Unklare Schmerzen beim Hund

Hallo,

vor einiger Zeit hatte ich mal eine Frage zu einem neun Jahre alten Hund und Problemen mit der Analdrüse (zur Erklärung, es war mal mein Hund und ich stehe mit den neuen Beitzern - sie haben sie jetzt seit drei Jahren- in gutem und regelmäßigem Kontakt, leider leben sie 150 km von mir entfernt).

Die neueste Vermutung der Tierärztin ist, daß die Hündin entweder eine Darmentzündung hat oder die Schmerzen eine Spätfolge der Kastration sind, was nur mit OP oder endoskopisch herauszufinden sei. Nun bekommt das Tier Antibiotika und Cortison. Dadurch geht es ihr etwas besser. Ich finde diese Art der Behandlung und Diagnose etwas bedenklich. Aber ich stecke halt nicht drin. Nun suche ich euren Rat oder Hinweise, wie man vielleicht noch vorgehen könnte. Auch wenn es nicht mehr „mein“ Hund ist, liegt mir ihr Wohlergehen doch sehr am Herzen und die neue Besitzerin wäre über weitere Hilfe auch froh.

In der Hoffnung auf Antworten grüßt

Avera

Hallo,

vielleicht bekommt sie die Antibiotika um eine Entzuendung einzudaemmen und die OP vorzubereiten?

Hallo,

vielleicht bekommt sie die Antibiotika um eine Entzuendung
einzudaemmen und die OP vorzubereiten?

Nein. Die OP wird nicht gemacht, das hat die Besitzerin abgelehnt, weil der Hund drei Tage Futterkarenz und Einlauf und all sowas vorher durchmachen müßte. Interessanterweise hatte die Ärztin zuvor aber behauptet, das der Hund für eine OP an den Analdrüsen schon zu alt sei (9 Jahre).

Ich will meine Frage hier mal etwas konkretisieren. Können solche unklaren Schmerzen, die man für ein Analdrüsenprolem hielt, als Spätfolge einer Kastration auftreten? Die Kastration fand nach der ersten Läufigkeit statt.

Liebe Grüße

Avera

Hallo,

Moin!

Wird die Analdrüse denn von der „neuen“ Besitzerin bzw. (wenn es ihr zu eklig ist, das selbst zu machen) vom Tierarzt ausgedrückt?

Fährt der Hund „Schlitten“? Meine: Rutscht der Hund hoppelnd mit dem Po über den Teppich / draußen über das Gras / den Asphalt?

Für eine Analdrüsenentfernung wird der Hund mit Sicherheit noch nicht zu alt sein, aber eventuell wird die Narkose ihm nicht mehr so gut bekommen - je nachdem wie fit er sonst so ist.

Gib bitte mal mehr Infos wg. der Analdrüse, denn meine 1. Hündin hatte das Problem auch ganz massiv.

Gruß,

Golden Luzie

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Ich will meine Frage hier mal etwas konkretisieren. Können
solche unklaren Schmerzen, die man für ein Analdrüsenprolem
hielt, als Spätfolge einer Kastration auftreten? Die
Kastration fand nach der ersten Läufigkeit statt.

Also ich hab grade mal gegoogelt und es scheint nach der Kastration in der Tat oft zu einer vermehrten Taetigkeit der Analdruesen zu kommen. Das waere dann natuerlich sehr logisch das die Beschwerden zunehmen. Wenn Du nicht weiterkommst sag noch mal Bescheid, ich muss am Montag eh wieder in die Klinik, dann frag ich mal. Bin leider selber kein Tiermediziner und kann Dir ned mehr sagen :frowning:

Gruss

Hallo,

Wird die Analdrüse denn von der „neuen“ Besitzerin bzw. (wenn
es ihr zu eklig ist, das selbst zu machen) vom Tierarzt
ausgedrückt?

Das Thema ist eigentlich schon durch. Zunächst erledigte das die Besitzerin nach Anleitung selbt. Wochen später ließ der Hujnd das nicht mehr mit sich machen und von nun an übernahm das regelmäßig (gegen gutes Geld) die Tierärztin. Aber auch nach dem Ausdrücken hatte die Hündin offensichtlich noch immer Schmerzen. Eine Futterumstellung war auch nicht erfolgreich. Sie wurde übrigens mit Spezialfutter aus der Praxis der Ärztin durchgeführt.

Für eine Analdrüsenentfernung wird der Hund mit Sicherheit
noch nicht zu alt sein, aber eventuell wird die Narkose ihm
nicht mehr so gut bekommen - je nachdem wie fit er sonst so
ist.

So wie mir geschildert, ist sie noch sehr fit.

Gib bitte mal mehr Infos wg. der Analdrüse, denn meine 1.
Hündin hatte das Problem auch ganz massiv.

Danke, aber ich denke, daß es sich hierbei um etwas anderes handelt. Ich zweilfel langsam an der Kompetenz der Ärztin und kann nur hoffen, daß die Besitzerin rechtzeitig zu dem geichen Ergebnis kommt und wechselt.

LG

Avera

Hallo Avera,

wurde ein großes Blutbild gemacht, geröntgt usw. um der Sache auf den Grund zu gehen??

Wenn nicht würde ich schnellstens den Tierarzt wechseln oder noch besser zur nächsten Klinik fahren!

Viele Grüße
Marita