Unglaublicher Test

Hallöle,

sagt mir doch bitte mal warum der Test wirklich zu 98 % funktioniert.
Grüße,
Frank

Unglaublicher Test

Man kann die Gedanken beeinflussen. Nachfolgend gibt es ein paar
Rechnungen, die du im Kopf so schnell wie möglich rechnen musst
(nichts aufschreiben). Irgendwann kommt eine Frage, die du auch so
schnell wie möglich beantworten musst. Wenn du alles seriös
gemacht hast, steht Deine Antwort auf die Frage am Schluss.
(Wenn Du nachgeschaut hast, funktioniert der Test nicht mehr…)
Geh es wirklich Punkt für Punkt durch, schau, dass die Rechnungen
richtig sind und gib nicht auf bis zum Schluss. Das ist ausnahmsweise nicht lustig, sondern einfach nur interessant.
Führe den folgenden Test aus. Folge den Instruktionen so rasch als
möglich, schreibe die Antworten nicht nieder, sondern mach alles im Kopf. Du
wirst vom Ergebnis überrascht sein …

Wie viel ist…

15+6 =?

3+56 = ?

89+2 = ?

12+53 = ?

> >

75+26 = ?

25+52 = ?

63+32 = ?

Ganz klar, rechnen ist harte Arbeit, aber das gehört dazu. Komm,
nur noch ein paar mehr…

123+5

SCHNELL! DENK AN EIN WERKZEUG UND AN EINE FARBE!

Blättere weiter bis zum Schluss …

Du hast gerade an einen Hammer und ROT gedacht, richtig?

WAHNSINN, oder?
Wenn das nicht der Fall ist, gehörst du zu den 2% der Menschen,
deren Geist anders denkt. 98% der Leute beantworten diesen Test mit
Hammer und rot. Wenn
du’s nicht glaubst, schick ihn herum…

Also, …

ich hatte zwar rot, aber eine Kneifzange
Besitze eine, deren Kopf schwarz lackiert ist, aber rote Plastegriffstücke hat.

Muß die Assoziation auf einen ROTEN HAMMER zutreffen, den man schon einmal gesehen hat ?
Ich glaube, der Gedanke an Werkzeuge im eigenen Besitz oder der täglichen Arbeit liegen am nächsten.

Aber bitte, mich interessieren auch weitere Antworten.

Gruß Lutz

PS: 2 % einer Gruppe zu sein, kann man so oder so sehen in seiner Bedeutung. Ich sehe es mal so: es heißt ja auch Smiley und nicht Worry.

bei mir kam blau und Hammer raus.
ich habe es natürlich weitergeleitet an meinen Bekannten- und Verwandtenkreis, von denen hatten ca. 80 % und nicht 98 % „rot“ und „Hammer“.
Nur, warum überhaupt?
Gruß,
Frank

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

hm…
Hallo Frank,

also ich hatte Hammer und gelb.

Ich denke also wohl etwas anders… :wink:

Viele Grüße
Merlinchen

*staun* Bei mir stimmt es.

Wie geht das???

Hallo,

ich habe es natürlich weitergeleitet an meinen Bekannten- und
Verwandtenkreis, von denen hatten ca. 80 % und nicht 98 %
„rot“ und „Hammer“.
Nur, warum überhaupt?

weil Rot neben blau wahrscheinlich die Farbe ist an die man auf so eine Frage am meisten antwortet, unabhaengig vom Rechnen.
Hammer ist das einfachste Werkzeug. Das faellt wohl auch den meisten am schnellsten ein.

Ich hatte Rot und Zollstock.

gruss, jima

Hallo an alle!

„Werkzeug“ und „Farbe“ stellen zwei Kategorien in unserem Denken dar. Es gibt verschiedene Theorien über den Aufbau von Kategorien. Eine Theorie besagt z.B., daß Kategorien durch so genannte Prototypen repräsentiert werden. Der Prototyp stellt so etwas wie ein ideales Element der Kategorie dar, das am wahrscheinlichsten genannt wird, wenn nach einem Element der Kategorie gefragt wird.

Wenn man durch andere Denkaufgaben wie Rechenaufgaben beansprucht ist und dann schnell ein Element einer Kategorie nennen soll, dann nennt man mit großer Wahrscheinlichkeit das prototypische Element. Weil die meisten von uns in der gleichen Kultur aufgewachsen sind, nennen die meisten von uns das gleiche.

Werkzeug - Hammer
Farbe - rot

Für die interessierten Leser hänge ich noch ´was aus der Kognitionspsychologie dran.

Grüße,

Oliver Walter

Kategorisierungen

Bei der Wahrnehmung und Informationsverarbeitung werden viele den Menschen erreichende Reize nicht berücksichtigt. Vielmehr werden unter den ankommenden Reizen gezielt diejenigen ausgesucht, die relevant für den Menschen erscheinen. Die Begrenzung der relevanten Informationen geschieht durch:

· Auswahl,
· Rigidität und
· Vereinfachung.

Ein Mittel zur Vereinfachung ist die Kategorisierung , wobei Kategorie meist gleich „Begriff“ gesetzt wird. Eine Kategorie ist eine Zusammenfassung von mindestens zwei unterscheidbaren Objekten, die als gleich behandelt werden. Zweck der Kategorisierung ist nach Rosch (1975) die Ökonomisierung des Denkens, nach Bruner et al. (1956) das Hinausgehen aus der Information und nach Osherson & Smith (1981) die Bildung von komplexen Begriffen (Abstraktion). Die Kategorisierung ist von elementarer Bedeutung für das Denken, da das Leben ohne Begriffe sonst einem Chaos gleichkommt (Smith & Medin, 1981).

Theorien über den Aufbau von Kategorien

Bruner et al. (1956):

Kategorien sind durch die notwendigen und hinreichenden Attribute der Objekte in ihnen festgelegt. Dabei kann man genau festhalten, welche Objekte in welche Kategorien gehören und welche nicht. Es gibt feste Grenzen. Die Kategorien sind allerdings willkürlich festgelegt und hängen von Kultur und Sprache ab. Innerhalb einer Kategorie werden alle Objekte gleich behandelt.

Rosch (1978), Medin (1981):

Nach Untersuchung natürlicher Kategorien wurde Bruners Konzept in Zweifel gezogen, besonders die strenge Abgrenzung zwischen den Kategorien. Vielmehr wird angenommen, daß Objekte mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit in eine Kategorie gehören und daß es ein Gefälle vom typischsten zum untypischsten Objekt in einer Kategorie gibt. Ein Objekt kann demnach nach dem Grad seiner Repräsentativität für die Kategorie eingestuft werden. Dabei wurde das Konzept des Prototypen eingeführt, der einen Mittel- oder Idealwert für die Kategorie darstellt. Die Prototypen werden bei der Kodierung gebildet. Die Grenzen zwischen Kategorien werden als fließend angenommen.

Estes (1986), Hintzman (1986):

Kategorien werden als „Exemplare“ verstanden, der Begriff als Gedächtnisspuren spezifischer Beispiele. Die Prototypenbildung findet während des Abrufs von Informationen aus dem Gedächtnis statt und nicht während der Kodierung. Allerdings ist es schwierig, daß Kategorierungskonzept von Estes und Hintzman von dem von Rosch und Medin abzugrenzen, da Kategorien wieder als Gruppen ähnlicher Objekte definiert sind.

Smith (1988, 1990), Medin & Smith (1981):

Nach dieser Konzeption wird zwischen Prototyp und Kern einer Kategorie unterschieden. Der Prototyp stellt ein typisches Beispiel für die Objekte der Kategorie dar, während der Kern die essentielle Definition umfaßt. So hat die Kategorie „Großmutter“ möglicherweise als Prototypen die eigene Großmutter einer Person mit den Eigenschaften Mutter eines Elternteils und ältere Person. Der Kern beschränkt sich aber auf alle Objekte, die nur Mutter eines Elternteils sind, während das Alter keine Rolle spielt. Der Prototyp sorgt für eine schnelle und grobe Einteilung von Objekten in Kategorien, der Kern dagegen für eine „diagnostische Feinarbeit“ und stellt den essentiellen Teil der Kategorie dar, der sich aus Alltagspsychologie und naiven Theorien entwickelt hat.

Unterschiedliche Arten von Kategorien

natürliche : Sie enthalten alle Objekte, die unabhängig von der Existenz des Menschen sind. Beispiele: Tiere, Pflanzen, Mineralien, Sterne, Elemente.
künstliche : Sie umfassen alle vom Menschen geschaffenen Objekte wie z.B. Haushaltsgegenstände, Geld, Kunstwerke, Fahrzeuge, Waffen.
soziale : Soziale Kategorien enthalten Begriffe zur Einteilung von Menschen und ihrem Verhalten wie z.B. Beruf, Geschlecht, Religion.

Man erkennt an den Beispielen, daß die Unterscheidung von Kategorien schwierig ist: Die Kategorie „Geschlecht“ wurde als soziale Kategorie aufgefaßt. Dennoch ist das Geschlecht von der menschlichen Existenz unabhängig, so daß es auch eine natürliche Kategorie darstellt. „Religion“ ist etwas vom Menschen Geschaffenes, so daß sie auch als künstliche Kategorie gelten kann.

In sozialen Kategorien sind Prototyp und Kern genauso vorhanden wie in den anderen Kategorien. Rothbart & Taylor (1992) sehen die Kerne so angelegt, daß im Prinzip unabhängige Kategorien bei Betrachtung der Kerne als unvereinbar miteinander angesehen werden. Kerne geben den willkürlichen Kategorien ihre Berechtigung im Sinne naiver Theorien. Prototypen entsprechen demnach Stereotypen.

_Gründe für die Einteilung von Objekten in die gleiche Kategorie:

· gemeinsames Auftreten von Objekten,
· funktionelle Gleichheit der Objekte ( Kugelschreiber und Bleistift ) und
· Ursache-Wirkungs-Prinzipien.

Das Konzept des gemeinsamen Merkmals führt zur Kohärenz der Kategorie, wenn es auf Vernunft begründet ist. Aus Sicht von naiven Theorien bestehen Kategorien jedoch auf den angenommenen Zusammenhängen zwischen den Objekten einer Kategorie._

und ich denke offenbar genauso wie du :smile:

Findus

Hallo Oliver,

kann man uns irgendwann so „programmieren“,
dass man nur noch die Worte ‚Coladose‘ und ‚Trinkröhrchen‘ sagen muss und wir töten jemand??
Und in der heutigen Zeit ein Hammer als vielbenutztes Werkzeug?
Gruß,
Frank

Hallo Frank!

kann man uns irgendwann so „programmieren“,
dass man nur noch die Worte ‚Coladose‘ und ‚Trinkröhrchen‘
sagen muss und wir töten jemand??

Unwahrscheinlich. Es soll zwar schon hypnotisierte Mörder gegeben haben, aber ich trau´ den Stories erst, wenn ich einen seriösen Bericht dazu lese.

Gruß,

Oliver Walter

Unwahrscheinlich. Es soll zwar schon hypnotisierte Mörder
gegeben haben, aber ich trau´ den Stories erst, wenn ich einen
seriösen Bericht dazu lese.

Hi Oliver Walter,

ich habe in mehreren Berichten über Hypnose gelesen, daß es dort wie im Traum einen Mechanismus gibt, der den Träumer/Hypnotisierten dann aufweckt, wenn er in eine ihn bedrohende Situation gerät oder etwas zu tun aufgefordert ist, was seinen Idealen und Selbstschutznechanismen widerspricht.

also kurz: Wenn du keine Hemmungen in deiner Gewaltbeherrschung hast, dann könntest du auch u.U. einen hypnotischen Befehl zum Morden befolgen.

gruss
winkel

1 „Gefällt mir“

Ganz klar, rechnen ist harte Arbeit, aber das gehört dazu.
Komm,
nur noch ein paar mehr…

Der Kniff liegt in diesem Satz.

harte Arbeit und die vielen r im Satz programmieren auf Worte die der Assoziationskette angehören:

Farbe fängt also mit r an und harte Arbeit wird immer mit Stemmen oder schlagen verbunden, das dazugehörige werkzeug ist somit auch bereits voreingestellt.

Diesen Jahrmarkttrick gibt in vielen Varianten:

z.B. bei der Schlußfrage: wie alt ist der Busfahrer? ist der Befragte solange abgelenkt und verwirrt worden, daß er vor lauter Zahlen im Kopf vergaß, daß er der Busfahrer ist.

gruss
winkel

777777777777
Hi,

also bei mir gings nicht…aber wahrschinlich nur deshalb, weil mein Sohn im Bett vor sich hingesungen hat " Lassen wirs doch krachen" Weiß der Geier wo er das her hat…

Aber der Trick funktioniert auch so:

Nimm einen Zettel.
Auf die eine Seite schreibst Du:
7
77
777
7777
77777
777777
7777777
77777777
777777777
Auf die andere die Worte „rot“ und „Hammer“
Du legst diesen Zettel jemandem vor und läßt ihn die Zahlen lesen…bis zum Ende, dann setzt Du ihn unter Druck, er müsse sofort, ohne nachzudenken eine Farbe und ein Werkzeug nennen…es wird auch hier nahezu immer rot un Hammer herauskommen…
Rot ist eine Signalfarbe, die primitivste die es gibt…rot ist das Blut und wenn das rausläuft ists schlecht (Gewalt)
Hammer ist ein Urwerkzeug (schlagen von oben nach unten ging schon immer) (Gewalt)
Die 7 gehört zu den aggressivsten Zahlen weil sie so kantig ist…so ist eine derartige Antwort wirklich schon fast vorprogrammiert.

Gruß
Maja

Hi Frank!
Mein Hammer war wie der U-Boot der Beatles: Gelb!! ;o))
Alles Gute von dem 2%???!
Grüße
Helena

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

hi

hatte rohrzange und rot. ist das nun gut oder schlecht für mich ??? :wink:)

grüsse

markus

Hi,

ich gehöre wohl zu den 98% *g*

hatte nämlich auch Hammer und Rot.

Grüße
Swony

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Also, ich gehöre in dem Fall zu den 2%, bei denen es nicht funktioniert hat, denn ich habe nicht an die Farbe rot, sondern an schwarz gedacht (der Hammer stimmte hingegen …)

:wink:
Moni

Schraubenzieher und rot.

Wobei ich aber vom Berufes wegen eher mit dem Schraubenzieher Kontakt habe. Das sollte man bei der Testauswertung berücksichtigen.

Stellst du die Frage einem Bauern aus Laos, wird der vielleicht ein landestypisches Requisit benennen.

Das gleiche dürfte beim Träumen sein: Wir Mitteleuropäer dürften häufiger von Autos träumen, als Mitglieder brasilianischer Indianerstämme, die mitten im Regenwald von Sammeln und Jagen leben.

HM

Das riecht …
… nach einer prinzipiellen Abneigung gegen’s sinnlose Rechnen :wink:

Gruss
Enno

Da gibt es noch die ‚Randgruppe‘ , …

… welche mit rot und Blechbrötchen (Bierdose) antwortet.
Falls das Blechbrötchen näher zur Hand ist als der Hammer.
Soll es wirklich geben :smile:

Wie viel ist…

15+6 =?

3+56 = ?

89+2 = ?

12+53 = ?

> >

75+26 = ?

25+52 = ?

63+32 = ?

Ganz klar, rechnen ist harte Arbeit, aber das gehört dazu.
Komm,
nur noch ein paar mehr…

123+5

SCHNELL! DENK AN EIN WERKZEUG UND AN EINE FARBE!

Blättere weiter bis zum Schluss …

Du hast gerade an einen Hammer und ROT gedacht, richtig?

WAHNSINN, oder?
Wenn das nicht der Fall ist, gehörst du zu den 2% der
Menschen,
deren Geist anders denkt. 98% der Leute beantworten diesen
Test mit
Hammer und rot. Wenn
du’s nicht glaubst, schick ihn herum…