen Anteil kann man eventuell über einen Freistellungsauftrag eleminieren.

  2. Höhe der Versicherungssummen, wenn Vertrag ruht.

  3. Höhe der hochgerechneten Ablaufleistungen, also zum Vertragsende.

Meines Erachtens sind solche Verträge Betrug am Kunden, weil hier Vorteile vorgegaukelt werden, die überhaupt nicht existent sind. Die alten UPR-Verträge wurden meistens von Gesellschaften angeboten, die bereits bei einer Risiko-UV recht hohe Beiträge verlangten und gepaart mit einem zusätzlichen Sparanteil war dies der Renditerenner schlechthin, aber nur für die Gesellschaften. Die diesen Altverträgen zugrunde liegenden Bedingungen sind meist schlecht und die Versicherungssummen gehen total am Bedarf vorbei.

Für weitere Fragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Gruß
Ralf

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo noch mal,

liegt das Kapital dann da rum

und wird ein wenig verzinst?

So ziemlich genau das bedeutet beitragsfreie Kapitalversicherung.

Also beitragsfrei stellen und Geld nach einem Jahr
rausziehen!?

Damit hast du das Geld wenigstens steuerfrei, da 12 Jahre vergangen sind.

ist richtig. Deswegen denken die Personen darüber nach dieses
Geld (also die 50 ? mtl.) in einen Sparplan oder Rente
einzuzahlen. Was ist besser bei der „kurzen“ Laufzeit von 16
bzw. 30 Jahren?

Hm, also die Frage nach den geschätzten Werten wäre so ein Blick in die Kristallkugel, erfrage doch einfach die Dinge bei der Gesellschaft. Für die Entscheidungsfindung wäre auch hilfreich, wie hoch die (voraussichtliche!) Ablaufleistung beim regulären Vertragsablauf ist.

Dann kannst du rechnen: Kohle jetzt (bzw. in einem Jahr) plus weitere Ansparung in einem anderen Vertrag (Sparplan oder Rente) im Vergleich zur voraussichtlichen Ablaufleistung.

Das sollte dann deine Entscheidung sein. Zu berücksichtigen ist fairerweise auch ein vergleichbarer Unfallversicherungsschutz.

Viele Grüße
Andreas