Ungenutzter Garten - wie sinnvoll nutzen?

Hallo,

wir haben einen ungenutzten Garten(Eigentum) ca. 2300qm groß und von uns 160km entfernt.
Verpachten kommt nicht in Frage.
Wir suchen eine sinnvolle Nutzung mit wenig Pflegeaufwand.
Seit Jahren liegt er brach und wir fahren im Sommerhalbjahr monatlich hin und mähen einmal das Unkraut ab, damit es nicht überhand nimmt.

Uns ist bisjetzt nicht nützliches oder sinnvolles eingefallen.

Wer kann helfen?

Danke im Voraus!

Gruß
Jörg

Hi, also das hängt natürlich davon ab wie viel Pflege investiertwerden soll,
Obstbäume sind ja nicht so viel Arbeit pflanzen und zeitweise schneiden,
allerdings macht die Obsternte und Verwertung dann wieder richtig Arbeit.
Und muß im Herbst praktisch wöchentlich besucht werden.

Ansonsten einen Brennholzwald anlegen um dann in 15-20 Jahren falls schlechte Zeiten kommen,
2 Jahre duch den Winter zu kommen, sozusagen als Lebendbrennstofflager.

von Erdäpfeln bis Gemüse würde ich bei der Entfernung abraten.

Ol

Stachelbeeren und Himbeeren (Brombeeren auch??) sollten noch funktionieren. Die wachsen auch wild ohne viel tun zu müssen.
Mein Opa hatte früher 2 riesen Sträucher, an denen hat er nie was gemacht. Die wuchsen natürlich wild, aber die Beeren waren super süss und wunderbar :smile:

Gruss
Jasmin

Ein Stück Wildnis
Hallo!

Seit Jahren liegt er brach und wir fahren im Sommerhalbjahr
monatlich hin und mähen einmal das Unkraut ab, damit es nicht
überhand nimmt.

Warum? Lasst es wachsen.

Ein Paar Obstbäume, Wildobststräucher, Beeren, die könnt Ihr beernten, müsst es aber nicht.

Ein Totholzhaufen für den Igel, Steine für Eidechsen, Nistkästen, etc.

Kommt natürlich auf die Umgebung an, aber so ein eigenes Biotop in seiner Entwicklung zu beobachten, kann doch ganz spannend sein.

Zu romantisch?

Dann würde ich zu Kartoffeln raten, aber in Handarbeit ist das 'ne Menge Arbeit, aber da könntet Ihr mit 1mal monatlicher Pflege hinkommen.

Grüsse
kernig

Hallo Jörg,

wir haben einen ungenutzten Garten(Eigentum) ca. 2300qm groß
und von uns 160km entfernt.
Verpachten kommt nicht in Frage.

warum nicht?
wenn Ihr den Garten nicht als Garten nützen könnt, ist er nur ein Klotz am Bein

Wir suchen eine sinnvolle Nutzung mit wenig Pflegeaufwand.
Seit Jahren liegt er brach und wir fahren im Sommerhalbjahr
monatlich hin und mähen einmal das Unkraut ab, damit es nicht
überhand nimmt.

noch weniger Pflegeaufwand ist kaum denkbar.
Höchstens als Wald, aber selbst ein Jungwald braucht einige Jahre, bis er von sich selbst funktioniert

Uns ist bisjetzt nicht nützliches oder sinnvolles eingefallen.

kommt darauf an, wo der Garten genau liegt
Mitten in einer Ortschaft ist etwas anderes als in der freien Feldflur

werde doch bitte etwas konreter.
Es ist auch ein Unterschied, ob das Gelände flach ist , Hanglage, ob der Boden schwer oder leicht ist.

Außerdem, jedwede Nutzform eines Gartens kostet zuallererst einmal Geld.

Wer kann helfen?

