Markleugast, Oberfranken
da gibt es eine schöne Pension mit Blick auf deren Anwesen zu Guttenbergs.
Dort einfach im Gasthof sitzen und verlauten lassen, der Freiherr hätte evtl. eine winzige Zeile abgeschrieben…
Es werden sich lebhafte Diskussionen in bayrischer Urgemütlichkeit ergeben.
Hamburg Billstedt
Mit ner Kutte von den Bandidos! Spassfaktor garantiert!
Entweder ist die Jacke weg, oder du liegst im BUK Boberg - von dort sagenhafter Ausblick auf die Boberger Dünen mit See im Hintergrund
Frankfurt-Gutleutviertel
Geh in die Pommes-Bude in der Mainzer Landstrasse und lass verlauten, dass das Kosovo unabtrennbarer Teil des mächtigen Serbiens ist.
Der Slivovic wird in Stömen fliessen… je nachdem, wer gerade das ist. Komm auf jeden Fall mit dem Auto und park da - es ist da mindestens jeder 2. Laden ein Gebrauchtwagenhändler, und dein Auto wird verkauft sein, wenn du gegessen hast. Vergiss den KFZ-Brief nicht, ohne den gibt es weniger. Schlüssel kannst du behalten, das regeln die so…
Flörsheim/Hessen
hier kommt der Planespotter auf seine Kosten - genau über Försheim werden die Fahrwerke der Flugzeuge ausgefahren, und man hört das echt, obwohl die Flieger bestimmt noch mindestens 100m hoch sind!
Beim Nachtflugverbot von 24-06.00 Uhr ist es ein wenig langweilig, weil da nur ca alle 5 Minuten Flugzeuge mit Ausnahmegenehmigung landen, aber dann zur Peak-Zeit bis ca 08.00 geht es im 30-Sekunden Takt auf die Parallelbahnen… Geniess das unbedingt schnell - die neue Landebahn wird bald in Betrieb genommen, und dann wird Flörsheim einer der Verlierer sein.
Bacherach/Rhein
landschaftlich kaum zu toppen, hier kommen Eisenbahnfreunde zum Zuge! ( feines Wortspiel, Kiecher )
Rechtsrheinisch die Güterzüge, linksrheinisch überwiegend Personenverkehr. Nach kurzer Eingewöhnungszeit bist du in der Lage nachts senkrecht im Bett sitzend abzuschätzen, wieviele Waggons so ein Zug hat. Das tief eingeschnittene Rheintal „transportiert“ diese Klänge ähnlich einem Konzertsaal die Symphonie!
Berlin
ich fahr nun schon wirklich lange nach Berlin und bin immer wieder darüber fasziniert, wie es Bewohnern möglich ist, so eine grosse Schnauze zu haben, wenn man in so einem hässlichen leblosen Kuhkaff lebt…
Zu den guten Zeiten vor 1990 war Berlin akzeptabel was besonderes und interessant, aber von der Geschichte allein sollte man nicht leben…
Immerhin werden unsere Nachfahren Berlin vielleicht in eine Reihe von Städten stellen, wie Rungholt, Pompeji, Atlantis - untergegangen aus verschiedenen Gründen… was wird es bei Berlin sein? Spannend…
Du siehst also: Gelegenheiten gibt es immer mehrere…
man darf antworten, ist aber nicht dazu verpflicht
Bitte fragt mich jetzt nicht nach meinen Vorlieben
Stimmt. Diese Nachfrage ist für eine qualifizierte Antwort
auch völlig belanglos.
Das ist sie auch, wie man an der obigen Antwort von Jens sehen kann.
Es geht hier nämlich nicht um meine Wünsche, sondern um ungewöhnliche Ideen.
Wenn man nichts beizutragen hat, ist man aber nicht verpflichtet, zu antworten!
Markleugast, Oberfranken
da gibt es eine schöne Pension mit Blick auf deren Anwesen zu
Guttenbergs.
