Ungewollt schwanger

Eine Bekannte (22) von mir ist ungewollt im 5. Monat schwanger. Sie kann sich gar nicht mit ihrer Situation anfreunden, denkt am liebsten gar nicht an das Kind und alles was da auf sie zukommt.
Weiß jemand wo man „Gleichgesinnte“ findet? Sie fühlt sich umgeben von lauter glücklichen, werdenden Müttern. Deshalb will sie auch zu keiner Geburtsvorbereitung o.ä.
Wer weiß Rat?

Gruß,
Elke

Hierfür kann Deine Freundin sich z.B. an den ASD, dem Allgemeinen Sozialen Dienst des örtlichen Jugendamtes wenden ( mit 22 kann sie das noch ), ProFamilia ist auch eine Möglichkeit. Hier wird ihr versucht zuhelfen,mit der Situation klarzukommen und diese zu meistern; sei es finanziell oder moralisch. In vielen Fällen helfen auch kirchliche Beratungsstellen.

Von den Sozialbetreuern solcher Einrichtungen wird sie über einen längerne Zeitraum betreut, bei Ämtergängen begleitet etc.etc.
Sollte es um den schlimmsten Fall ( Adoptionsfreigabe ) gehen, sollte sie sich unbedingt direkt an das Jugendamt richten.

Gruss
Outsider

wenn ich mich nicht gar irre, dann gibt es auf der web-Seite der http://www.hausfrauenseite.de auch Chats u.a. zu dem Thema. Schau mal rein und gehe den links nach.

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mir ist nicht so ganz klar, warum man mit 22 im 5. monat ungewollt schwanger sein kann. will sie das kind vielleicht doch?

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hallo,
ich glaube das jede Frau, die sogenannt ungewollt schwanger wurde und dieses verdrängt, unterbewußt scghon gerne ein kind möchte, sich aber diesen „ungehörigen“ wunsch nicht eingestehen will/kann.
währe interessant zu wissen, wie der miterzeuger des kindes zu mutter und nachwuchs steht. mit 22 sollte mann und frau auch eigentlich wissen, wenns nicht erwünscht ist, wie man kein kind in die welt setzt.
vielleicht hat sie ja probleme damit weil, die familie und der mann dagegen sind und schiebt es darum weit von sich.

helfen kann man wohl nur, in dem man ihr eine hile ist. mal zuhören, mal fragen wieß´s ihr geht, mal da sein…
schwangersein alleine ist die hölle…

jede unterstützung die ihr zuteil wird, hilft ihr bestimmt zu sehen, ich bin nicht alleine, da sind menschen, die mir helfen und denen es wichtig ist, wie ich mich fühle.
vielleicht braucht sie die bestätigung, das die freunde sie nicht fallen lassen, wenn nun nachwuchs kommt—

gruß

sonja

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mir ist nicht so ganz klar, warum man mit
22 im 5. monat ungewollt schwanger sein
kann. will sie das kind vielleicht doch?

Was ist daran so unklar? Sie hat mal die Pille vergessen und sich gegen eine Abtreibung entschieden. Aber damit stellen sie Vorfreude und Muttergefühle noch lang nicht von allein ein.

Elke

hallo,
ich glaube das jede Frau, die sogenannt
ungewollt schwanger wurde und dieses
verdrängt, unterbewußt scghon gerne ein
kind möchte, sich aber diesen
„ungehörigen“ wunsch nicht eingestehen
will/kann.

Das ist eine ziemliche Behauptung. Sie hat es nicht unbewusst darauf angelegt. Die Pille zu vergessen ist leichtfertig, aber den Wunsch nach einem Kind hatte sie mit Sicherheit nicht.

währe interessant zu wissen, wie der
miterzeuger des kindes zu mutter und
nachwuchs steht.

Der Vater ist 26, Student, und liegt momentan mit schweren Kopfverletzungen auf der Intensivstation (Unfall). Niemand weiß, ob er jemals wieder gesund wird. Keine große Unterstützung…

vielleicht hat sie ja probleme damit
weil, die familie und der mann dagegen
sind und schiebt es darum weit von sich.

