Ungewollte e-mails

Hallo liebe Leser/innen.

Ich habe des öfteren e-mails in meinem Eingangskorb von mir völlig unbekannten Leuten.

In der e-mail steht oft gar nichts, es ist aber immer eine Anlage beigefügt.
(Die ich selbstverständlich nicht öffne - Virus?)

Nun habe ich mal zurückgeschrieben und wollte wissen, woher die meine mail - add. haben, habe natürlich keine Antwort erhalten.

Kann man hier rechtlich vorgehen mit der Bitte um Unterlassung oder ähnliches?
Wie ist hier die Rechtslage?

Vielen Dank im voraus.

Gruß …Melanie…

Ja, soetwas ist sehr lästig und nervt auch mich extrem!
Besonders seit meinen Aktivitäten bei EBay hat dies extrem zugenommen.

Nun habe ich mal zurückgeschrieben und wollte wissen, woher
die meine mail - add. haben, habe natürlich keine Antwort
erhalten.

Genau das würde ich nicht tun. Denn nun weiß der Absender, das der Mail Account auch abgefragt wird. Besonders bei den Free Mail Providern gibt es zwischenzeitlich Millionen von Accounts, die nur testweise oder aus sonstigen Gründen angelegt wurden, aber einfach nicht benutzt werden. Ein Antworten auf Spam signalisiert dem Versender: Dieser Account „lebt“ und es macht Sinn Mails an diesen zu senden bzw. mit Spam zu bombardieren.

Kann man hier rechtlich vorgehen mit der Bitte um Unterlassung
oder ähnliches?
Wie ist hier die Rechtslage?

Die Rechtslage ist relativ klar. Dies ist nicht zulässig. Aber solange Du nicht weißt wer der Absender ist, kannst Du wohl wenig ausrichten. Häufig haben die Absender sich auch über Freemail Provider Accounts beschafft, erkennbar an den Endungen wie gmx.de, yahoo.de, freemail.de etc…

Vielen Dank im voraus.

Gruß …Melanie…

Wenn Du eine zuverlässige Methode erfährst, lass es mich wissen.

Gruß

Matthias

(Der Spam stets fluchend in den Papierkorb befördert)

Fast sind wir fertig mit unserer Homepage. Schau mal rein. http://www.spamflam.de

Rechtlich ist es jederzeit möglich, dem Spamer auf die Zehen zu steigen. ABER

  1. Schicke NIEMALS eine illegale email u.ä. zurück. Der Absender freut sich riesig, endlich einen Deppen gefunden zu haben, der antwortet. Den kann er nun niederwalzen, mit dem Schrott.
  2. Bei fast allen anständigen email-accounts gibt es eine Antispamer-Liste. Trage den Deppen da ein.
  3. Bei gmx schickte ich alle spams postwendend an [email protected] mit der Bitte dem spamer auf die Zehen zu steigen. Damit werden besonders ekelhafte Nervensägen komplett für alle Nutzer gesperrt.
  4. Vermeide jedes hotmail-Konto! Pro Woche bekomme ich ein Sonderangebot, das irgendwie mit cum, live-sex-show und ähnlichem zu tun; desweiteren monatlich mindestens ein tolles Angebot, nämlich einen faulen junkbond in China zu kaufen. Reklamationen werden bei hotmail nicht beachtet, nicht beantwortet; vorgegebene emailadressen (speziell für spams) kommen als unzustellbar zurück - wer soll das kapieren!

Da eine Kündigung des hotmailkontos nicht möglich ist, es muß 6 Monate inaktiv sein, habe ich in der letzten Zeit alle emails, die dort eintreffen umgepolt. Nun warte ich die Nachzügler ab und in Kürze schmeiße ich hotmail komplett aus den emailaccounts raus. Hotmail wird dann nicht mehr abgefragt und die spamer bekommen in sechs Monaten die Früchter ihres Fleißes postwendend zurück (behauptet hotmail auf einer versteckten Info-Seite). Des wird a freid!
5. Auf unserer homepage sind diverse Adressen zu Robinsonlisten. Trage Dich ein - hilft wahrscheinlich eh nix, besser als gar nichts.
6. Wenn es den Betrieb trifft, dann - siehe unsere homepage oder wendet Euch an die IHK. Wenn die sich nicht auskennt, dann sollen sie uns schreiben. Mit einer IHK arbeiten wir zusammen, die dann die notwendigen Abmahnungen in die Wege leitet. Wir kennen einige Tips, die ich hier nicht veröffentlichen will, die weiterhelfen.

Anmerkung: Unsere Homepage ist entstanden, weil hier bei w-w-w massiv gemosert wurde und sich zwei Leute fanden, die dagegen nun etwas unternehmen wollen. Innerhalb von wenigen Tagen wurde ein Spamer von uns zu einer 0800-er-„Abuse“-Nummer genötigt. Damit wußten wir, daß unser Ansatz, den Spamern auf die Zehen zu steigen, ein erfolgreicher Weg ist. Von einer staatl. Stelle werden wir mit Informationen unterstützt. Vor einigen Wochen hatte ich sogar die Frechheit unserem Wirtschaftsminister brieflich deutlich die Meinung zu schreiben. Offenbar so deutlich, daß bis heute keine Antwort da ist - vielleicht habe ich zu deutlich gemeckert. Was sich die Berliner denken können, aber nun verrate ich es; eine IHK und eine staatl. Stelle haben eine Kopie des Briefes bekommen und werden selbstverständlich über den Sachstand auf dem Laufenden gehalten.

So, das reicht mit dem Gemecker.

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