mein Freund ist über die Uni per LAN (oder besser WAN) ans Internet angeschlossen. Feine Sache, bei 10 MB/s…
Doch die Freude war nur kurz, stellte er doch fest, dass bei allen Filesharing-Tools die Downloadrate höchstens 1 KB/s erreicht. Alle normalen Downloads über Http oder Ftp laufen prima mit highspeed…
Da der Rechner praktisch wie meiner konfiguriert ist, und es bei mir wunderbar klappt, kommt ja wohl nur noch die Uni als Übeltäter in Frage.
Kann man dagegen was machen? Bei Winmx z.B. kann man die Ports wechseln. Hab ich versucht, doch dann kann man gar nicht mehr connecten (bin unter 65000 geblieben).
Kann man die Anfragen nicht über einen Proxy umleiten oder so? Stelle mir sowas wie einen Anonymizer vor.
Über welchen Port läuft eigentlich die Http-Kommunikation? Ich habe mal irgendwas von Port 80, 8080 oder 21 (für ftp) gehört? Denn wie gesagt, normale webdownloads funzen prima.
Bin für jeden Vorschlag dankbar.
Doch die Freude war nur kurz, stellte er doch fest, dass bei
allen Filesharing-Tools die Downloadrate höchstens 1 KB/s
erreicht. Alle normalen Downloads über Http oder Ftp laufen
prima mit highspeed…
Tja, Dein Freund sollte sich mal die Regeln für den Internetzugang durchlesen, die er unterschrieben hat… Dort wird sicher drin stehen, daß es untersagt ist, Filesharing zu betreiben. Aus gutem Grund: Auch die Uni muß ihren Internettraffic bezahlen, und der würde bei freiem Filesharing sicher krasse Ausmaße annehmen. Also wird Filesharing gedrosselt.
Kann man dagegen was machen?
Das kommt darauf an, wie genau die Uni das drosselt. Das weiß ich nicht. Wird das lediglich über die Ports gemacht, gäbe es da bestimmt eine Möglichkeit, aber die würde ich Dir nicht erzählen.
Ein Freund von mir mit ähnlichem Problem macht es so, daß er sich seinen Kram von Freunden mit DSL herunterladen lässt und dann via ftp saugt. Das verstößt dann zumindest nicht direkt gegen die Regeln. Desweiteren gibt es Tools, die nach mp3s auf FTP-Servern suchen. Auch die könnte man benutzen.
Mehr Hilfe gibt’s nicht von mir.
Gruß,
Doc.
P.S.: Falls Dein Freund doch eine Möglichkeit findet und das entdeckt wird (was nicht unwahrscheinlich ist), dannn drohen ihm Schadenersatzzahlungen und kompletter Verlust des Internetzugangs. Schlimmstensfalls sogar Kündigung seines Wohnheimsplatzes.
ich stimme meinem Vorredner uneingeschränkt zu. Allerdings hattest Du eine technische Frage gestellt und nicht um moralischen oder juristischen Beistand gebeten, deshalb hier ein Link, der das geschilderte Problem lösen könnte: