Uni oder fh?

Hi!

War jetzt fast 4 Jahre berufstätig, und habe nebenbei mal
2 Semester Handelswissenschaft studiert, jedoch wieder aufgehört, da Studium + Beruf schwierig zú vereinbaren.
Nun möchte ich aber meine Berufstätigkeit aufgeben, und studieren. HW hat mir damals ganz gut gefallen, aber es würde mich auch das Studium „Logistikmanagement“ reizen.
Mit welcher Ausbildung hat man die besseren Chancen später?
FH ist mehr praxisorientiert, oder? Welche Unterschiede gibt es noch?

Danke im voraus!

Wenn ich noch einmal die Wahl hätte, würde ich auf jeden Fall die Uni wählen. Das Ansehen ist in der Wirtschaft viel höher. Mit „praxisorientiert“ heben sich immer die FHs hervor, um überhaupt eine Berechtigung ihrer Existenz zu haben. Klar werden sie seitens der Industrie mit offenen Armen empfangen, stellen sie doch eine billige, hochqualifizierte Arbeitskraft dar.

Die Unterschiede sind doch erheblich. Als Uni-Absolvent erhältst du besseres Anfangsgehalt (ca. 10 KiloMark mehr im Jahr) und bessere Aufstiegschancen. Außerdem besteht sind Möglichkeiten zur Promotion gegeben, was an der FH nur mit extrem guten Durchschnitt möglich ist (ca. 0.9). Das FH-Studium ist mitunter Kürzer, denkt man mal die absolut überflüssigen Praxissemester weg. Du könntest ev. um das erste rumkommen, da du schon Berufserfahrungen hast. (Im ersten Praxissemster wird erklärt, was ein Schraubenzieher ist).

Wenn du dich für die FH entscheidest, kannst du später in einem zweisemsetrigen Aufbaustudium deinen Master machen, was dem Uni-Diplom entspricht.

Beth

Hallo!

Wenn ich noch einmal die Wahl hätte, würde ich auf jeden Fall
die Uni wählen. Das Ansehen ist in der Wirtschaft viel höher.
Mit „praxisorientiert“ heben sich immer die FHs hervor, um
überhaupt eine Berechtigung ihrer Existenz zu haben. Klar
werden sie seitens der Industrie mit offenen Armen empfangen,
stellen sie doch eine billige, hochqualifizierte Arbeitskraft
dar.

Ich kann nur von meiner Erfahrung berichten: ich habe an einer FH Feinwerk- und Mikrotechnk studiert. Bin dann eingestellt worden mit dem gleichen Gehalt wie Uni-Absolventen!

Die Unterschiede sind doch erheblich. Als Uni-Absolvent
erhältst du besseres Anfangsgehalt (ca. 10 KiloMark mehr im
Jahr) und bessere Aufstiegschancen.

Siehe oben - kann ich absolut nicht bestätigen.

Außerdem besteht sind

Möglichkeiten zur Promotion gegeben, was an der FH nur mit
extrem guten Durchschnitt möglich ist (ca. 0.9).

Stimmt auch nicht - 3 meiner FH-Kollegen haben sofort nach dem Studium eine Promo drangehängt - und hatten nicht unbedingt berauschende Schnitte (2,0 und schlechter).

Das

FH-Studium ist mitunter Kürzer, denkt man mal die absolut
überflüssigen Praxissemester weg. Du könntest ev. um das erste
rumkommen, da du schon Berufserfahrungen hast. (Im ersten
Praxissemster wird erklärt, was ein Schraubenzieher ist).

Kann ich auch wieder nicht zustimmen!
Ich kenne niemand, der ein solches Praktikum (Erkärung des Schraubenziehers) gemacht hat. Themen waren vielmehr: Teil-Konstruktion eines Roboters zum Einsatz in der Medizintechnik; Firmeninterne Einführung eines neuen Ausbildungsberufes; …
Und da jeder Student die freie Wahl des Praktikumsplatzes hat, sucht man sich natürlich auch die interessanten Themen aus!

Wenn du dich für die FH entscheidest, kannst du später in
einem zweisemsetrigen Aufbaustudium deinen Master machen, was
dem Uni-Diplom entspricht.

Richtig.

Also ich würde in meinem Studiengang jederzeit wieder an die FH gehen, so schnell kannst du kein anderes Studium abschliessen und danach erfolgreich in den Beruf einsteigen.

