Universität vs. Fachhochschule

:smile:
Hallo Ramona,

wir reden aneinander vorbei!

ne vier ist ne bessere Ausgangsbasis als ne 6…

obiges bedeutet: Wenn ich, und ich setze mal das normale voraus, bereit und willig bin zu studieren, und ich lasse mich im Sall von dem Stoff berieseln, dann ist die Wahrscheinlichkeit einer Wissensmitnahme wesentlich höher als wenn ich mir den Stoff selbst beibringen muss. Die Ausgangsbasis eines Fernstudenten ist, und wie gesagt im normalfall, sein Schreibtisch und darauf die Bücher ab und zu ein paar Präsenzseminare, bei der Uni Hagen sind dies einige Wochen…
Bei einem präsenzstudenten sind die Ausgangsbasis im normalfall

  • berieselung im Saal
  • ständiger Kontakt mit anderen Studeten
  • weitere Vorteile …
    (wie lange hast du so als präsenzler so täglich gelernt?)
    (interessiert mich sehr)

wie gesagt im normalfall, natürlich kann man ins extreme Gegenteil das Ganze verdrehen, so wie Jürgen das meint, das ist zwar möglich und passiert auch, aber ist ein Extrem der Art die ich nicht Diskutiere…

Es ist ja schön das du eine so gute Ausbildung hast, aber ich denke mal das dies an den Daten von denen ich spreche absolut nichts ändert, denn diese Daten habe ich von der Uni Hagen, von der Zentralstelle für Fernunterricht und von der Studienberatung der AA…
Lesen kann ich, nur mit der Orthographie happerts, deshalb denke ich meine Infos sind so richtig Dargestellt.

Ich kann nur noch einmal verdeutlichen: Mein Standpunkt ist, ein Fernstudium ist schlechter als ein Präsenzstudium, damit ist nicht unbedingt die Wissensvermittlung gemeint, sondern einfach nur die
Wahrscheinlichkeit eines gelungen Abschlusses, denn die Hürden sind wesentlich höher…

Mal davon abgesehen wie ein Arbeitgeber ein Fernstudium beurteilt, wenn man sich mal im Fachhochschulbereich umsieht findet man nur eine akzeptable und von der Arbeitsagentur empfohlene Schule : AKAD, alles andere läuft unter ferner liefen, das alleine zeigt doch schon welchen Sumpf man vor sich hat…

Ich verstehe im Moment auch nicht ganz, wo und wann wir uns eigentlich in die Haare bekommen haben, mein Standpunkt ist für mich vollkommen klar und ich denke das die Vorteile klar auf der Hand liegen…

zu meiner Bildung :
Ich bin nicht der hellste, das ist richtig! Als Allround Wisser bezeichne ich mich auch nicht, und überall mitreden muss und will ich nicht… Aber, ich beschäftige mich seit fast 6 Monaten mit diesem Thema, war bei den Offenen Türen der Uni Hagen, der AKAD, der Fern FH Hamburg, der Euro FH, bei der Arbeitsagentur und bei der bayrischen Stelle für schulische Bildung, und habe mit allen Kultusministerien telefoniert um weitere FernUni’s und FH’s zu finden. Ich kann behaupten das ich sehr gute Informationen habe, naja meine ehemalige Lehrerin würde mir vielleicht ein „Gut“ geben, bezüglich meinen gesammelten Infos…

Da ich nicht der hellste bin, und auch bei Fragen hier im Forum den anderen keine Worte in den Mund legen will, frage ich dumm, manchmal weil ich dumm bin, ein anderes mal weil ich detalliertere Infos brauche.
ICH BIN DANKBAR FÜR DIESES FORUM UND !!VORALLEM!! DEN ANTWORTENDEN.

Ich habe in meinen obigen postings zu den „Fakten“ ein wenig persöniches eingebracht, das lag daran das ich Jürgens Posting vor Deinem las, und er spielte darauf an das ein übernatürliches Wesen das FernUNi Studium in (vielleicht)2 Jahren abreist, das gibt es ist aber nicht die Regel, und wenn wir alle von dem reden was „möglich“ aber nicht wahrscheinlich ist, dann reden wir zu lange über unwichtiges…

Mfg

Daniel

Hallo Stefan,

so wie ich dein Posting lese bist du von einem Fernstudium überzeugt, deshalb solltest du es tun! Infos bekommst du auch hier : www.Fernstudenten.de oder http://forum.markus-jung.de/

Nimm das was ich geschrieben habe nicht so ernst, denn meine Infos beziehen sich nicht auf dich oder eine spezielle Person, sondern stellen einfach nur statistische Daten dar.

Und wenn man mal in die statistik der Uni Hagen schaut und das Verhältnis von Fern zu präsenz Kunden sieht spricht das schon Bände, ich war sehr verwundert…

Ich persönlich habe mich zu einem präsenz Studium entschlossen.