Die sind nicht dagegen, aber auch nicht dafür. Das Kind wird kommen. Aber sie muss ihr Studium wohl abbrechen und noch einige andere Träume begraben.

helfen kann man wohl nur, in dem man ihr
eine hile ist. mal zuhören, mal fragen
wieß´s ihr geht, mal da sein…
schwangersein alleine ist die hölle…

Nun, ich höre ihr zu. Aber zum konkreten Helfen wohne ich zu weit entfernt. Ich empfand meine eigene Schwangerschaft nicht als die Hölle.

jede unterstützung die ihr zuteil wird,
hilft ihr bestimmt zu sehen, ich bin
nicht alleine, da sind menschen, die mir
helfen und denen es wichtig ist, wie ich
mich fühle.
vielleicht braucht sie die bestätigung,
das die freunde sie nicht fallen lassen,
wenn nun nachwuchs kommt—

Die Freunde fehlen ihr aber und ich kanns wie gesagt nicht sein, außer am Telefon.

Ich hatte offengestanden gehofft hier jemanden zu treffen, der in einer ähnlichen Situation steckt.

Gruß,
Elke

Das ist eine ziemliche Behauptung. Sie
hat es nicht unbewusst darauf angelegt.
Die Pille zu vergessen ist leichtfertig,
aber den Wunsch nach einem Kind hatte sie
mit Sicherheit nicht.

nun ja, mag sein, aber wenn sie das kind nun partout nicht wollte, hätte sie doch (nict als vorwurf gemeint) vor dem 3. monat was machen können.
ausserdem glaube ich, das alle frauen, die kein kind wollen eben alles tun, damit es nicht passieren kann…
stellt sich nun die frage, warum viele, die wirklich kein kind wollen, das hinbekommen, und andere nicht…

Der Vater ist 26, Student, und liegt
momentan mit schweren Kopfverletzungen
auf der Intensivstation (Unfall). Niemand
weiß, ob er jemals wieder gesund wird.
Keine große Unterstützung…

verzwickte lage…

:smiley:ie sind nicht dagegen, aber auch nicht

dafür. Das Kind wird kommen. Aber sie
muss ihr Studium wohl abbrechen und noch
einige andere Träume begraben.

also würde ich mal behaupten mögen, doch dagegen, denn sonst würden die doch ihre tochter in die arme nehmen und ihr behilflich sein. nichts tun ist doch irgendwie auch eine stellungnahme.

:Nun, ich höre ihr zu. Aber zum konkreten

Helfen wohne ich zu weit entfernt. Ich
empfand meine eigene Schwangerschaft
nicht als die Hölle.

stellt sich dann die frage, wie alt du warst und ob du unterstützende hände hattest.
ich war in der lage, wie genannte frau. jung,(18j) alleine und ohne hilfe und freunde, und dann können all die zweifel und ängste zur hölle werden. in der schwangerschaft mit den emotionellen bergen und tälern ist das dann echt nicht nur die zeit der freude und sich vorbereitens…
wer irgendwen hat, der für ihn da ist, geht den weg ganz anders.
letztendlich ist es egal, wer da ist, hauptsache es gibt wen…

:smiley:ie Freunde fehlen ihr aber und ich kanns

wie gesagt nicht sein, außer am Telefon.

tja, also alleine, alleine mit den ungewissheiten ob der partner gesund wird, ob sie das alles schafft und was werden soll.
echt hart.

Ich hatte offengestanden gehofft hier
jemanden zu treffen, der in einer
ähnlichen Situation steckt.

im zweifelsfalle könnte sie in ein mutterkindheim gehen, dann kann sie ihre ausbildung/studium weiternachen, hat kompetente unterstützung und die gewissheit, das sie nie alleine dastehen wird.
ist auch nicht schlecht und man hat sogar die freiheit, sich mit anderen müttern auszutauschen und mal am abend noch fortzugehen.
zumindest wenn sie das kind behalten möchte, sollte sie vielleicht überlegen, ob das nicht eine gute möglichkeit ist, um ein stück ihrer eigenen träume noch verwirklichen zu können.

schade währe es, wenn sie nur wegen der ANDEREN das kind behält und damit nicht klarkommt und das kind darunter leiden müsste, weil sie ihm die schuld an ihrer misere gibt…
lieben heißt eben auch manchmal, ein kind wegzugeben, bevor man nicht damit zurecht kommt-

hoffe das alles gut gehen wird, für mutter und kind…

gruß

sonja

gruß

sonja

Gruß,
Elke

Was ist daran so unklar? Sie hat mal die
Pille vergessen und sich gegen eine
Abtreibung entschieden. Aber damit
stellen sie Vorfreude und Muttergefühle
noch lang nicht von allein ein.