Dort einfach im Gasthof sitzen und verlauten lassen, der
Freiherr hätte evtl. eine winzige Zeile abgeschrieben…
Es werden sich lebhafte Diskussionen in bayrischer
Urgemütlichkeit ergeben.
tssss, einen fränkischen Ureinwohner (und gar einen oberfränkischen) mit bayrischer Gemütlichkeit „zu würzen“. Falls Du mal Abenteuer benötigst, brauchst das blos mal in einem x-beliebigen fränkischen Dorf verlauten lassen.
Gruß
von der mittelfränkischen Ingrid
mit oberfränkischen Vorfahren
Zieht einfach los.
Von jetzt auf eben.
Unmittelbar nach Lesen dieses Textes
Computer ausschalten
vor die Haustür treten
los gehts
Nichts packen (keine Klamotten, ausser jenen, welche Du gerade um Deinen Astralkörper geschlungen hast, keine Zahnbürste, kein Mobiltelefon - wenn es nicht gerade in Deiner Hosentasche steckt, nichts, gar nichts sonst)
Kein Geld mitnehmen (zumindest nicht mehr, als sich gerade am Körper befindet)
Das wird ein echtes Abenteuer.
Viel Spass
und lass mal hören was draus geworden ist.
Also mein Favourit ist ja immer noch:
Rucksack packen und loslaufen. Von einem zum anderen Ort nach Wahl. Verwandte besuchen, ans Meer, über die Berge.
Mit Zelt und ziemlich autark.
Rechne so 20-30km pro Tag.
Du wirst Deutschland aus einer Perspektive kennenlernen, die Dir sonst sicher verborgen bleibt: Kleine Dörfer, in denen Dich die Leute spontan zum Schlachtfest einladen, einsame Wälder, in denen Du tagelang keinem Menschen begegnest, echte Wirtshäuser, grauenhafte Gewerbegebiete , wunderschöne Landschaften.
Analoges gilt für Radtouren.
Grüße
kernig
*ist mal von Regensburg nach Heilbronn gelaufen und von Florenz nach Siena*
ich werfe mal noch die diversen Festivals in den Raum.
Es wird gecampt (meistens inklusive in der Eintrittskarte) und man kann getrost jegliche Zivilisation vergessen - Duschen, fließend Wasser, TV wer braucht das schon…
Nach einer Woche freust du dich dann, wenn du wieder in dein trautes Heim mit fließend Wasser zurück kommst.
Da kann man eine Woche lang Bäume pflanzen oder andere nötige Arbeiten im Bergwald verrichten. (Trittsicherheit und feste Bergschuhe sind Vorraussetzung!) Wenn man nicht ganz so trittsicher ist: Es gibt auch einige Projekte im Flachland, z.B. in Norddeutschland.
Ich habe das zweimal gemacht, mir hat es gefallen, und man zahlt nur die Anreise und den Mitgliedsbeitrag. Einmal war ich in Sonthofen im Allgäu, da haben wir auf einer Almhütte gewohnt, in der früher, als es noch keine Autos gab, die Waldarbeiter untergebracht waren. Es gab dort eine Gasbeleuchtung, die wirklich erst auf den zweiten Blick von elektrischem Licht zu unterscheiden war. Warmes Wasser gab es, wenn man den Boiler mit Holz angeheizt hat. Strom gab es keinen - war aber auch egal, damals hatte ich noch kein Handy.
Beim zweiten Mal war ich in Malans in der Schweiz. Dort haben wir in der „Zivilschutzanlage“, d.h. im Bunker gewohnt. Das fand ich auch sehr interessant, wenn es auch etwas unheimlich war, diese ca. 50 cm dicke Stahlbetontür zu sehen. Und natürlich ist so ein Bunker fensterlos. Dafür hat man aber elektrisches Licht und warmes Wasser. Und der Bunker liegt in der Ortsmitte, so dass man nach Feierabend noch mal schnell zum nächsten Laden springen und sich Schweizer Schokolade kaufen kann.
Die Verpflegung ist beim Bergwaldprojekt inklusive. Sie war damals bei beiden Projekten vegetarisch (ich glaube, das ist generell so), aber wirklich gut.
Mir hat es Spaß gemacht, vielleicht macht es euch auch Spaß. Und es spricht ja nichts dagegen, noch ein Wochenende in einem „richtigen“ Hotel in der Schweiz anzuhängen.