Viele Grüsse
Claudia

Für Management- und Projektaufgaben werden vorzugsweise Uni-Absolventen eingesetzt, für „Arbeitertätigkeien“ FH-Absolventen. Die Fälle, in denen ein Uni-Abs. einen FH-Abs. als Vorgesetzten hat, sind äußerst gering.

Ohne weiteres kann man in D. nicht als FH-Abs. promovieren. Da die meisten Plätze an einer Uni zu vergeben sind, muß man entweder ausgezeichnete Noten haben oder irgendwelche stärkeren Verbindungen zu den Profs haben. Die meisten Doktorväter sitzen nun mal an der Uni.

Es ist verboten , innerhalb der selben Firma darüber zu sprechen, was andere an Gehalt bekommen. Das ist ein Kündigungsgrund. Man hat dir gesagt, du bekommst ein Uni-Gehalt. Ich glaube nicht, daß du Vergleiche hast und du wirst ja nicht so blauäugig sein, zu glauben, was andere dir an Gehalt erzählen. Es wird dir immer erzählt, du bekommst das Beste.
Der Satz „Sie verdienen mehr als sie verdienen“ ist dann an seinr Doppeldeutigkeit nicht zu unterbieten.

Fakt ist, geht es um techn. Richtungen und schnelle Ausbildung bei akzeptablen Gehalt, ist die FH gut genug. In der IT-Branche ist es derzeit eh wurscht.
Geht es um wirtschaftliche Richtungen, und da kann mir einer erzählen was er will, ist die UNI das Beste. Gut Kohle gibts mit dem MBA und welcher Manager wird schon an einer FH ausgebildet.

Ich hoffe nur, daß irgendwann die FHs in D. verschwinden. Kein Land auf der Welt hat eine FH. Und wie gesagt, ich kann mich an der Uni in relativ freiem Rahmen bewegen, zu wählen, was gut genug ist für mein Studium. An der FH bekomm ich alles vorgestzt, da sich irgendwelche Leute einbilden, zu glauben, was gut genug für einen ist. Das sie den Bezug zur Realität schon längst verloren haben, ist bekannt.

Für Management- und Projektaufgaben werden vorzugsweise
Uni-Absolventen eingesetzt, für „Arbeitertätigkeien“
FH-Absolventen. Die Fälle, in denen ein Uni-Abs. einen FH-Abs.
als Vorgesetzten hat, sind äußerst gering.

Bitte, dann arbeite ich eben in einer "Traum"fabrik. :wink:

Ohne weiteres kann man in D. nicht als FH-Abs.
promovieren. Da die meisten Plätze an einer Uni zu vergeben
sind, muß man entweder ausgezeichnete Noten haben oder
irgendwelche stärkeren Verbindungen zu den Profs haben. Die
meisten Doktorväter sitzen nun mal an der Uni.

Ich habe nicht gesagt, dass es ohne weiteres geht, aber die Fälle, die mir bekannt sind, haben sich einfach auf Aushänge an der FH beworben, richtig gelesen: Uni´s werben an der FH um Doktoranden, und haben jeweils die Doktorandenstelle dann bekommen!!!

Es ist verboten , innerhalb der selben Firma darüber zu
sprechen, was andere an Gehalt bekommen. Das ist ein
Kündigungsgrund. Man hat dir gesagt, du bekommst ein
Uni-Gehalt. Ich glaube nicht, daß du Vergleiche hast und du
wirst ja nicht so blauäugig sein, zu glauben, was andere dir
an Gehalt erzählen. Es wird dir immer erzählt, du bekommst das
Beste.

Ich habe mit keinem Wort gesagt, dass ich innerhalb der Firma darüber gesprochen habe! Ich habe genug Freunde und Bekannte, die teils von der Uni teils von der FH kommen - und da ist es nicht verboten darüber zu sprechen und ich bin mir sicher, dass ich bei meinen Freudnen so „blauäugig“ sein kann und glaube was sie mir erzählen!!!

Claudia

Kleine Frage nebenbei:
Warum in aller Welt hast du an der FH studiert, wenn es das allerschlimmste ist, was du dir so vorstellen kannst???

