Ungültig wählen (?)

Hallo Experten.

Ich habe vor bei der nächsten Wahl ungültig zu wählen. Was passiert mit der Stimme? Sie wird doch als abgegeben ausgezählt und als „Extra-Partei“ (ungültig) gewählt. Ich unterstütze doch damit keine Extremparteien, wie es beim nichtwählen wäre, oder?!
Vielen Dank schon mal im voraus,

Götz

Hallo Götz,

wie man sowohl im Bundeswahlgesetz wie auch in der Bundeswahlordnung nachlesen kann, hat eine ungültige Stimme auch nicht das geringste Bischen Einfluß auf die Zusammensetzung des Bundestages, da hier eine prozentuale Verteilung nach den abgegebenen gültigen Stimmen vorgenommen wird. Du erreichst mit dieser Methode schlicht überhaupt nichts, außer vieleicht, dass sich wiedermal ein haufen Leute fragen, wie man so dämlich sein kann, nichtmal zwei Kreuze richtig zu setzen. Du nimmst auf jeden Fall mehr Einfluß auf den Wahlausgang, wenn Du deine Stimme einer Partei gibst, die zwar nicht in den Bundestag kommen wird, aber durch den erhaltenen Stimmanteil das Stimmenverhältnis verändert.

Solltest Du das nicht wollen, kannst du am 22. September eigentlich auch zu Hause bleiben.

Gruss
Feanor

Also gültig wählen!

wie man sowohl im Bundeswahlgesetz wie auch in der
Bundeswahlordnung nachlesen kann, hat eine ungültige Stimme
auch nicht das geringste Bischen Einfluß auf die
Zusammensetzung des Bundestages, da hier eine prozentuale
Verteilung nach den abgegebenen gültigen Stimmen vorgenommen
wird. Du erreichst mit dieser Methode schlicht überhaupt
nichts, außer vieleicht, dass sich wiedermal ein haufen Leute
fragen, wie man so dämlich sein kann, nichtmal zwei Kreuze
richtig zu setzen. Du nimmst auf jeden Fall mehr Einfluß auf
den Wahlausgang, wenn Du deine Stimme einer Partei gibst, die
zwar nicht in den Bundestag kommen wird, aber durch den
erhaltenen Stimmanteil das Stimmenverhältnis verändert.

Hallo Feanor,

soweit einleuchtend. Betrachten wir das ganze mal unter dem finanziellen Aspekt. Wie wähle ich möglichst steuergeldsparend?

Wie vermeide ich also, dass die von mir als bravem Demokraten ausgesuchte Partei - die wohlgemerkt nicht für ihre gute Arbeit, sondern ausschliesslich aus demokratischer Notwendigkeit gewählt wird (Pest-Cholera-Prinzip) - nicht umgehend ins Steuersäckel greift, um sich für die eigentlich unverdiente Stimme auch noch einen Batzen Geld abzugreifen?

Manche mögen jetzt einwenden, hier würde wieder von Peanuts gesprochen, und es gäbe wichtigere Dinge als die paar Millionen in den Parteikassen. - Aber mich ärgert es schon genug, das meine aus dieser Zwangslage heraus abgegebene Stimme zwei Minuten nach der ersten Hochrechnung vom erstbesten Parteidemagogen als Beweis der guten Arbeit seiner Partei interpretiert wird. - Da will ich wenigstens was für den Staatshaushalt tun. Wenn´s möglich ist.

Weisst Du mehr? - Bitte keinen Hinweis auf Wahlgesetze und -ordnungen. Die versuche ich zwar täglich zu lesen und zu verstehen, am Ende scheitere ich aber meistens am Satzbau.

Gruss,
Andreas

Hallo Andreas,

Aber mich ärgert es schon genug, das meine aus dieser :Zwangslage heraus abgegebene Stimme zwei Minuten nach der :ersten Hochrechnung vom erstbesten Parteidemagogen als Beweis :der guten Arbeit seiner Partei interpretiert wird.

Das ist so und damit scheinst Du Dich ja auch abgefunden zu haben.

Da will ich wenigstens was für den Staatshaushalt tun.

Jetzt haben wir Deine Priorität. Und damit auch die Methode: Stelle Dir vor, Eddi macht das Rennen. Dann werden Gerhard, Joschka und seine Ministerkollegen zu Beziehern von Übergangsgeld - mei, das kostet!. Aber auch viele politische Beamte, Referats- und Sekretariatsmitarbeiter werden gegen Exemplare mit dem richtigen Parteibuch ausgetauscht und wollen weiter versorgt werden - mei, das kostet! Von daher kommts billiger, wenn man alles läßt, wie es jetzt ist. Dann weiß man vorher, der Gerhard verschleißt 8 Minister pro Wahlperiode, aber das ist nicht so teuer wie der Austausch des ganzen Clubs.

Ich hoffe, Dir eine wertvolle Entscheidungshilfe für Deine beiden Kreuzchen geliefert zu haben.

Gruß
Wolfgang

Faszinierende Logik
Hallo Feanor,

wie man sowohl im Bundeswahlgesetz wie auch in der
Bundeswahlordnung nachlesen kann, hat eine ungültige Stimme
auch nicht das geringste Bischen Einfluß auf die
Zusammensetzung des Bundestages, da hier eine prozentuale
Verteilung nach den abgegebenen gültigen Stimmen vorgenommen
wird. Du erreichst mit dieser Methode schlicht überhaupt
nichts, außer vieleicht, dass sich wiedermal ein haufen Leute
fragen, wie man so dämlich sein kann, nichtmal zwei Kreuze
richtig zu setzen.

Bis hierhin noch klar.

Du nimmst auf jeden Fall mehr Einfluß auf
den Wahlausgang, wenn Du deine Stimme einer Partei gibst, die
zwar nicht in den Bundestag kommen wird, aber durch den
erhaltenen Stimmanteil das Stimmenverhältnis verändert.

Das Verhältnis der Anzahl der Stimmen der Parteien, die letztlich in den Bundestag kommen, ändert sich durch ein solches Verhalten ja wohl kaum und somit auch nicht die Sitzverteilung im Bundestag.

Gruß
L.

Hallo Wolfgang,

Stelle Dir vor, Eddi macht das Rennen. Dann werden Gerhard,
Joschka und seine Ministerkollegen zu Beziehern von
Übergangsgeld - mei, das kostet!. Aber auch viele politische
Beamte, Referats- und Sekretariatsmitarbeiter werden gegen
Exemplare mit dem richtigen Parteibuch ausgetauscht und wollen
weiter versorgt werden - mei, das kostet! Von daher kommts
billiger, wenn man alles läßt, wie es jetzt ist. Dann weiß man
vorher, der Gerhard verschleißt 8 Minister pro Wahlperiode,
aber das ist nicht so teuer wie der Austausch des ganzen
Clubs.

Dem ist wohl so, allerdings sind so ein paar Ministergehälter ein Klacks, verglichen mit dem Schade, die die Sozis gemeinsam mit den Grünen in weiteren vier Jahren wohl noch anrichten werden. :wink:

Ich hoffe, Dir eine wertvolle Entscheidungshilfe für Deine
beiden Kreuzchen geliefert zu haben.

Jetzt aber mal ohne politische Polemik. Am billigsten für den Staat ist es, wenn man gar nicht wählt. Die Gelder werden nämlich soweit ich weiß pro Stimme und nicht pro Prozentpunkt ausbezahlt. Wenn man trotz der Finanz-Maxime doch wählen möchte, dann am besten eine große Partei, denn die ersten soundsoviel Stimmen werden höher bezahlt als die darauf folgenden.

Gruß
L.

Quark (?)
Hallo.

Ja. Ich weiß, dass der Bundestag nach den abgegebenen Stimmen verteilt wird. Ich will aber nicht, dass irgendeiner von denen meine Stimme bekommt. Also Protestwahl. Irgendjemanden wählen finde ich auch nicht so toll. Deshalb ungültig.
Würden das mehr Leute machen, dann würden die Politiker sich bestimmt mehr Gedanken machen, oder?!

