ich arbeite hier auf einem Firmenserver (Sun) und habe selbt eine bash-Shell. Ein Kollege von mir ist in der gleichen Gruppe und im gleichen User-Home, hat aber offensichtlich eine ksh-Shell.
Kann man das irgendwie zuordnen und ggf. ändern, so dass er auch eine bash bekommt? Ich erinnere mich ganz dunkel, dass es da was gab, aber ich komme nicht mehr drauf. Mit dem .profile undso scheint es jedenfalls doch nichts zu tun zu haben. Ist wohl eher was für den Admin, oder?
Danke,
Kristian
PS: Am Ende geht´s eigentlich nur darum, dass solche Tasten wie Cursor-Hoch zur Befehls-Wiederholung, Tab zur Auto-Ergänzung und Backspace funktionieren. Das geht bei dem ksh-Kollegen nicht.
Zum Ändern würde ich das unter Linux gängige „visudo“
Falscher Film.
empfehlen, keine Ahnung, ob das bei Solaris entsprechend
läuft.
Also, von solchen Mädchenprogrammen (vipw) habe ich erst erfahren, nachdem ich /etc/passwd bereits ein Jahrzehnt mit $EDITOR bearbeitet hatte Auf meinen aktuellen Suns ist es nicht mal standardmäßig im Pfad.
Am Ende geht´s eigentlich nur darum, dass solche Tasten
wie Cursor-Hoch zur Befehls-Wiederholung, Tab zur
Auto-Ergänzung und Backspace funktionieren. Das geht bei dem
ksh-Kollegen nicht.
Tach,
wenn ihr die Login-Shell nicht ändern könnt / dürft:
so schwierig ist das mit der ksh auch nicht. Einfach den Modus der Wahl (je nach persönlicher Vorliebe) einstellen, und schon funktioniert auch so einiges.
set -o emacs
(BTW: es gibt auch den vi mode, der ist aber IMHO auch Shell-Ebene etwas umständlicher zu bedienen - und das behaupte ich als bekennender vi-Fan)
Im emacs mode geht dan z.B. Folgendes:
CTRL-P / CTRL-N previous / next line in history
CTRL-F / CTRL-B forward / backward (in current line)
CTRL-E / CTRL-A to end / start of line
ESC-ESC filename completion
usw. usw. (die restlichen 2000 weitere Funktionen siehe unter ‚man ksh‘, Stichwort ‚emacs editing mode‘)
die einfachste Lösung ist:
trage einfach in die letzte Zeile deiner .profile
/usr/bin/bash
ein.
Hm, das ist natürlich auch nicht schlecht! Und es funktioniert auch (übrigens auch ohne „/usr/bin/“).
Es gibt nur ein Problem: Die Aliase, die in der.profile angelegt werden, sind nicht mehr verfügbar. Ich habe dann mal ein .bash_profile angelegt und die Aliase da reingetan, aber das hat leider auch nichts geholfen.
Dass man sich am Ende zweimal ausloggen muss … gut, damit kann man leben
Hm, das ist natürlich auch nicht schlecht! Und es funktioniert
auch (übrigens auch ohne „/usr/bin/“).
Es gibt nur ein Problem: Die Aliase, die in der.profile
angelegt werden, sind nicht mehr verfügbar. Ich habe dann mal
ein .bash_profile angelegt und die Aliase da reingetan, aber
das hat leider auch nichts geholfen.
Dass man sich am Ende zweimal ausloggen muss … gut, damit
kann man leben
Danke,
Kristian
na dann schreib einfach bash an den anfang der .profile dann werden die darauf folgenden aliasse auch angelegt.
oder probier mal „passwd -e /usr/bin/bash“
Damit legst du deine login shell fest (vorausgesetzt du hast die permissions). Dann musst du auch nur noch einmal ausloggen.
na dann schreib einfach bash an den anfang der .profile dann
werden die darauf folgenden aliasse auch angelegt.
Das hatte ich schon probiert. Wird aber nix, und das scheint mir auch logisch zu sein, denn mit der bash verlasse ich ja die ksh, in der die Aliase gelten. Nach dem ersten Logout sollten sie dann „wieder da“ sein.
oder probier mal „passwd -e /usr/bin/bash“
Damit legst du deine login shell fest (vorausgesetzt du hast
die permissions). Dann musst du auch nur noch einmal
ausloggen.
Die permissions habe ich leider nicht.
Aber ich probiere mal das mit der .bashrc aus. Das hatte ich an der Uni auch, glaube ich. Alles schon bissl her …