Hallo,
Unkontroliert vermehren? das dürfte dann auch auf die Menschen
zutreffen
Was für eine arrogante Weltsicht.
naja, bei Menschen gibt es durchaus ähnliche Bestrebungen, schau mal über Deinen Tellerrand hinaus.
Mit welchem Recht darf der Mensch bestimmen welches Tier sich
wieviel vermehren darf? In der europäischen Welt dürfen sich
Hunde und Katzen überhaupt nicht, wenn dann nur über den
Züchter, vermehren.
Er hat nicht das Recht, er hat die Pflicht dafür zu sorgen, dass sie sich nicht unkontrolliert vermehren, weil das Leiden schafft!
Wir Europäer haben Hunde und Katzen schon länger von unserem Speisezettel gestrichen…scherz…(Wobei die Zeit der Dachhasen gar nicht soo lange her ist, aber darum gehts ja gerade nicht)
Wir Europäer haben mit die schärfsten Tierschutzgesetze, führend dürfte Deutschland und die auch die Schweiz sein (die sind glaube ich noch fortschrittlicher als die Deutschen) davon könnten Tiere in fernen Ländern ja nur träumen.
In vielen dieser Länder ist aber selbst ein Menschenleben nicht sonderlich viel Wert.
Da wird kein Gedanke an das Wohlergehen der Haustiere verschwendet.
In gewisser Weise hast Du Recht was Züchter angeht, heutzutage braucht kaum noch jemand ein Rassetier, manche Gegenden sind auch eher schmusetierfeindlich, nicht zuletzt deshalb, weil Menschen sich selbst auf immer engerem Raum zusammenpferchen… aber die Leute die sich eine Rassetier kaufen, tun dies aus den verschiedensten Gründen…zB weil das Tier besondere Eigenschaften besitzt, die sich der Mensch zunutze machen kann…was einer der Hauptgründe für die Domestikation gewesen sein dürfte…
Dabei profitierten die Tiere nicht nur von dem Anschluß an den Menschen, sie büßten auch viel von ihrer Selbständigkeit ein.
Der Mensch hat im Laufe der Zeit die Verantwortung für für die domestizierten Arten übernommen.
Sie verliessen darauf vom Menschen versorgt zu werden. Heute könnten viele Arten alleine gar nicht mehr überleben, weil selbst wenn sie sich selbst ernähren könnten, nicht mehr ausreichend Nahrung vorhanden wäre und der passende Lebensraum fehlt…das mit der Vermehrung indes klappt noch.
Was würde denn in Deiner Welt mit diesen Tieren passieren?
Ich kenne eine große Firma in der leben sehr viele herrenlose Katzen…(vor einigen Jahren gingen vorsichtige Schätzungen von einer 4 stelligen Zahl aus) Viele davon sind krank, haben teilweise schreckliche Verletzungen, Verätzungen, werden -weil sich selbst überlassen- viel zu früh schwanger und sterben dann bei der Geburt ihrer Kinder.
Es gibt zwar Menschen die sie füttern, aber leider weniger als dass sie die Vermehrungsrate dadurch auffangen könnten.
Um vorprogrammiertes Leid zu vermeiden, werden die vorhandenen Katzen unfruchtbar gemacht, sofern sie sich fangen lassen, denn viele sind schon über Generationen herrenlos aber dennoch abhängig und haben so gut wie keinen Kontakt mehr zum Menschen, ausser das Fressen und lassen sich auch mit Lebendfallen nicht fangen geschweigedenn in irgendeiner Form behandeln.
Ist es nicht eine reichlich ignorante Einstellung in Anbetracht der Hintergründe die Tabuisierung der Tiergenitalien zu fordern? Es ist doch reichlich heuchlerisch, die Tiere zuerst von sich abhängig zu machen und sie dann ihrem Schicksal überlassen zu wollen, aber nicht ohne dabei auf Mutter Natur zu verweisen, und ihnen dabei ein elendes Dahinsiechen zu verordnen???
Es gibt natürlich auch die Pille zumindest für die Katze, die dann alternativ gegeben werden müßte, da eine Nichtbelegung körperliche Folgen für die Katze nach sich ziehen kann. Ob das eine Alternative ist die man flächendeckend durchsetzen kann, darüber darfst Du gerne nachdenken.
Sehr sehr krank.
Etwas ähnliches hab ich mir beim Lesen Deiner Zeilen ehrlichgesagt auch gedacht…
Was die Tierheim Geschichte angeht, gerade in Deutschland kann
man da wirklich von Klüngelwirtschaft sprechen. Die meisten
die dort beschäftigt sind sind über Verwandte und Bekannte
dort eingeschleust worden und haben ausser ihrem Ordnungswahn
kaum etwas mit Tierliebe am Hut. Meine Beobachtungen beruhen
auf den Tierheimen Frankfurt Fechenheim, Mayen und Köln
Bucheim (oder so ähnlich)
Deine sogenannten Beobachtungen kann ich nicht bestätigen tut mir leid.
Aber wenn da solche Misstände herrschen, und das auch beweisen kannst, was tust Du dagegen?
Tierheime sind auch nichts anderes als Tierhandlungen.
Sie nehmen kostenlos Tiere an und vergeben diese gegen eine
Gebühr. Je nach Wert des Tieres steigt natürlich dessen
Vermittlungsgebühr.
Davon hab ich ja noch nie gehört! Bei uns in den Heimen gibt es feste Preise.
Natürlich nehmen sie die Tiere kostenlos entgegen, weil sonst noch mehr Tiere irgendwo ausgesetzt, oder gleich getötet würden…
Und natürlich ist es legitim dann auch eine (Schutz-)Gebühr zu verlangen, sie haben ja auch Kosten zu decken.
Aber das ist wie immer wenn (Spenden-)Gelder fliessen, auch da gibt es leider schwarze Schafe und Organisationen, die nur unter dem Deckmäntelchen der -liebe (inzwischen lässt sich ja vor -liebe vieles einsetzen) agieren und scheffeln, aber das scheint in gewisser Weise in der Natur des sammelnden und jagenden Menschen zu liegen…davon darfst Du Dich natürlich gerne abheben und uns Deine Lösungsansätze präsentieren. Genauer hinsehen, wäre so mein erster Rat, der dürfte auch in Deinem Sinne sein.
Erzählt mir nichts was ich nicht schon weiss. Bis vor einigen
Jahren war ich genauso blauäugig was die Tierheime angeht,
aber nach vielen Besuchen und stundenlangen Aufenthalten
konnte ich vieles beobachten.
Ja nee is klar…
Natürlich ist mir auch klar: Lemmingen kannst du nichts
erzählen, was sie nicht schon längst verdrängt und verleumdet
haben
Lol
Ja bitte, ich höre? Dann pack mal aus, wenn Du so erleuchtet bist.
Gruß
Maja