Deine Argumente sind für dich wichtig, der Arbeitsplatz die Berufserfahrung etc und mit 27 biste noch Jung etc. pp.
also wenn du davon überzeugt bist dann tue es! Du kannst ja aus deiner bereits absolvierten Fernunterrichtsphase die Dinge ableiten und dich einschätzen!

Viel Glück!

Daniel

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Ja hi,

ich fürchte in diesem Falle hast Du prinzipiell recht. Man sollte es sich einfach gründlich überlegen was man will und dann die Hochschule wählen - jemand der im späteren Berufsleben forschen will sollte unbedingt an die UNI, der andere der evtl. in einem produzierenden Betrieb das Tagesgeschäft am laufen halten will der sollte doch an die FH, wobei ich ehrlich gesagt der Meinung bin dass an der FH nur Ingenieurswissenschaften gelehrt werden sollte, weil der Unterschied zwischen BWL UNI und BWL FH leuchtet mir nicht ein (wo soll denn da der vielgerühmte Praxisnutzen sein ??)

GRuss
Brombär

Hallo Daniel,

wir reden aneinander vorbei!

das glaube ich auch, wenn Du meinst, ich hätte angedeutet, Du seist nicht der Hellste. Das wollte ich nie im Leben unterstellen!!

Ich wollte nur darauf hinaus, dass ich eben praktische Erfahrungen jenseits der Statistik habe.

ne vier ist ne bessere Ausgangsbasis als ne 6…

obiges bedeutet: Wenn ich, und ich setze mal das normale
voraus, bereit und willig bin zu studieren, und ich lasse mich
im Sall von dem Stoff berieseln, dann ist die
Wahrscheinlichkeit einer Wissensmitnahme wesentlich höher als
wenn ich mir den Stoff selbst beibringen muss.

Das ist eben meiner Meinung nach typ- und situationsabhängig! Im (Vollzeit-)Präsenzstudium erging es mir wie folgt:

Ich musste nebenher arbeiten. Wegen unregelmäßiger Vorlesungszeiten fielen regelmäßige Bürotätigkeiten als Option weg, ich habe also in Kneipen/ Clubs gearbeitet. Entsprechend hat sich mein Tagesrythmus verschoben und ich habe morgens öfter mal entschieden, dass sich diese spezielle Vorlesung doch auch prima nacharbeiten lässt und ich jetzt lieber noch ein bißchen schlafen möchte. Ähnliches dann um 9:00, 10:00, 11:00, ab 12:00 dann die Überlegung, dass es jetzt auch nicht mehr lohnt.

Bei einem präsenzstudenten sind die Ausgangsbasis im
normalfall

  • berieselung im Saal
  • ständiger Kontakt mit anderen Studeten
  • weitere Vorteile …

Bin ich mehr oder weniger pünktlich dann doch mal aufgetaucht, haben sich immer ein paar nette Kommilitonen gefunden, mit denen man erstmal ein Schwätzchen hält. Es entwickelt sich eine Gruppendynamik, die unweigerlich zu dem gemeinsamen Beschluss führt, dass das Café um die Ecke doch irgendwie verlockender ist als die Vorlesung bei dem müffelnden Prof. X mit Sprachfehler.

Falls ich es dann tatsächlich mal bis in den Saal geschafft habe, entwickelte sich meist ziemlich schnell ein nettes Schiffeversenken/ Männer-Rating etc. Geschreibsel mit dem Nachbarn.

(wie lange hast du so als präsenzler so täglich gelernt?)
(interessiert mich sehr)

Im Semester: Null. Allerdings nicht, weil ich mich ohnehin habe berieseln lassen, sondern weil ich den Stoff eine Woche vor den Prüfungen reingeprügelt habe.

wie gesagt im normalfall, natürlich kann man ins extreme
Gegenteil das Ganze verdrehen, so wie Jürgen das meint, das
ist zwar möglich und passiert auch, aber ist ein Extrem der
Art die ich nicht Diskutiere…

Ich glaube nicht, dass mein Verhalten im Präsenzstudium „extrem“ war, ganz im Gegenteil ging das vielen Kommilitonen auch so.

IMHO haben die WiWi zwei Besonderheiten: 1. es gibt eher wenige Studenten, die das Ganze so leidenschaftlich angehen, wie in anderen Disziplinen. Die meisten studieren diese Fächer eher aus Vernunftgründen/ weil ihnen nichts anderes einfällt/ weil man einen speziellen Job erreichen will, der zwar mit dem Studium kaum was zu tun hat, aber ein abgeschlossenes Stuium vorraussetzt. Ich vermute, dass das bei Chemikern, Sinologen etc. anders ist.

