ich stehe vor einem mittleren Problem. Auf der Suche nach der eierlegenden Wollmilchsau benötige ich ein Extraktionsmittel das:
sowohl polare als auch unpolare Eigenschaften bis zu einem gewissen Grad aufweist, da meine zu extrahierenden Substanzen auch recht breit verteilte Polaritäten aufweisen
eine große Bandbreite an Kunststoffen aufweichen kann oder aber eine gute Eindringtiefe besitzt
leicht flüchtig oder in MeOH mischbar ist
Ich selbst hab schon ein paar Sachen (Toluol, n-Hexan, THF etc.) probiert bin aber meist an mindestens einem Anspruch gescheitert. Das ganze darf auch ruhig ein Gemisch sein.
Hat da draußen jemand Erfahrung mit solchen Geschichten und kann mir nen Tipp geben?
Hat da draußen jemand Erfahrung mit solchen Geschichten und
kann mir nen Tipp geben?
wie sehen die toxikologischen Voraussetzungen bzw. Begrenzungen aus?
Wenn die keine Rolle spielen, wären Hämmerchen wie DMF oder DMSO ev. zu berücksichtigen.
Wenn die keine Rolle spielen, wären Hämmerchen wie DMF oder
DMSO ev. zu berücksichtigen.
Ich werd DMF evtl. tatsächlich mal angehen. DMSO ist von Siedepunkt einfach zu hoch. DMF ist da auch schon kritisch, sollte aber noch zu machbar sein. Hier ist weniger das entfernen des Extraktionsmittels der Punkt sondern die Elution in der GC.
Danke für Deine Vorschläge.
Wenn jemand noch andere Ideen hat, nur raus damit.
Wir hatten ein Gemisch aus Aceton und Essigsäureethylester; das hat ausser PP, PE und PTFE so ziemlich alles angebissen. Ethylacetat ist zwar absoltut nicht mit Wasser mischbar (wir haben es zur Analytik bei der Uranextraktion verwendet) aber in Verbindung mit Aceton und einem Billigmittel (SUSOKAL) haben wir alles damit reinigen können. Sogar warm ausgehärtetes UHU-PLUS 300 wurde an der Oberfläcke wieder pappig.