meines erachtens geht es da nicht um elegant oder nicht, sondern in erster linie um die bedeutung.
das wort „prüfung“ bezeichnet eine situation, während sich das verb „prüfen“ und das groß geschriebene verbalnomen einen vorgang bezeichnet. eine „bearbeitung“ in für mich in erster linie das ergebnis eines vorganges, während der vorgang eben wieder mit dem verb bzw. dem verbalnomen bezeichnet wird.
ein dokument kann sich nicht wirklich in einer prüfungssituation befinden, aber sehr wohl dem vorgang des prüfens unterliegen. ich hoffe, das beantwortet deine frage.
Leider beantwortet es meine Frage nicht. Möglicherweise waren die Beispiele blöd gewählt. Es geht mir aber generell einfach darum, welche Form besser klingt. Egal, um welches Verbalnomen (schönes Wort!) es jetzt genau geht.
Gruß
Mio
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Leider beantwortet es meine Frage nicht. Möglicherweise waren
die Beispiele blöd gewählt. Es geht mir aber generell einfach
darum, welche Form besser klingt. Egal, um welches Verbalnomen
(schönes Wort!) es jetzt genau geht.
Das liegt im Ohr des Hörers. Wenn Dein Chef von zwei Möglichkeiten die eine schöner findet und beide korrekt sind, dann benutzt Du eben die, die er sich ausgesucht hat.
… den Satz : „Die Benutzung von Verben, wenn Du bei der Formulierung eines Satzes im Zweifelsfall die Wahl hast, ist von Vorteil.“, schreibe ich dann so:„Wenn man einen Satz formuliert und zweifelt daran welchen man wählen soll, so ist es vorteilhaft Verben zu benutzen.“
Zugegeben, das Beispiel ist an den Haaren herbeigezogen, aber es verdeutlicht was ich meine: Verben, Adjektive und Adverbien machen den Text lebendiger und authentischer.
‚Ich grüße Dich freundlich‘ ()
Alexander Berresheim
was Alexander hier drunter gesagt hat, kann ich nur unterstreichen. Der -ung-Stil
gilt in unserer Branche als Substantiv-Stil und ist verpönt. In der Tat wird er
bevorzugt von Ämtern und offiziellen Verlautbarungen: „Drittes Gesetz zur
Änderung der Veröffentlichung von Verlautbarungen bei Änderung der Witterung“
oder so …