nein, ist klar. aber eine entscheidung gegen die abtreibung ist eine entscheidung für’s kind. sonja hat ja schon alles darüber gesagt. kann es denn sein, dass sie das kind noch wollte, als ihr freund noch gesund war und ihre welt mit dem unfall(?) ihres freundes erst zusammenbrach? gut, im fünften monat hat man keine andere wahl mehr, das kind wird sie wohl kriegen müssen. aber trotzdem muss sie doch nicht alle pläne und träume wegen des kindes aufgeben. es gibt mehr adoptionswillige als
adoptionskinder. wenn sie ihr kind nicht adoptieren lassen will, weil sie es doch irgendwann mal haben will, gibt es für den übergang pflegeeltern. ich bin in meinen ersten jahren auch bei „pflegeeltern“ aufgewachsen, meine eltern (damals schon geschieden) hatten regelmässig kontakt zu mir, ich hatte immer ein gutes verhältnis zu ihnen.
es gibt keinen grund, warum deine freundin das studium aufgeben muss, so wie sonja schreibt, gibt es kinderkrippen, dort sind die babies gut untergebracht. sie kann doch in den ersten monaten ein urlaubssemester machen.

vorfreude auf’s kind hat deine freundin mit ihren problemen mit sicherheit nicht, kann ich mir vorstellen. muttergefühle kamen bei mir auch erst, als das kind auf meinem bauch lag.

aber ich verstehe nicht ganz, warum du im internet frauen für sie suchst, die in einer ähnlichen lage sind. sinnvoller wäre es doch, in der stadt deiner freundin oder an der uni zu recherchieren. dort gibt es mit ziemlicher wahrscheinlichkeit mehr frauen, die in einer ähnlichen situation sind und sich gegenseitig helfen können.

so long,
dana

Hallo Elke,

ich habe mir jetzt hier die ganzen Beiträge durchgelesen und bin auf ziemlich viel Unverständnis gestossen, was mich eigentlich ziemlich traurig macht. Ich hatte doch gehofft, daß man in der heutigen Zeit, zumal in einem Forum wie diesem hier, dem Muttersein/-werden etwas anders gegenüber steht…;-((

Natürlich kann man was gegen eine Schwangerschaft unternehmen und natürlich ist es ziemlich unverantwortlich, leichtsinnig damit umzugehen, aber nun, da es ja schon mal passiert ist, nützen Angriffe und Lamentieren auch nichts mehr.

Und ich kann auch gut verstehen, daß sich Deine Freundin gegen eine Abtreibung entschieden hat und trotzdem keine Muttergefühle aufkommen wollen. Das ist kein Widerspruch!

Ich glaube, Deine Freundin braucht wirklich etwas Unterstützung, damit ihr klar wird, daß mit einem Kind NICHT alles zuende ist, daß es als Alleinerziehende vielleicht etwas schwieriger wird, aber - mit ein bißchen (naja, vielleicht auch etwas mehr:wink:) )Organisation und dem Willen, die Situation zu meistern - sie ihre Träume nicht aufgeben muß. Und daß ein Kind, im Gegenteil, eine zusätzliche Bereicherung ist !

Ich weiß zwar nicht, wo Deine Freundin wohnt, aber ich denke, in jeder größeren Stadt gibt es auch einen Sitz des VAMV - Verband der alleinerziehenden Mütter und Väter - dort gibt es nicht nur Gesprächsrunden, sondern auf Wunsch auch persönliche und/oder psychologische Beratung. Dort wird sie sicherlich jemanden finden, dem es ähnlich geht.

Ansonsten kann ich - wie bereits weiter oben empfohlen - auch nur die Kirche nennen. Es gibt in den meisten Städten eine kirchliche Einrichtung für Alleinerziehende. Dort arbeiten Psychologen bzw. Psychologinnen und Sozialarbeiter, die ganz bestimmt kein kirchliches Dogma vertreten ! Sowas gibt’s sogar im tiefkatholischen Bayern :wink:)

Ich denke, das wären die zwei wichtigsten Anlaufstellen, bei denen ihr bestimmt geholfen werden kann (die übrigens auch ganz praktisch z.b. bzgl. der Organisation ihres künftigen Lebens tätig werden).

Sollte sie die entsprechenden Adressen nicht finden, kannst Du mir ja nochmal mailen - ich könnte dann versuchen, von hier aus was rauszufinden.

Ich wünsche Deiner Freundin, daß sie jemanden findet, mit dem sie ihre Gefühle an- und aussprechen kann, ohne Angriffe befürchten zu müssen und ohne ein schlechtes Gewissen haben zu müssen ! Und ich wünsche ihr, daß sie die Kraft findet, ihre Situation anzunehmen und zu erkennen, daß es an ihr ist, das Beste daraus zu machen !

Liebe Grüße
Martina

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