Unisextarife bei der Riesterrente

Nachdem Frau Oberdoppelname die frauenpolitische Sprecherin der Grünen, Irmingard Schewe-Gerigk den Unisextarif für die Riesterrente durchgesetzt hat (Männer müssen jetzt genauso viel Beitrag zahlen; vorher weniger, aufgrund der niedrigeren Lebenserwartung), werden dann die Lebensversicherungsbeiträge der Frauen den Höheren der Männer angeglichen?

M.Günther

Ich will es doch hoffen. Dito entfallen dann auch gleich die günstigeren Beträge für KFZ und sonstigen Weiberkram! Wenn schon Gleichberechtigung, dann aber auch richtig!!! :smiley:

Gruß
Falke

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Ich finde das ist eine Schweinerei. Von wegen Gleichberechtigung! dann will ich das auch bei meiner KFZ versicherung, Frauen ab zum Bund und Haarausfall für Frauen!
also langsam spinnen wir in .de schon heftigst.
entweder machen wir beitragszahlungen daran fest was zu erwarten ist und haben somit ne geringe chance das es funktioniert auf dauer, oder wir werfen gleich alles hin und machen den laden dicht.

also langsam spinnen wir in .de schon heftigst.

Ich stimme dir völlig zu. Die heftigsten Bestrebungen gehen hier jedoch von „unseren“ griechischen Europaabgeordneten aus, die alle(!) Versicherungs-Verträge unisex machen will. Am Ende wird sie evtl. wegen manch günstigeren Frauen-Verträge auf die Nase fallen! :wink:

Gruß
Falke

http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarticl…

Hallo,
denke nein. Die haben nur eine Chance bei den sog. Riesterverträgen wegen der staatlichen Zertifizierung. In privatrechtliche Verträge, und das sind Versicherungsverträge haben die keinen Eingriff. Hier gilt die Vertragsfreiheit.

Wenn Unisextarife so toll wären hätten ja Versicherer das schon lange im Angebot, aber das Zauberwort heißt negative Risikoauslese. Bei Unisex-Tarifen in der Riesterrente sind Frauen für die Versicherer versicherungsmathematisch einfach das schlechtere Risiko.

Es ist wie immer: Überall wo der Staat in privatwirtschaftliche Dinge eingreift, kommt nichts gescheites dabei raus…

Andreas

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Hallo!

denke nein. Die haben nur eine Chance bei den sog.
Riesterverträgen wegen der staatlichen Zertifizierung. In
privatrechtliche Verträge, und das sind Versicherungsverträge
haben die keinen Eingriff. Hier gilt die Vertragsfreiheit.

Nein. Gerade in Bereichen der Altesabsicherung redet der Staat bzw. deren Aufsichtsämter (BaFin) ziemlich viel mit! Des Weiteren sollen die nach Rürup eingeführten Rentenprodukte wahrscheinlich ebenfalls Unisex sein.

Wenn Unisextarife so toll wären hätten ja Versicherer das
schon lange im Angebot

Sind sie ja nicht toll! Nur kümmert sich die Regierung in der Regel nicht darum, wer was toll findet. Wenn es nach dem Gleichheitsprinzip umgesetzt werden muss, kommen sie eben.

aber das Zauberwort heißt negative
Risikoauslese. Bei Unisex-Tarifen in der Riesterrente sind
Frauen für die Versicherer versicherungsmathematisch einfach
das schlechtere Risiko.

Und die Männer erhalten weniger Rente, weil sie die längere Lebenserwartung der Frauen cross-finanzieren müssen.

Es ist wie immer: Überall wo der Staat in
privatwirtschaftliche Dinge eingreift, kommt nichts gescheites
dabei raus…

Fast richtig! Sonst hättest du deine Versicherung sicherlich schon lange bei Microsoft oder sonst einem Monopolisten auf Auge gedrückt bekommen.

Gruß
Falke