Viele Grüsse
Claudia

Ich habe eine abgeschlossene Berufsausbildung und war dann ein Jahr an der FOS. Das reicht i.a. nur für die FH. Jetzt mach ich den Master, denn ich will ja nicht immer eine kleine Leuchte bleiben. Ich habe beide Seiten kennengelrnt. Frag mal deine Freunde nach den Gründen eines Studiums an der Uni. und überleg mal, ob es wirklich nur der Grund war, daß dieses Studium an der FH nicht angeboten wird, der einizige ist.

Zur Promotion: I.a. berechtigt nur der Master zur Prom. In D. ist es aber noch umstritten, welchen Status ein FH-Absolvent hat. Läßt man das Praxisjahr weg, ist es ohne Frage der Bachelor, mit dem Praxissemester wird es schwierig. da schwebt man zw. Bachelor und Master. Deshalb ist es nicht ohne weiteres möglich, zu promovieren.

Außerdem gings um die Frage FH oder Uni und wenn die Wahl besteht, dann Uni. Erlich gesagt kann ich mir keine nennenswerte Vorteile einer FH vorstellen. Die „Praxisnähe“ ist doch der letzte Quark. Wer sagt denn, daß Uni-Abs. keine üraktischen Erfahrungen haben. Außerdem sollte man sich die Wörter immer grundsätzlich vor Augen halten. FH ist fachspezifisch, Uni ist universal und das hat große Vortile. Man ist flexibler, leichter einsetzbar. Außerdem sind, wie gesagt, die Aufstiegschancen besser.

Zu deinem Gehalt: Du vergleichst offensichtlich Äpfel mit Birnen. Du vergleichst dein Gehalt mit dem Gehalt deiner Freunde einer anderen Firma. Wenn ich bei Firma A x DM verdiene, muß ich bei Firma B für die gleiche Arbeit nicht das Gleiche verdienen. Du mußt dein Gehalt mit dem Gehalt eines gleichwertigen Uni-Abs. deiner Firma vergleichen, sonst hast du ja keinen Bezugspunkt. Ich verdiene garantiert mehr in einer Firma als FH-Abs., als ein Uni-Abs. in einem staatl. Institut.

Aber glaub mir, das ganze ist echt philosophisch. Leider findet man im Internt keine objektiven Beurteilungen. Während die FHs ihre Vorzüg heraushängen und die Nachteile verschweigen, lassen die Unis erst gar nichts von sich hören.

Fazit: Gäbe es keine FHs, würde auch solch eine Diskussion nicht entstehen. Wie schon erwähnt, in keinem anderen Land gibt es derart überflüssiges. Man kann es aber pauschalisieren. Möchte ich mehr Forschung und mehr theoretisieren, wähle ich die Uni. Ich glaube, Richtungen wie Medizin und Recht sollten der Uni vorbehalten sein. Möchte man die Praxisnähe nicht vermissen und auch mal was anfassen, ist die FH gut, denn auch ich mekre es. Je besser die Ausbildung, je höher man steigt, desto weniger sieht man vom allgemeinen Produkt, kommt weniger in Berührung damt, leider.

Hallo Beth,

ich habe Deine Antworten einige Male durchgelesen und ich bin wirklich fassunglos, was Du für ein Bild von Fachhochschulen hast und auch noch verbreitest. Es macht mich echt krank, dass Du Deine Meinung und Deine Erfahrungen einfach so pauschalisierst - letztendlich kommt es nur darauf an, was jeder einzelne nach und mit seiner Ausbildung machen will.

Ich studiere selber an einer „deutschen“ Fachhochschule und bin zufrieden. Ich ziehe Seminare in kleinen Gruppe auf jeden Fall einer Massenabfertigung an der Uni vor (bei BWL zum Beispiel gibt es an „deutschen“ Unis durchaus Vorlesungen mit 600-800 Studenten). Die praktischen Semester sind für jemanden, den noch keine berufliche Erfahrung hat sehr effektiv, und bereiten gut auf die Aufgaben später vor. Und für jemanden, der Beruferfahrung hat, wie Daniela, gibt es schließlich die Möglichkeit, sich die Praxissemester anerkennnen zu lassen.

Deine Aussagen zeugen wirklich nicht gerade von Reife.

Gruss Ti4n4

Es macht mich echt krank, dass

Du Deine Meinung und Deine Erfahrungen einfach so
pauschalisierst

Wieso macht dich das krank. Sind doch meine Meinungen und Erfahrungen. Muß ja keiner befolgen. Ich habe beide Seiten kennegelernt, mit Vorteilen und Nachteilen.