  • Obst- und Gartenbauverein
  • Kleintierverein
  • Bienenzüchter
  • Gartenbautechniker/Gartenbauarchitekt
  • der Makler

je nachdem, wieviel Fremdnutzung Ihr eben zulassen würdet. Denn es muss Euch klar sein, wenn Ihr etwas ändern wollt, kostet es deutlich mehr Arbeit als die 1 x Mähen pro Monat.

viele Grüße
Geli

liegt da
Hi,

Verpachten kommt nicht in Frage.

Liegt da irgendetwas oder -jemand verbuddelt, von dem niemand etwas wissen sollte?

Anders lässt sich dieser kategorische Ausschluss eigentlich nicht erklären.

nachdenklich
Ray

Danke für Eure Antworten!
Verpachten geht nicht, weil dieser Garten an einem Haus liegt und dort noch eine ältere Verwandte wohnt und die möchte nicht, daß fremde Leute über Ihren Bereich laufen.
Sonst hätten wir auch schon an Verpachtung an einen Schäfer gedacht.
Der Garten ist an einem Dorfrand und von allen Seiten zu, entweder von anderen Gärten oder eine Weide mit Pferden.
Ich dachte auch schon an Obstbäume, weil dort nur die meiste Arbeit zur Ernte anfällt.
Darunter das Unkraut kurz halten geht genau wie jetzt, aber dann nicht mehr so häufig.
Beerensträucher kenne ich auch von meinen Großeltern, deswegen möchte ich damit nicht groß anfangen. Ein paar Büsche ok, aber mehr nicht.

Ich hatte auch mal an Tannen gedacht als Weihnachtsbäume etc. gedacht(ein Nachbar hat auch ca. 20 Bäumchen immer stehen), aber das soll nicht gut für den Boden sein und ggf. genehmigungspflichtig.Oder?

Ein Biotop scheidet wegen den Nachbarn aus, weil das Unkraut ja nicht an unserem Zaun halt macht und die Nachbargärten wird noch angebaut und gepflegt.

Es wäre sonst ja auch zu einfach!! :wink:)

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Nee, ich habe keine Leichen im Keller bzw. im Garten. :wink:)

Warum habe ich unten erklärt.

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HAllo schon mal selbst an Viecher gedacht, also wenns nicht der Schäfer sein soll, dann evtl 3-4 eigene Schafe oder Ziegen, die sich als Rasenmäher betätigen oder Laufenten oder ähnliches. Die verwandte Wiesen- Nachbarin kann dann ein Auge drauf haben, ob was mit den Tieren ist und euch telefonisch Bericht erstatten, aber hat ansonsten nur ein Bisschen Leben vor der Nase, falls ihr das nicht zuviel ist. Es gibt sonst sicher noch leisere Tiere, Kaninchen Buddeln sich aber zu NAchbars durch, aber irgendwie sowas.
Gruß Susanne

an den Pferdebesitzer verpachten
Hallo,

man könnte doch

und dort noch eine ältere Verwandte wohnt und die möchte
nicht, daß fremde Leute über Ihren Bereich laufen.

und

Der Garten ist an einem Dorfrand und von allen Seiten zu,
entweder von anderen Gärten oder eine Weide mit Pferden.

hübsch verbinden und an den Pferdebesitzer verpachten (Interesse seinerseits vorausgesetzt).

Viel Erfolg,
mΔx

Klar.
Viehzeug hatte die ältere Bekannte selber früher, aber jetzt wird Ihr die Arbeit zuviel. Deswegen haben wir ja den Garten.
Sie hat sich genug gequält und hat genug an Haus und Hausgarten zutun.
Für eigene Viecher wohnen wir zuweit weg und sind zu selten dort.
Es würde alles an Ihr hängen bleiben.

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Hallo,
jetzt hab ich was was wirklich nur zum ernten arbeit macht.
http://www.vitroplant.at/hazelnut.html

Ol

Hallo,
jetzt hab ich was was wirklich nur zum ernten arbeit macht.
http://www.vitroplant.at/hazelnut.html

Ol

hallo offline, hast du auch einen Garten?
Die Trüffel-Plantage ist verlockend!