  1. Ist der Stoff wirklich überschaubar. Ich kassiere dafür bestimmt Haue, habe aber im Studium (weder im Diplom noch im M.Sc.) kaum etwas lernen müssen, was man einem halbwegs interessierten Menschen nicht in ein paar Stunden hätte beibringen können.

Es ist ja schön das du eine so gute Ausbildung hast, aber ich
denke mal das dies an den Daten von denen ich spreche absolut
nichts ändert, denn diese Daten habe ich von der Uni Hagen,
von der Zentralstelle für Fernunterricht und von der
Studienberatung der AA…

Ich wollte wie oben beschrieben nicht auf meiner Ausbildung rumreiten, sondern nur abklären, aus welcher Perspektive Du sprichst - nochmal Sorry, wenn das überheblich oder beleidigend angekommen ist.

Ich kann nur noch einmal verdeutlichen: Mein Standpunkt ist,
ein Fernstudium ist schlechter als ein Präsenzstudium, damit
ist nicht unbedingt die Wissensvermittlung gemeint, sondern
einfach nur die
Wahrscheinlichkeit eines gelungen Abschlusses, denn die Hürden
sind wesentlich höher…

Auch von mir nochmal: ich sehe das anders. Die Hürden eines Präsenzstudiums habe ich ja schon geschildert. Die höhere Abbrecherquote der Fernunis führe ich auf die anderen Umstände zurück, unter denen die Studenten leben. 1. Sie arbeiten (häufig sogar Vollzeit) nebenher; 2. Sie sind im Schnitt älter und also „schulferner“ - das sollte man nicht unterschätzen; 3. Sie haben oft schon einen Job gelernt/ ein anderes Studium abgeschlossen, sind also nicht so sehr unter Druck, das Studium abzuschließen wie jemand, der direkt aus der Schule kommt.

Mal davon abgesehen wie ein Arbeitgeber ein Fernstudium
beurteilt, wenn man sich mal im Fachhochschulbereich umsieht
findet man nur eine akzeptable und von der Arbeitsagentur
empfohlene Schule : AKAD, alles andere läuft unter ferner
liefen, das alleine zeigt doch schon welchen Sumpf man vor
sich hat…

Das sehe ich ganz anders. An der Uni Hagen ist ja wohl kein Zweifel, ein anderes Institut wäre die FOM (Essen). Ich setze mal voraus, dass man sich entsprechend informiert und wir hier nur über seriöse Hochschulen (nicht über irgendwelche „Fernlerngänge mit Zertifikat“) diskutieren.

Ich verstehe im Moment auch nicht ganz, wo und wann wir uns
eigentlich in die Haare bekommen haben,

Haben wir eigentlich gar nicht, falls Du mein Posting so verstanden hast: nochmals sorry!

mein Standpunkt ist
für mich vollkommen klar und ich denke das die Vorteile klar
auf der Hand liegen…

Tja, ich kann eben diese Vorteile nicht hundertprozentig nachvollziehen und sehe im Fernstudium zusätzlich den klaren Vorteil, dass man sein Leben (wenn man denn -beruflich gesehen- schon eins hat) nicht umschmeißen muss.

Viele Glück bei Deinem weiteren Weg! Ich drücke die Dauemen, dass Du die Hochschule findest, die für Dich am besten geeignet ist.

Gruß
Ramona

Hallo Leute,
ich musste an der FH auch wieder von vorne anfangen, weil ich an der Uni das Grundstudium nicht überstand.

ich fürchte in diesem Falle hast Du prinzipiell recht. Man
sollte es sich einfach gründlich überlegen was man will und
dann die Hochschule wählen - jemand der im späteren
Berufsleben forschen will sollte unbedingt an die UNI, der
andere der evtl. in einem produzierenden Betrieb das
Tagesgeschäft am laufen halten will der sollte doch an die FH,
wobei ich ehrlich gesagt der Meinung bin dass an der FH nur
Ingenieurswissenschaften gelehrt werden sollte, weil der
Unterschied zwischen BWL UNI und BWL FH leuchtet mir nicht ein
(wo soll denn da der vielgerühmte Praxisnutzen sein ??)

GRuss
Brombär

ich lach mich tod
Liebe Ramona :wink:,

wenn Deine Geschichte stimmt, und ich zweifele nicht daran, gibt mir das enorm zu denken!
Naja… vielen Dank & viele Grüße
cu

Daniel

Moin,

Deswegen würde
ich die Uni vorziehen, auf die FH kannst Du dann immer noch
ausweichen.

hat noch längst nicht die Zulassungsvoraussetzungen für die
FH. Häufig werden dort z.B. Praktika oder Berufspraxis
verlangt.

Ein Praktikum dürfte keine Problem sein, und die Scheine an der Uni werden meistens an der FH anerkannt.

Gruß
Marion

Franz