Ich studiere selber an einer „deutschen“ Fachhochschule und
bin zufrieden. Ich ziehe Seminare in kleinen Gruppe auf jeden
Fall einer Massenabfertigung an der Uni vor

Du hast noch keine E-Technik oder Maschinenbauvorlesuung an der FH gesehen. Bei uns waren es ca. 300 in E-Technik und ca. 250 in Machinenbau. Ist das keine „Massenabfertigung“? Die großen Zahlen an der Uni rühren von den Überschneidungen in einigen Fachrichtungen her, die ja ganz natürlich sind. Diese Vorlesungen dürften ja auch interessant sein und ich glaube nicht, daß du mit all deinen Vorlesungen inhaltlich einverstanden warst und hattest du eine Wahl?

Die praktischen Semester sind für

jemanden, den noch keine berufliche Erfahrung hat sehr
effektiv, und bereiten gut auf die Aufgaben später vor.

Heißt das, Unis bereiten nicht auf die Aufgaben später vor? Was sind überhaupt die „Aufgaben später“. An der FH wirst du an der Hand geführt, an der Uni bist du weitgehend auf dich selbst angewiesen und da lernst du Selbstständigkeit. Ich glaube, da wirst du auf das wahre Leben vorbereitet.
Außerdem, glaubst du, Mediziner haben keine Praxis. Informiere dich da mal genauer.

Praxissemster können nur geschenkt werden, wenn sie eine starke Beziehung zum Beruf haben. Und selbst dann ist es schwierig. Beim ersten Sem. gehts noch, das 2. ist prblematisch. Ich habe es nicht geschafft, ob ohl mein Beruf mit der Fachrichtung übereinstimmen.

Deine Aussagen zeugen wirklich nicht gerade von Reife.

Keine Beleidigungen bitte, dafür bist du noch viel zu grün. Ich glaube, du bist noch nicht reif. Du gibst nur das wieder, was andere vorkauen. Wer sagt denn, daß du das, was du derzit lernst auch später brauchst. Ich habe Menschen kennengelernt, die wollten mir erzählen, sie hätten 90% ihrs Studiums bei ihrem jetzigen Beruf gebraucht. Forscht man aber in dieser Richtung, stellt man schnell fest, daß sich die anfänglichen 90% auf realistische 10% verringern. Insofern bereitet jede Schule auf die Aufgaben später vor. Werde erst mal fertig und arbeite, dann wirst du es selbst erfahren und erzähl mir bitte jetzt nicht, du hättest Erfahrungen.

Immer Locker!
Hi!

Nicht pauschalisieren, bitteschön. Richtig ist, daß einem mit einem Uniabschluß tatsächlich alle Türen offenstehen, während man mit FH-Abschluß Schwierigkeiten bekommt bestimmte Positionen zu erreichen, oder eine wissenschaftliche Laufbahn einzuschlagen. Fakt ist aber auch, daß es immer mehr FH-Ingenieure in den Führungsetagen der Firmen gibt. So ist z.B. der Leiter der gesamten Fluidverfahrenstechnik von Bayer ein FH Mann. Da es die Fachhochschulen erst seit 25 Jahren gibt, dauert es halt, bis deren Absolventen die Verkrustungen in der deutschen Wirtschaft aufbrechen.
Ich jedenfalls habe den Vergleich zwischen FH und TU persönlich erlebt. Fazit: Man hat an der Uni alle Möglichkeiten, aber nur wenige nutzen sie. Aus diesem Grund ist der durchschnittliche Uniabsolvent hier in Clausthal definitiv schlechter ausgebildet als der durchschnittliche Student an meiner alten FH!
Also: Wer wissenschaftlich arbeiten will der sollte an die Uni gehen, wer ingenieursnah, praktisch arbeiten will, der ist an einer FH gut aufgehoben!

Gruß
Tom

*häää*
hi beth,

Es ist verboten, innerhalb der selben Firma darüber zu
sprechen, was andere an Gehalt bekommen. Das ist ein
Kündigungsgrund.

bitte sag mir wo du das gelesen hast? in einem gesetz? wohl kaum. eher in deinem arbeitsvertrag, oder? also, sowas steht in meinem vertrag nicht, woraus ich folgere: für mich nix kündigungsgrund, weil nicht verboten mit coll. drüber zu sprechen…

der showbee