Götz

Hallo Lohengrin,

Das Verhältnis der Anzahl der Stimmen der Parteien, die
letztlich in den Bundestag kommen, ändert sich durch ein
solches Verhalten ja wohl kaum und somit auch nicht die
Sitzverteilung im Bundestag.

Da täuscht du dich aber gewaltig.

mach dir mal ne Excel-Tabelle, und beobachte mal die Zahlen der Sitzverteilung im Bezug auf die erreichten %-Punkte.

Nur mal Beispiel:

wenn von hundert Wählern, 5% kleine Parteien wählen, die nicht in den Bundestag kommen und wenn 3% diese Parteien wählen.

Denn die 2% der wahlberechtigten werden nicht berücksichtigt. Es finden nur die abgegebenen UND gültigen Stimmen Berücksichtigung!!!

gruss
winkel

Gruß
L.

Hallo Wolfgang,

Da will ich wenigstens was für den Staatshaushalt tun.
Jetzt haben wir Deine Priorität. Und damit auch die Methode:
Stelle Dir vor, Eddi macht das Rennen. Dann werden Gerhard,
Joschka und seine Ministerkollegen zu Beziehern von
Übergangsgeld - mei, das kostet!. Aber auch viele politische
Beamte, Referats- und Sekretariatsmitarbeiter werden gegen
Exemplare mit dem richtigen Parteibuch ausgetauscht und wollen
weiter versorgt werden - mei, das kostet! Von daher kommts
billiger, wenn man alles läßt, wie es jetzt ist. Dann weiß man
vorher, der Gerhard verschleißt 8 Minister pro Wahlperiode,
aber das ist nicht so teuer wie der Austausch des ganzen
Clubs.

Das heißt: Demokratie kostet Geld!
Und dennoch: Diktaturen sind teurer. Deshalb gehe wählen.

Ich hoffe, Dir eine wertvolle Entscheidungshilfe für Deine
beiden Kreuzchen geliefert zu haben.

Eigentlich habe ich mich schon vorher entschieden.

Gruß
Wolfgang

Gruß Michael

Hallo Winkel,

Da täuscht du dich aber gewaltig.

glaub ich nicht.

mach dir mal ne Excel-Tabelle, und beobachte mal die Zahlen
der Sitzverteilung im Bezug auf die erreichten %-Punkte.

Nicht nötig, kleine, überschaubare Zahlen tuns hier auch…

Nur mal Beispiel:
wenn von hundert Wählern, 5% kleine Parteien wählen, die nicht
in den Bundestag kommen und wenn 3% diese Parteien wählen.
Denn die 2% der wahlberechtigten werden nicht berücksichtigt.
Es finden nur die abgegebenen UND gültigen Stimmen
Berücksichtigung!!!

Na gut. Gehn wir einfach mal von 100 Wahlberechtigten aus:
40 wählen Partei A, 30 Partei B, 25 Partei C, 5 wählen kleine Parteien. Dann bekäme Partei A 40/95 der Sitze, Partei B 30/95 und C 25/95.
Wählen jetzt nur 3 Leute die kleineren Parteien, die anderen 2 bleiben zu Hause, dann erhält Partei A immernoch 40/95 der Sitze etc… Zwar hat die Partei nun statt 40% 40,82% der Stimmen, dafür hat Partei B aber auch statt 30% nun 30,61% und Partei C statt 25% nun 25,5%
Da die Anzahl der Sitze im Bundestag aber festgelegt ist (von Überhangmandaten einmal abgesehen), kommt es nur auf das Verhältnis zwischen den Parteien an, die auch tatsächlich im Bundestag vertreten sind. Und 40/100 zu 30/100 ist nun mal das gleiche wie 40/98 zu 30/98.

gruss
winkel

Gruß
L.

Hallo!

Jetzt aber mal ohne politische Polemik.

Gerne!

Am billigsten für den Staat ist es, wenn man gar nicht wählt.

Nur rein vorsichtshalber: Wahlrecht und seine Ausübung sind zentrale Punkte unserer Demokratie. Die im Zusammenhang mit der Wahl und der Parteienfinanzierung entstehenden Kosten kann man gerne diskutieren. Wer das System aber aus Kostengründen in Frage stellt - und diese Kosten sind wirklich nicht mehr als die berühmten Peanuts - weiß nicht, was er sagt.

