Kann mir jemand erklären, wie sich ein zu hoher Prolaktinspiegelauf die Fruchtbarkeit auswirkt? Kann das zu Gelbkörperschwäche führen? Wird der Prolaktinspiegel bei einem Hormontest mit gemessen? Wie kann man das Prolaktin senken? Aufklärung wäre toll, ich habe davon gelesen, es aber nicht richtig verstanden, meine Symptome (kein Eisprung, Periode immer zwei Tage zu früh, Follikelreifungsstörung)könnten aber darauf zurückzuführen sein… Danke Ihnen!
ein zu hoher Prolaktinspiegel unterdrückt den Eisprung, weil die Ausschüttung von LH und FSH (die zum Eisprung gebraucht werden) gehemmt wird.
Prolaktin wird u.a. vermehrt durch Stress, Non-REM-Schlaf und Unterzucker ausgeschüttet, auch z.B. eine Schilddrüsenunterfunktion kann ursächlich sein.
Ja, auch eine Gelbkörperschwäche kann dabei vorkommen.
Zu Beginn steht bei unerfülltem Kinderwunsch u.a. ein ausführlicher Hormontest -bei dem der Prolaktinspiegel selbstverständlich mitbestimmt wird.
Es kommt darauf an was sonst noch „schiefläuft“ im Körper, darauf wird dann die -evtl. hormonelle- Therapie abgestimmt.
Die aufgezählten Symptome
kein Eisprung, Periode immer zwei Tage zu früh,
Follikelreifungsstörung
finde ich jetzt aber nicht ausschließlich speziell bei einer Prolaktinspiegelstörung zutreffend!
*Woher wissen Sie dass kein Eisprung stattfindet?
*Woher wissen Sie von einer Follikelreifungsstörung?
–> das kann man ja nur mit einem Zyklusmonitoring/häufigem Ultraschall feststellen.
----> Was sagt denn der behandelnde Arzt dazu?!
Periode immer zwei Tage zu früh
Was meinen Sie damit?
In wiefern zu früh?
Zyklen sind doch unterschiedlich lang bzw. kurz!
Eine Frau hat einen 21 Tage Zyklus, die andere einen 19 Tage Zyklus, wieder andere 28 oder 26 Tage und einige auch 30 Tage oder sogar mehr…
hallo,
hoher prolaktinspiegel (hormon zur stimulierung der milchsekretion )kann u.a. durch eine schilddrüsenfunktionsstörung (im unteren normbereich oder unterfunktion )oder durch vermehrte zellen in der hirnanhangsdrüse verursacht werden.dieser erhöhte p.-spiegel kann zur follikelreifungsstörung und somit zu unfruchtbarkeit führen.insgesamt gut zu therapieren.gruß
Ein erhöhtes Prolaktin kann die Eizellreifung stören und wird bei der Abklärung einer solchen mitbestimmt. Therapie mit Prolaktinhemmern, zB Bromocriptin und ähnlichem.
Dr Walter Brinker