Aber sehr arbeitsintensiv, schon bis alle im Boden oder gepflanzt sind, besonders das Unkraut fernhalten in den ersten Jahren. Die Trüffel muss man dann ja finden, ohne mit dem Buschmesser, statt Trüffelhund, durch die Gegend zu irren.
Ich habe auch über 2000qm Land, mit Beeren, Obstbäumen und Gemüse dazu vom Schafbauer 3 Schafe. Wohne ganz nahe und arbeite 2-3mal in der Woche. Am wenigsten Arbeit machen die Schafe, aber nützen mir am meisten!
Sie tragen keine Glocken, so ist der Nachbarschaft auch geholfen.

Trüffel wären gut!
Aber ohne Pflege kein Ertrag!

Mit einigen Auflagen in Pacht geben, wäre das möglich?
Wünsch für euch eine gute Lösung
und grüsse

Orva

hallo offline, hast du auch einen Garten?
Die Trüffel-Plantage ist verlockend!

Hi,

Ja Garten hab ich, aber hauptsächlich Tomaten, Paprika, und verschiedene Pilze,
Trüffel hab ich wegen der „suche“ noch nicht, da ich momentan keinen Hund will.
aber anbauen könnte ich ja schon einmal beginnen.
ich denke die Pflege ist nicht schwer, und der Boden ist leicht mit Kalk , Brennesseljauche und falls
notwendig mit etwas Holzasche soweit aufbereitet.
Viel mehr Pflege ist da ja nicht.

OL

Verpachten geht nicht, weil dieser Garten an einem Haus liegt
und dort noch eine ältere Verwandte wohnt und die möchte
nicht, daß fremde Leute über Ihren Bereich laufen.
Sonst hätten wir auch schon an Verpachtung an einen Schäfer
gedacht.
Der Garten ist an einem Dorfrand und von allen Seiten zu,
entweder von anderen Gärten oder eine Weide mit Pferden.
Ich dachte auch schon an Obstbäume, weil dort nur die meiste
Arbeit zur Ernte anfällt.

wie wärs, wenn ihr den garten ab und an von den benachbarten pferden abgrasen lasst?
oder ihr fragt mal bei den angrenzenden grundstückseigentümern nach, ob die interesse an einer mitbenutzung eures gartens haben? einen kleinen teil der ernte könnten die ja bei euren alten dame als „miete“ abliefern.

Es sind nur 3 Pferde und dafür ist seine eigene Weide ausreichend.
Die beiden anderen Nachbarn bewirtschaften Ihre Gärten für den Eigenbedarf, auch ohne größere Maschinen. Da haben Sie leider keinen Bedarf unseren mitzumachen.
Aber sonst prima Idee!

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Klar.
Viehzeug hatte die ältere Bekannte selber früher, aber jetzt
wird Ihr die Arbeit zuviel.

Drum dachte ich ja an Graskauer, die also lediglich ein bisschen wild sich an der Wiese laben und sie schaut nur ab und an aus dem Fenster ob noch alle da sind, um euch ggf. zu benachrichtigen, wenn eines der Tiere weg, verletzt oder sonst was ist, so in der Art.

Deswegen haben wir ja den Garten.

Und was sollt ihr damit??? ich meine wegen weit weg und so…

Für eigene Viecher wohnen wir zuweit weg und sind zu selten
dort.

Und für einen Garten nicht? Der macht mindestens genausoviel Arbeit, wobei die Viecher sich eher selbst kümmern können, eine Pflanze kann nicht mal eben dahingehen, wo es mehr an Nährstoffen gibt.

Wenn das so ist, würde ich das Land verpachten, dann muss sie sich aber auch mal mit Besuchen vom Untermieter einverstanden erklären, denn Ihr könnt mit einem Garten genausowenig anfangen wie mit einer Weide.

Wenn du kaum Arbeit willst, dann mach ne Terasse draus mit Grillplatz. Aber auch da wird schwierig wegen weit weg.

Gruß Susanne