Gruß
Wolfgang

Hallo Wolfgang,

…vom erstbesten Parteidemagogen als Beweis
der guten Arbeit seiner Partei interpretiert…

Das ist so und damit scheinst Du Dich ja auch abgefunden zu
haben.

Hast Du das so verstanden? - Ja, eine gewisse Resignation ist dabei, wenn ich mir jetzt (wieder) die gewichtigen Statements der jeweiligen Parteioberen und -unteren am 22. um 18.15 Uhr vorstelle. - Triumphierend die „Sieger“! - Um Erklärungen nicht verlegen die „Verlierer“, die eigentlich gar keine Verlierer sind, weil … laber rhabarber. - Alles schon tausend Mal gehört.

Von daher kommts
billiger, wenn man alles läßt, wie es jetzt ist. Dann weiß man
vorher, der Gerhard verschleißt 8 Minister pro Wahlperiode,
aber das ist nicht so teuer wie der Austausch des ganzen
Clubs.

Pragmatisch denken, Särge schenken! - Gefällt mir :wink: Warum haben wir Deppen den Dicken in 98 nicht einfach weitermachen lassen?

Die Sache möchte ich dann auch gleich mal kostenbewusst weiterspinnen:
Am 22.09. darf ich zusätzlich - via Volksabstimmung - meine Meinung über die Verlängerung der Landtagsperiode in Hessen kund tun. Ziel ist es, eine einmal gewählte hessische Regierung fünf statt nur noch vier Jahre lang Unfug treiben zu lassen. - Ja bitte sofort, wenn´s denn dem Landeswohl und -vermögen dient!

So gesehen liegt der nächste Schritt auf der Hand:
Die Verlängerung aller Legislaturperioden auf Bundes- bis Kommunalebene auf wenigstens 100 Jahre!

Die Fans der dabei jeweils ins Hintertreffen geratenen Oppositionsparteien mögen von dieser ungewöhnlichen Idee wenig halten. Aber uns beiden geht es schliesslich nur um höhere (Geld-)Werte, und deshalb sollte dieser Vorschlag jeden steuerzahlenden Demokraten zum Nachdenken anregen. - In jeden Fall gewinnt die neudeutsche Vokabel Jahrhundertkatastrophe eine völlig neue Bedeutung!

Ich hoffe, Dir eine wertvolle Entscheidungshilfe für Deine
beiden Kreuzchen geliefert zu haben.

Hast Du.

Gruss,
Andreas

Hallo Götz !

Ich machs wie du. Allein die Äusserungen unseres BK zur irakkrise disqualifizieren ihn. die versprechungen zur flutkatastrophe sind schlicht heiße luft.
bei den schwarzen gibts ähnliches.
ich wähle nicht.
auch das ist eine willenskundgebung. und nicht die schlechteste in einer pluralistischen gesellschaft
rewe

Hallo Götz,
dass glaube ich leider nicht.
Die Jungs denken eher die Leute sind zu faul.

Warum eigentlich nicht eine Position mit dem klaren Namen „Keine dieser Parteien“.
Die Stimmen die darauf entfallen währen dann zwar nur zu Analysezwecken aber die Parteien könnten nichts auf die Faulheit
der Bürger schieben.

Gruss Bert

Hallo,
das Problem dabei ist, dass Du nicht eindeutig deine Meinung zeigst.
Jeder kann sagen Du warst zu faul um zu wählen oder hattest was besseres zu tun u.s.w.

Unsere Politiker reden sich doch immer raus, oder?

Gruss Bert

Hallo!

Am billigsten für den Staat ist es, wenn man gar nicht wählt.

Nur rein vorsichtshalber: Wahlrecht und seine Ausübung sind
zentrale Punkte unserer Demokratie. Die im Zusammenhang mit
der Wahl und der Parteienfinanzierung entstehenden Kosten kann
man gerne diskutieren. Wer das System aber aus Kostengründen
in Frage stellt - und diese Kosten sind wirklich nicht mehr
als die berühmten Peanuts - weiß nicht, was er sagt.

