Uniformmützen

Hallo Leute,

wer kann einem (ehemaligen Zivildienstleistenden) Studenten erklären, warum Uniformmützen des Militär nicht selten (extrem!) schräg auf den Kopf gesetzt werden?
Ich habe hier einen Link aus dem WW II -> http://einestages.spiegel.de/external/ShowTopicAlbum…
und bin dadurch auf die Frage gestossen.

Vielen Dank für die Information!

Tobias

Tach Tobias,

den Hut oder eine Mütze gerade aufzusetzen, ist langweilig, pedantisch, irgendwie nicht kühl.
Deswegen gibt man ihr den gewissen Schwung, indem man sie schräg aufsetzt. Das gibt dem Ganzen auch noch einen gewissen jungenhaften Charme. (Warum beispielsweise setzen sich gewisse Menschen ihre Baseballkappen umgekehrt - mit dem Schirm nach hinten - auf?)

Deswegen wurde bei gewissen Truppenteilen (Vor allem bei der Marine) auch der Draht aus der Mütze genommen. So konnte man der Mütze den gewissen Kniff geben.

Gruß - Rolf

wer kann einem (ehemaligen Zivildienstleistenden) Studenten
erklären, warum Uniformmützen des Militär nicht selten
(extrem!) schräg auf den Kopf gesetzt werden?

Das hat wie so oft beim Militär natürlich einen handfesten Grund: gerade sieht es zumeißt einfach ziemlich bescheiden aus (heutzutage würde man wohl von „uncool“ reden…oder vieleicht auch schon wieder nicht mehr).^^
Ist eine mehr oder wenige geduldete Form der „Individualisierung“ der Uniform. Insbesondere Luftwaffenangehörige der ganzen Welt haben diese „Ausdrucksweise“ zur Kunst erklärt.

Ob es dann schräg tatsächlich „besser“ aussieht ist natürlich individuell und absolut relativ zu sehen. Wenn der Rest der Uniform schon aussieht, wie von der Freiwilligen Feuerwehr wird es eine schräge Kopfbedeckung wohl auch nicht mehr herausreißen.

Gruß Andreas

Habt Dank, habt Dank!

Nun habe ich wieder eine Lektion gelernt!

Bis demnächst,

Tobias

Zumindest bei den Barrets der aktuellen Bundeswehr ist das ganz einfach die Tragevorschrift, dass man die Dinger schräg aufsetzt.

Siehste, so entstehen durch Modetrends sogar Vorschriften!

:wink:

Tach Tobias,

den Hut oder eine Mütze gerade aufzusetzen, ist langweilig,
pedantisch, irgendwie nicht kühl.
Deswegen gibt man ihr den gewissen Schwung, indem man sie
schräg aufsetzt. Das gibt dem Ganzen auch noch einen gewissen
jungenhaften Charme.

Schwer vorstellbar, daß das vom Dienstherrn geduldet wurde.

Ostlandreiter

ist mir gerade eingefallen: vor 40 Jahren als, ich beim Bund war, musste der Käppi-Kniff mit dem Nasenrücken eine gerade Linie bilden. Dazu haben wir die Hand flach ausgestreckt, den Daumen in die Handfläche geknickt und dann mit dem Zeigefinger an der Nase bis zum Kniff die gerade Linie gesucht.
Früher war halt noch Ordnung überall :wink:

Hallo gargas,

ist mir gerade eingefallen: vor 40 Jahren …
Früher war halt noch Ordnung überall :wink:

Das dargestellte Foto dürfte aber älter als die gesamte Bundeswehr sein …

Da muss es wohl mehrere „früher“ geben …

Gruß
Jörg Zabel

PS: die Sache mit dem Schiffchen kenne ich auch so von der Bundeswehr (auch früher).

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Hallo,
die Sache hat mit BW oder Wehrmacht nichts zu tun. Bei dem Photo handelt es sich um einen britischen Luftwaffenangehörigen des fliegenden Personals. Und bei den Briten wurden bestimmte Kopfbedeckungen halt so getragen.
Gruss
Rainer

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