Mein Vati hatte vor seinem Ableben 3 Monate eine russiche Lebensgefährtin, die in verschiedenen Kreisen schon als Erbschleicher bekannt ist. Zu Lebzeiten waren mir die Gerüchte egal, denn so materiell wollte ich nicht denken und eine Nutte hätte er auch bezahlen müssen und er wurde geliebt als er von dieser Welt ging und das war die Hauptsache. Nun wollte er ihr auch was zukommen lassen für ihre Bemühungen, als er 4 Wochen im Krankenhaus lag und zwar sein Auto einen Dacia Logan und 5000 Euro, wo ich ihm dann doch die Meinung sagte, dass das unrealistisch und unfair gegenüber anderen Familienmitgliedern sei.Ich habe ihm wegen der Form ein pc-geschriebenes Testament gegeben mit der Bitte es zu überdenken und alles mit der Hand abzuschreiben, da es sonst ungültig sei. Dafür gab ich ihm drei linierte Blätter mit, falls er sich verschreiben würde. Seinen Willen hat er auch seinem Bruder und besten Freund erzählt auch das mit dem Auto.
Als er gestorben war, stellten wir fest, dass er das Testament nur unterschrieben hatte und es deshalb ungültig sei. Vor lauter Trauer und Schlafmangel drückte ich der Freundin ein Tag nach seinem Tod den KFZ-Brief in die Hand und sagte nur er wollte es so. Am nächsten Morgen nach gründlicher Überlegung und auf Rat vieler anderer Personen, sprach ich sie darauf an, dass ich das mit dem Auto doch anders regeln möchte, denn sein eigentlicher Wunsch war, dass sie Auto fährt um Arbeit zu finden und so bot ich ihr 3000 Euro an und sagte, damit würden wir ihr ein Auto kaufen, aber es müsste ja nicht dieses sein, was noch ca. 6000Euro Restwert hat. Außerdem erzählte mir seine Versicherungsfrau, dass sie ihr das Auto vom Harzt-Amt eh wegnehmen und sie sich kleines kaufen muss und den Rest zum Leben nehmen muss. Das wollte sie nicht und es wäre sein Wille und das müsste ich als Tochter doch verstehen. Nach gerichtlichem Erbschein bin ich Alleinerbin und nun eigentlich auch Eigentümer des Autos, da sie es nicht rausrückte und auch nach Gesprächen mit der Rechtspflegerin von Gericht keine Einsicht sah, war ich auf der Polizei Anzeige erstatten wegen Unterschlagung und ließ das Fahrzeug über den Anwalt abschleppen, damit sie es nicht weiter verkauft. Nun geht alles über Anwälte und jetzt behauptet sie es geschenkt bekommen zu haben im Krankenhaus von meinem Vater und weil sie es die ganze Zeit gefahren hat, macht mir mein Anwalt wenig Hoffnung, weil es dafür wohl nicht mal ne Schenkungsurkunde braucht, aber allein die Tatsache, dass es doch im ungültigen Testament steht, beweist doch schon, das es gar kein Geschenk gewesen sein kann. Ich weiß nicht an wen ich mich noch wenden kann und bin völlig fertig, wie das vor dem Gesetz vertretbar sein soll und was ich nun tun kann, denn wenn wir klage einreichen, kann es wohl bis Juni dauern und sie kann trotzdem Recht bekommen und hat auch keine Kosten, weil sie als Hartzempfänger alles gestellt bekommt und ich als Arbeitnehmer leider noch keine Rechtschutz habe und zu Anwalts- und Abschleppdienst- auch noch KFZ-Standgebühren und Gerichtskosten an der Backe habe, aber mein Stolz sagt mir irgendwie gib nicht auf, wenn er das Dilemma vom Himmel sehen würde, wüßte er wo er sich hingebracht hat.
Mich irritiert, daß Sie, obwohl Sie einen Anwalt betraut haben, die Frage stellen. Denn dieses Problem hängt hauptsächlich von den der Beweisfrage ab, die der Anwalt sicher besser mit Ihnen regeln kann, als per Web. Die Aushändigung des Briefes spricht gegen Sie. Bedenken Sie deshalb, dass selbst „sichere Siege im Prozeß“ oft anders ausgehen…
Mit freundlichen Grüßen aus dem nördlichen Wesertal
H.G.
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