Ganz meine Meinung. Ich bezog mich lediglich auf Feanors Frage.

Gruß
L.

und wenn’s so währe ?
… dann haben auch wieder unsere politiker versagt ! sie haben es nicht geschafft mich zu motivieren zur wahl zu gehen.
und ich bleibe dabei - wer nichtz hingeht setzt auich ein zeichen - nämlich - ich mag euch alle nicht ! bessert euch !
was unseren politikern fehlt sind echte visionen. wo wollen wir mit deutschland in 5 jahren stehen ?
fragt sich jeder unternehmer (für seinen betrieb)
nur das klingelschild wechseln ist der anfang vom untergang. und auch geänderte öffnungszeiten sind keine innovation die uns weiterbringen.
rewe

Warum eigentlich nicht eine Position mit dem klaren Namen
„Keine dieser Parteien“.
Die Stimmen die darauf entfallen währen dann zwar nur zu
Analysezwecken aber die Parteien könnten nichts auf die
Faulheit der Bürger schieben.

Hallo Bert,

an dieser Stelle sollten wir die weitere Steuergeldvernichtung wirklich einstellen. Bitte keine neuen Analysen, die von hochdotierten Beamten erstellt und danach von hochwichtigen Politikern kommentiert werden („Der politische Gegner ist Schuld an der Politikverdrossenheit der Wähler und an der sinkenden Wahlbeteiligung.“) Ruckzuck haben wir anschliessend eine weitere überflüssige Kommission am Hals, die auch wieder finanziert werden will und diesen Quark dann jahrelang breit tritt.

Die von Dir vorgeschlagene Stimmzettelposition „Keine dieser Parteien“ ist übrigens (und war schon immer) vorhanden. Mehrfach sogar. Sie ist nur anders beschriftet, z.B. mit „Tierschutzpartei“, „Partei bibeltreuer Christen“ oder „Die Grauen“. Kannst Du, um den etablierten Parteien richtig eins auszuwischen und krass die Meinung zu sagen, unbekümmert ankreuzen. Nutzt nichts, schadet aber auch nichts.

Gruss,
Andreas

können oder wollen:

  1. Kurs in Staatsbürgerkunde
  2. Beantragen, daß wieder das Listenwahlrecht eingeführt wird.
    Dann hat man diese Qual der Wahl nicht!

gruss
winkel

Lösung?
Hi!

Je mehr ich mir die Äußerungen unserer Politiker anhöre, desto mehr bin ich der Überzeugung, dass es an der Zeit ist, selbst parteipolitisch tätig zu werden!

Dauernd diese saudummen Argumente wie:

Arbeitszeitverkürzung schafft Arbeitsplätze (das Gegenteil ist doch der Fall)

Das Ladenschlussgesetz muss bleiben, schließlich kann der Bürger seinen Euro nur einmal ausgeben (weshalb keine neuen Arbeitsplätze geschaffen werden) und die armen Beschäftigten… (Aargh! Was ist mit den Beschäftigten in Gaststätten, Kinos, Freizeitparks, etc.? Scheinbar gibt es doch genug Leute, die am Wochenende arbeiten würden )

Scheinselbständigkeit und Schwarzarbeit (gibt es irgendein anderes Land, indem es jemandem so schwer gemacht wird, sich zu verselbständigen?)

Das Problem ist nur: Es gibt keine Partei, die sich trauen würde, mal die Wahrheit zu sagen! Denn dann würde sie ja nicht gewählt (Schlagworte reichen hier nicht aus - da muss schon versucht werden, etwas ökonomisches Grundwissen zu vermitteln)!

Mein Fazit: Ich werde am 22. wählen (auch eine Partei), weil ich dort das kleinere Übel sehe. Außerdem sehe ich den ein oder anderen vernünftigen Ansatz in der ein oder anderen Idee erkenne…

Aber vernünftiger wäre vermutlich, sich mehr als nur durch Wahl zu engagieren…

Grüße
Guido