Unfreie Briefe

Hallo alle!

Angenommen, ein Verein erhält laufend Briefe, welche zu Werbezwecken versandt werden. Das Dumme daran: Die Briefe sind nie frankiert. Das heißt, der Verein (Empfänger) muss stets die Protokosten und das zusätzliche „Strafporto“ begleichen.

Leider ist der Absender nicht ersichtlich, sonst könnte man die Briefe gleich zurückschicken.

Können die anfallenden Kosten vom Versender eingefordert werden??? Danke für Eure Antworten!

Viele Grüße
Florian

Hi Florian,

niemand zwingt den Verein, unzureichend frankierte Post anzunehmen. „Annahme verweigert“ heißt das Zauberwort - soll sich doch die Post darum kümmern.

Gruß Ralf

niemand zwingt den Verein, unzureichend frankierte Post
anzunehmen. „Annahme verweigert“ heißt das Zauberwort - soll
sich doch die Post darum kümmern.

Hallo Ralf!

Das „Zauberwort“ kenne ich schon. Was aber, wenn jemand den Breif annimmt, der dieses Wort nicht kennt und deshalb einfach das Strafporto bezahlt?

Viele Grüße
Florian

Moin, Florian,

Was aber, wenn jemand (…) einfach
das Strafporto bezahlt?

unter Lehrgeld verbuchen. Einen Fehlschuss hat jeder frei.

Gruß Ralf

leicht ot Re: Unfreie Briefe

Hallo alle!

Angenommen, ein Verein erhält laufend Briefe, welche zu
Werbezwecken versandt werden.

Leider ist der Absender nicht ersichtlich, sonst könnte man
die Briefe gleich zurückschicken.

Wie jetzt: Da wird für etwas geworben und der Absender soll nicht erkenntlich sein??? Kann doch eigentlich nur der sein, der da beworben wird, und wenn der seine Leistung/Ware an den Mann bringen will, dann wird er doch wohl erreichbar sein. Oder habe ich da jetzt etwas ganz falsch verstanden?

Gruß vom Wiz

Hallo Wiz

nur zum deutlicheren Verständnis, weil ich so etwas auch habe :
Der Umschlag enthält keinen Absender. Im Inhalt ist der schon
angegeben, den darf der Empfänger aber erst nach Zahlung des Portos/
Nachportos öffnen
Gruss vom
Ratlosen

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Schön, dass es doch einer versteht…so ist es!

Das „Zauberwort“ kenne ich schon. Was aber, wenn jemand den
Breif annimmt, der dieses Wort nicht kennt und deshalb einfach
das Strafporto bezahlt?

Warum tut derjenige das und dazu noch „laufend“ ? Natürlich kann man für einen Euro zwanzig einen Anwalt bemühen. Aber wenn man es doch einfacher haben kann …

Hallo,
ianal.
Mir würde da einfallen, dass der Absender (der ja innerhalb des Briefes erkennbar ist) eine Abmahnung eines Rechtsanwaltes incl. Unterlassungserklärung und eine Rechnung über die Anwaltskosten und das Porto + Strafporto erhalten könnte.
Gruß
loderunner

Schön, dass es doch einer versteht…so ist es!

Hi ,
das macht aber das Problem nicht leichter verständlich.

  1. der Brief kommt unfrankiert --> Annahme verweigert -->
    kein Schaden (man kann der Person, die das immer annimmt,
    beibringen, dass sie „nein, danke“ sagt)
  2. der Brief kommt unfrankiert --> wird angenommen -->
    öffnen und man hat den Absender.

Ich verstehe das Problem immer noch nicht.

Gruß
Elke

Hi Elke,

Ich verstehe das Problem immer noch nicht.

Wenns auf Dauer passiert, dann verstehe ich das auch nicht. IMHO gehts wohl um die Rückerstattung des Strafportos.

Mal abseits der juristischen Bewertung:
Wobei ich auch nicht verstehe, warum ein Werbebrief so abgeschickt wird. Das ist doch Marketing-Suizid, wenn der Beworbene noch Porto zahlen darf.

mfg Ulrich